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Thema: P-Konto

  1. #1
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    Standard P-Konto

    Moin Moin
    habe eine Frage bezüglich eine Freundin
    Sie hat eine Pfändung auf das Konto und das Konto ist ein P-Konto
    Sie hat bis letzten Monat so gearbeitet, dass ihr Lohn am 10 jeden Monat auf ihr Konto waren
    ab diesen Monat hat Sie Arbeitgeber gewechselt und bekommt Lohn immer am Monatsende

    10.11 = 1100 Euro
    15.11 = 408 Euro Kindergeld
    30.11 = 1300 Euro
    Total: 2808 Euro circa.

    Freibetrag: 2.277,28 Euro

    Hat Sie eine Möglichkeit diese über 500 Euro Überschuss im nächsten Monat zu übertragen?
    Oder wie funktioniert es mit den P-Konto?
    Die Pfändung kommt von der AOK, Sie war in Jahren (2015 bis Anfang 2017) davor Freiwilligversichert und die AOK hat Sie in der Höchste Stufe eingestuft und da kommt Sie nicht raus, denn die AOK möchte Einkommensbeweise haben und Sie hat ja keine

    Jemand eine Idee welche die Beste Lösung ist?

    danke

  2. #2
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    Standard

    Zitat Zitat von eldiablo Beitrag anzeigen
    Moin Moin
    habe eine Frage bezüglich eine Freundin
    Sie hat eine Pfändung auf das Konto und das Konto ist ein P-Konto
    Sie hat bis letzten Monat so gearbeitet, dass ihr Lohn am 10 jeden Monat auf ihr Konto waren
    ab diesen Monat hat Sie Arbeitgeber gewechselt und bekommt Lohn immer am Monatsende

    10.11 = 1100 Euro
    15.11 = 408 Euro Kindergeld
    30.11 = 1300 Euro
    Total: 2808 Euro circa.

    Freibetrag: 2.277,28 Euro

    Hat Sie eine Möglichkeit diese über 500 Euro Überschuss im nächsten Monat zu übertragen?
    Oder wie funktioniert es mit den P-Konto?
    Die Pfändung kommt von der AOK, Sie war in Jahren (2015 bis Anfang 2017) davor Freiwilligversichert und die AOK hat Sie in der Höchste Stufe eingestuft und da kommt Sie nicht raus, denn die AOK möchte Einkommensbeweise haben und Sie hat ja keine

    Jemand eine Idee welche die Beste Lösung ist?

    danke
    Problem 1 Konto-Pfändung: Sind die beiden Kinder in der P-Kontobescheinigung berücksichtigt? ich vermute es, den Du sprichst von rund 500,00 €, die nicht geschützt sind. Der Betrag kann aber leider nicht übertragen werden. Einzige Chance: der Arbeitgeber muss einmalig auf ein anderes Konto überweisen.
    Problem 2 Krankenkassenforderung: Sie muss schnell einen Überprüfungsantrag gem. § 44 SGB X stellen. Damit muss (!) ein rechtskräftiger Bescheid im Sozialrecht (SGB) auch noch nach max. vier Jahren überprüft werden. Gleichzeitig muss sie belegen oder zumindest an Eides statt erklären, wovon Sie gelebt hat bzw. dass sie mittellos war. Dann eröffnet sich die Chance, dass sie in eine günstigere Beitragstragsstufe reinkommt.

  3. #3
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    Der im November nicht auszahlbare Betrag steht am 01.12.2019 wieder zur Verfügung. Und im Dezember gibt's kein Problem, weil keine Doppelzahlung erfolgt.

  4. #4
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    Danke für Eure Antworten
    Also, jetzt verstehe ich es nicht
    Also, einer sagt, es sei besser wenn der Arbeitgeber auf ein anderen Konto überweist und der andere es wird übertragen

    Meine Freundin, hat bis jetzt immer am letzten Tag des Monats, immer alles abgehoben was auf das Konto war
    Sie hat auch ein Konto bei einer Start-Up Bank in UK, aber der Arbeitgeber sagte Ihr, wir überweisen nur an Deutschen IBAN

    Angeblich sagt Ihr die Sparkasse, alles was am Monatsende auf den Konto ist, geht direkt an den Gläubiger

    Problem mit AOK ist, Sie hat den Mindestsatz für die Jahren bezahlen (regelmäßig von 01.09.2015 bis 01.01.2017)

    Nur die AOK hat Sie auf der Höchste Stufe eingesetzt und hat den (auch schriftlich erklärt), Sie hat vom Geld des Lebensgefährten gelebt
    AOK verlangt aber Kopien eines Bescheid (ALG1, ALG2, Rente usw), ist aber nicht Logisch, hätte Sie ALG2 z.B. gehabt, dann bräuchte Sie auch keine Freiwillige Krankenkasse zu Zahlen
    Sie hat damals bei ihren Ex Freund gelebt, aber der möchte nicht die Lohnabrechnungen Rausrücken, aber er hat einen Schreiben geschrieben, wo er sagt, dass er in der Zeit vom 01.09.2015 bis 01.01.2017 mit Ihr zusammengelebt hat und er sich um das Lebensunterhalt der Kindern, Wohnung usw. gekümmert hat, die AOK verlangt aber die Lohnabrechnungen vom Freund von diesen Zeitraum

    Etwas Stur die AOK in dieser Hinsicht

  5. #5
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    Hi,
    Zitat Zitat von eldiablo Beitrag anzeigen
    Angeblich sagt Ihr die Sparkasse, alles was am Monatsende auf den Konto ist, geht direkt an den Gläubiger
    wenn das nicht von der Pfändungsabteilung kommt, würde ich nichts drauf geben. Nicht verfügtes Guthaben wird immer im Folgemonat des Eingangs wieder gutgeschrieben. Da Du den Freibetrag mit exakt 2.277,28 Euro angibst, dürfte der SPK auch eine Bescheinigung vorliegen.

    Gruß
    Ingo

  6. #6
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    Zitat Zitat von Nono Beitrag anzeigen
    Der im November nicht auszahlbare Betrag steht am 01.12.2019 wieder zur Verfügung. Und im Dezember gibt's kein Problem, weil keine Doppelzahlung erfolgt.
    Entschuldige mal, aber da wird nichts übertragen und steht wieder im folgemonat zur Verfügung.. Der Pfändungsfreibetrag ist rund 2.200, die zahlungseingänge sind rund 2.800,00. Der Differenzbetrag, also 600,00 wird an den Gläubiger ausgekehrt und "is wech".
    Lediglich wenn die 2.200,00 EUR nicht vollständig abgehoben werden, ist lder Differenzbetrag zu diesem "Verfügungsrahmen"( = Pfändungsfreibetrag) in den Folgemonat übertragbar.
    Geändert von Klaus (12.11.2019 um 13:55 Uhr)

  7. #7
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    Zitat Zitat von eldiablo Beitrag anzeigen
    Problem mit AOK ist, Sie hat den Mindestsatz für die Jahren bezahlen (regelmäßig von 01.09.2015 bis 01.01.2017)

    Nur die AOK hat Sie auf der Höchste Stufe eingesetzt und hat den (auch schriftlich erklärt), Sie hat vom Geld des Lebensgefährten gelebt
    AOK verlangt aber Kopien eines Bescheid (ALG1, ALG2, Rente usw), ist aber nicht Logisch, hätte Sie ALG2 z.B. gehabt, dann bräuchte Sie auch keine Freiwillige Krankenkasse zu Zahlen
    Sie hat damals bei ihren Ex Freund gelebt, aber der möchte nicht die Lohnabrechnungen Rausrücken, aber er hat einen Schreiben geschrieben, wo er sagt, dass er in der Zeit vom 01.09.2015 bis 01.01.2017 mit Ihr zusammengelebt hat und er sich um das Lebensunterhalt der Kindern, Wohnung usw. gekümmert hat, die AOK verlangt aber die Lohnabrechnungen vom Freund von diesen Zeitraum.

    Etwas Stur die AOK in dieser Hinsicht
    Die AOK ist da sehr speziell. Der Freund muss es bestätigen, dass sie von ihm unterstützt wurde (in Form von Schlafstelle und Lebensmitteln). er muss natürlich keine Einkommensbelege einreichen, es geht ausschließlich um Ihre Einkünfte.
    S8ie muss sich da durchbeissen, ist leider so mit den Krankenkassen.

  8. #8
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    Zitat Zitat von Klaus Beitrag anzeigen
    Entschuldige mal, aber da wird nichts übertragen und steht wieder im folgemonat zur Verfügung.. Der Pfändungsfreibetrag ist rund 2.200, die zahlungseingänge sind rund 2.800,00. Der Differenzbetrag, also 600,00 wird an den Gläubiger ausgekehrt und "is wech".
    Lediglich wenn die 2.200,00 EUR nicht vollständig abgehoben werden, ist lder Differenzbetrag zu diesem "Verfügungsrahmen"( = Pfändungsfreibetrag) in den Folgemonat übertragbar.
    Und so ist ungefähr wie die Bank ihr es mitgeteilt hat, also bleibt als einzige Lösung ein anderes Konto

    Zitat Zitat von Klaus Beitrag anzeigen
    Die AOK ist da sehr speziell. Der Freund muss es bestätigen, dass sie von ihm unterstützt wurde (in Form von Schlafstelle und Lebensmitteln). er muss natürlich keine Einkommensbelege einreichen, es geht ausschließlich um Ihre Einkünfte.
    S8ie muss sich da durchbeissen, ist leider so mit den Krankenkassen.
    Das hat er doch
    er hat ein Formlosen Brief geschrieben, wo es steht, das Frau Mustermann von xx bis yy bei Ihn gewohnt hat und er sich um ihr Lebensunterhalt gekümmert hat, mfg und unterschrieben, darauf Ihn wollte die AOK die Einkommenabelege sehen
    Jetzt stehen die 2 unter Spannung wegen den Kindesunterhalt
    Ich bin der Meinung, aus dieses Schlamassel raus zu kommen, muss Sie bei einen Anwalt gehen

  9. #9
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    Zitat Zitat von Klaus Beitrag anzeigen
    Entschuldige mal, aber da wird nichts übertragen und steht wieder im folgemonat zur Verfügung.. Der Pfändungsfreibetrag ist rund 2.200, die zahlungseingänge sind rund 2.800,00. Der Differenzbetrag, also 600,00 wird an den Gläubiger ausgekehrt und "is wech".
    Lediglich wenn die 2.200,00 EUR nicht vollständig abgehoben werden, ist lder Differenzbetrag zu diesem "Verfügungsrahmen"( = Pfändungsfreibetrag) in den Folgemonat übertragbar.
    Hallo Klaus, sowohl du, als auch die Sparkasse liegen falsch.
    Das Guthaben bleibt stehen und kann am 01.12. verfügt werden. Das Monatsanfangsproblem wurde bereits 2011 beseitigt. § 835 ZPO in Verbindung mit § 850 k ZPO.

    Eigene Einkünfte sollten nicht auf fremde Konten ausgezahlt werden.

  10. #10
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    Hi,
    Zitat Zitat von Klaus Beitrag anzeigen
    Der Differenzbetrag, also 600,00 wird an den Gläubiger ausgekehrt und "is wech".
    Lediglich wenn die 2.200,00 EUR nicht vollständig abgehoben werden, ist lder Differenzbetrag zu diesem "Verfügungsrahmen"( = Pfändungsfreibetrag) in den Folgemonat übertragbar.
    mit dem Verfügungsrahmen hast Du recht, aber - wie Nono richtig anmerkte - steht das gesperrte Guthaben zu Lasten des neuen Freibetrags im Folgemonat wieder zur Verfügung und ist erst dann weg, wenn es auch im Folgemonat nicht verfügt wird.

    In der Praxis kann es daher bei geringfügiger Überschreitung des Freibetrags Jahre dauern bis zur ersten Auskehrung.

    Gruß
    Ingo

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