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Thema: P-Konto: Wird davon gepfändet?

  1. #1
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    Standard P-Konto: Wird davon gepfändet?

    Hallo,
    ich habe ein P-Konto. Auf das Konto werden mir monatlich ca. 1450 Euro pfändungsfreies Gehalt überwiesen. Ich kann aber monatlich immer nur auf 1121,78 Euro zugreifen. Kann mir das jemand erklären? Jedenfalls steht beim Online-Banking immer dabei: "online verfügbarer Betrag X". Das sind eben 1121,78 Euro. Mehr kann ich im Monat nicht abheben.

    Am 31.08. hatte ich nun 1800 Euro auf dem Konto (da Gehalt für August schon mit drauf war) und konnte halt nichts mehr abheben.

    Da ich ja nur 1121,78 Euro abheben kann würden diesen Monat ja 680 Euro auf dem Konto bleiben müssen.

    Was passiert dann mit diesem Geld? Kann das gepfändet werden? Langfristig wird sich bei mir doch das Geld auf dem Konto stauen, wenn immer mehr drauf kommt als wie ich abheben darf.

    MfG

  2. #2
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    Hi,
    der Grundfreibetrag ohne Unterhaltspflichten liegt bei 1.178,59 €; ich weiß ja nicht, wie Du auf 1.121,78 € kommst.
    Bei einer Lohnpfändung bleiben 30% pfändungsfrei. Um diesen Bonus für Mehrverdienst auch auf dem P-Konto zu bekommen, brauchst Du einen Beschluss von der oder die Stellen, die die Pfändung(en) veranlasst haben - Amtsgericht(e) bzw. öffentliche Gläubiger.

    Gruß
    Ingo

  3. #3
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    Die 1121,78 Euro ist die Summe über die ich monatlich verfügen kann. Wieso das genau diese Summe ist weiß ich auch nicht, wird mir jedenfalls so angezeigt beim Online-Banking.
    Der pfändbare Teil meines Einkommens wird ja auch direkt vom Arbeitgeber an den Insolvenzverwalter überwiesen, sodass mir eben noch 1450 Euro unpfändbares Einkommen überwiesen werden.

    Trotzdem würde ich nun gerne wissen was mit der Differenz zwischen 1121,78 Euro und 1450 Euro passiert, da ich an dieses Geld auf dem Konto ja nicht ran komme.

  4. #4
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    Hi,
    Zitat Zitat von Gitarrenlady Beitrag anzeigen
    Trotzdem würde ich nun gerne wissen was mit der Differenz zwischen 1121,78 Euro und 1450 Euro passiert, da ich an dieses Geld auf dem Konto ja nicht ran komme.
    wie geschrieben "brauchst Du einen Beschluss von der oder die Stellen, die die Pfändung(en) veranlasst haben - Amtsgericht(e) bzw. öffentliche Gläubiger". Ansonsten würden die Beträge ausgekehrt, an denen Du im Folgemonat nicht verfügen kannst - also der Saldo den doppelten Freibetrag übersteigt.

    Gruß
    Ingo

  5. #5
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    Aber was hat denn die Gehaltspfändung mit meinem Konto zu tun? Amtsgericht oder Gläubiger haben ja keine Gehaltspfändung veranlasst, sondern der Insolvenzverwalter.

  6. #6
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    Mach einfach, was Ingo dir geraten hat. Die Arbeitgeber und Bank wissen nichts voneinander. Der AG führt den berechneten Betrag ab. Für die Bank, die keine andere Freigabe als den Grundbetrag hat, ist es schnurz, ob dein Lohn pfändungsfreies Gehalt ist. Es ist ein Geldeingang, und von dem wird wiederum abgeführt. Du selbst bist dafür verantwortich, dass der höhere pfändungsfreie Betrag bei dir bleibt.

  7. #7
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    1121,78 Euro sind doch aber nicht der Grundfreibetrag.

    Was würde passieren, wenn mir zu Unrecht Geld vom Konto gepfändet würde? Kann ich das dann wiederholen?

  8. #8
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    Hi,
    wenn die Bank fehlerhaft auskehrt müsste sie das Geld erstatten.

    Gruß
    Ingo

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