Mich ärgert - stellvertretend für einen Kumpel - so sehr eine Sache, dass ich das hier mal fragen möchte - in dessen Auftrag.

Er ist seit dem 18.09.2017 im Verbraucherinsolvenzverfahren. So weit so gut. Eine Inkassobude (FKH) hatte vor einigen Monaten eine Vorpfändungsverfügung zustellen lassen. Dann - nachdem die Frist von 4 Wochen verstrichen war - einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss dem Arbeitgeber zugestellt.

Deshalb hat der Schuldner dann beim zuständigen Amtsgericht/Vollstreckungsgericht Erinnerung nach § 732 ZPO eingelegt. Der Beschluss des Gerichts erfolgte entsprechend. Die Pfändung muss eingestellt werden.

Kaum ist die Post des Gerichts angekommen, wird der Arbeitgeber in gleicher Sache erneut mit einem Pfändungs- und Überweisungsbeschluss angeschrieben. Gleiche Forderung, nun ein anderes Aktenzeichen.

Das ist doch der Hammer! Der Arbeitgeber ist jetzt genervt und hat schon mit Kündigung gedroht. Die BDIU (Beschwerdestelle des Verbands der Inkassounternehmen) hat geantwortet, dass dieser Laden dort kein Mitglied sei.

Kann man solchen Umtrieben nicht anderweitig auch ein Ende setzen, indem man eine Stelle findet, wo man sich noch beschweren kann? Und ist das Ganze nicht irgendwann straf-oder zivilrechtlich auch mal relevant?