Ergebnis 1 bis 4 von 4

Thema: Gerichtsvollziher... Habe ich das jetzt richtig verstanden?

  1. #1
    Bianca Gast

    Standard Gerichtsvollziher... Habe ich das jetzt richtig verstanden?

    Hallo...
    Ich habe meinen Freund einen PC einen DVD-Player und ein Premierezugang gekauft...
    Habe überall einen Namenszettel drauf geklebt das es mir gehört...
    Habe ich das jetzt richtig verstanden das es nichts Bringt?

  2. #2
    Unregistriert Gast

    Standard

    warum machst du Geschenke und klebst deinen Namen drauf ist mir was entgangen hilft dass? ist er nun dankbar? läuft dann mehr?

  3. #3
    Registriert seit
    01.01.1970
    Beiträge
    418

    Standard

    Zitat Zitat von Bianca
    Hallo...
    Ich habe meinen Freund einen PC einen DVD-Player und ein Premierezugang gekauft...
    Habe überall einen Namenszettel drauf geklebt das es mir gehört...
    Habe ich das jetzt richtig verstanden das es nichts Bringt?
    Ja, hast du. Ob du nun deinen Namen draufschreibst oder "Eigentum des Papstes", das kümmert den Gerichtsvollzieher nicht. Ihr bräuchtet einen auf deinen Namen ausgestellten Kaufbeleg, um glaubhaft zu machen, dass dir die Sachen gehören. Auf wen läuft denn das Premiere-Abo?

    Eine andere Frage ist, ob die Sachen überhaupt soviel wert sind, dass man sie verwerten kann. Ein 30-Euro-Aldi-DVD-Player interessiert vermutlich niemanden.

    Sollte der Gerichtsvollzieher Dinge mitnehmen, die dir gehören, kannst du dagegen Drittwiderspruchsklage erheben.

    Viele Grüße
    der Ert

  4. #4
    Registriert seit
    01.01.1970
    Beiträge
    188

    Standard

    Hallo,

    bei nichtehelichen Gemeinschaften kann die Gewahrsamsvermutung zu Ungunsten des jeweiligen Schuldners nicht unbedingt analog zur der einer Ehe sein.

    Es gibt allerdings soweit ich weiß, noch keine einheitliche Regelung diesbezüglich. Aus diesem Grund würde ich generell beim Besuch des Gv`s die o.g. Gewahrsamsvermutung bestreiten. Der GV wird sich das schon überlegen was er macht, besonders bei den hier gennanten Objekten macht es wohl keinen Sinn, sich da weitere Arbeit u. Ärger einzuhandeln.

    Was für die o.g. These spricht ist auch die Tatsache, dass beim neuen, für die gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft geltenden Gesetz, die Pfändbarkeit auch wie bei Eheleuten gelten soll. Das kann ja nur bedeuten, dass diese Partnerschaft vorher nicht darunter fiel und dann gilt das auch für die normalen Gemeinschaften.

    Ein weiterer Punkt ist, der Gv kann zunächst nicht feststellen, ob es sich um eine eheähnliche Gemeinschaft handelt oder nur um eine reine Haushalts oder Wirtschaftsgemeinschaft. Wie dem auch sei, um Ärger aus dem Weg zu gehen, ist es am Besten einen Kaufbeleg mit dem Namen drauf zu haben.

    Eine weitere Möglichkeit wäre noch eine Auflistung der Gegenstände vorzunehmen die von einer eventuellen Pfändung betroffen sein könnten. Das Ganze notariell beglaubigen lassen und bei Bedarf ergänzen.
    Viele Grüße
    fanthomas

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •