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Thema: Können fehlende Unterlagen zum Problem werden?

  1. #1
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    Standard Können fehlende Unterlagen zum Problem werden?

    Hallo,

    2013 wollte ich an meinem vorigen Wohnort eine Privatinsolvenz einleiten, aber die dortige Schuldnerberatung meinte, daß wenn ich nicht alle Unterlagen von den Gläubigern bringen könnte, dann würde das Verfahren abgelehnt werden. Genau das konnte ich aber nicht und deshalb wurde mir damals von der Privatinsolvenz abgeraten.

    Vor ein paar Tagen hatte ich jetzt an meinem neuen Wohnort einen Termin beim Gerichtsvollzieher und der meinte, dass fehlende Unterlagen überhaupt kein Problem wären. Wichtig sei nur, dass ich auflisten könnte, wo ich die letzten 5 Jahre gewohnt hätte. Alles andere würden die Schuldnerberatungen machen.

    Stimmt das so? Hat sich das seit 2013 geändert oder kommt das auf die jeweilige Schuldnerberatung an?

    Will jetzt nicht wieder von vorne beginnen um dann zu erfahren, dass es wegen fehlender Unterlagen wieder nicht möglich ist.

    Gruß

  2. #2
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    Standard

    Hi,
    Insolvenzgrund ist lediglich eine Überschuldung. Allerdings kann die Restschuldbefreiung versagt werden wegen unvollständigen Angaben zu den Schulden.
    Wenn man keinen Überblick hat, sollten zumindest Auskünfte bei Schufa, Infoscore, Boniversum und dem Gerichtsvollzieher eingeholt werden. Dann hat man zumindest versucht, die Angaben zu vervollständigen.

    Gruß
    Ingo

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