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Thema: Arbeitgeberwechsel im eröffneten Verfahren

  1. #1
    Registriert seit
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    Standard Arbeitgeberwechsel im eröffneten Verfahren

    Hallo zusammen,

    ich befinde mich seit 09/2017 im eröffneten Verfahren. Eigentlich wollte der Sachbearbeiter meines Insolvenzverwalters das Verfahren nach Einreichung der Steuererklärung für 2017 schon im Mai 2018 Schluss abrechnen. Dieser Mitarbeiter ist dann jedoch ausgeschieden und es tat sich lange nichts. Erst hieß es dann, im November würde jemand neues kommen, dann war es Februar 2019. Die neue Sachbearbeiterin sollte dann alle noch offenen Fälle abschließen. Bei meiner Frau ist dies auch geschehen, sie befindet sich seit Mai 2019 in der Wohlverhaltensphase, doch bei mir ist immer noch nicht viel passiert.
    Zunächst versuchte sie erstmal meine Riester-Rente zu kündigen, dies zog sich einige Wochen hin. Dann wurde auf die Steuererklärung 2018 und die Veranlagung gewartet, die Anfang Juli erfolgte. Zwischenzeitlich habe ich einen zusätzlichen Nebenjob aufgenommen, durch den sich ein pfändbarer Betrag beim Einkommen ergab. Ich habe den Arbeitsvertrag zugeschickt, aus dem das monatliche Gehalt hervor ging und mein Hauptarbeitgeber hat sich um die Pfändung gekümmert. Zwischenzeitlich habe ich hier wieder gekündigt und auch alles offen gelegt. Vor zwei Wochen habe ich dann bei einem Telefonat erfahren (ich habe angerufen), dass hier für den Nebenjob noch Gehaltsabrechnungen fehlen. Hatte aber im Vorfeld schon mitgeteilt, dass ich keine erhalte, weil es sich um eine Beschäftigung im Privathaushalt handelt. Habe dann im Nachgang die Geldeingänge aus dem Onlinebanking offengelegt.
    Es scheint mir fast so, dass hier ständig Gründe gesucht werden, die ein Abschließen des Verfahrens verhindern. Zwischenzeitlich scheint der Rechtsanwalt selbst auch die Kanzlei gewechselt zu haben und ich habe keine Ahnung, ob es meine Sachbearbeiterin noch gibt, da ich von dieser schon seit Monaten nichts mehr gehört habe.
    Ich würde natürlich gerne noch dieses Jahr aus dem Verfahren rauskommen, denn so gehört ja auch die Steuererstattung für 2019 noch zur Masse, dann hätte ich gerne zumindest ab 2020 wieder für mich. Es würde mir eh vieles erleichtern, da ich auch gerne mal wieder etwas sparen möchte, etc.
    Jetzt hat sich aber noch ergeben, dass ich zum Jahreswechsel den Arbeitgeber wechsele. Es gibt deutlich mehr Gehalt und auch die Pfändung fällt natürlich deutlich höher aus. Der Arbeitsvertrag ist bereits unterschrieben, beim bisherigen Arbeitgeber ist gekündigt. Ich habe jetzt aber Angst, dass wenn ich das denen jetzt mitteile, sich wieder alles verzögert, da sie erst den Januar abwarten wollen und anschließend vielleicht mal das Verfahren abschließen. Wann muss ich den Arbeitgeberwechsel denn mitteilen? Bereits jetzt, also frühzeitig oder reicht das auch Ende Dezember/Anfang Januar?

    Gibt es sonst noch etwas, was ich tun kann, um die Sache etwas zu beschleunigen? Offene Fragen habe ich immer direkt beantwortet und angeforderte Unterlagen direkt eingereicht und dennoch befinde ich mich seit zwei Jahren im eröffneten Verfahren.

  2. #2
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    Standard

    Hallo,

    ich habe im April diesen Jahres den Arbeitgeber gewechselt und das ohne Probleme mit dem Verwalter zu bekommen. Ich befinde mich seit inzwischen 29 Monaten im eröffneten Verfahren und die Kommunikation mit dem Sachbearbeiter ist nicht immer ganz einfach.

    Als sich bei mir der Jobwechsel angedeutet hatte habe ich dem Sachbearbeiter kurz eine Email zukommen lassen und die Absicht mitgeteilt einen Jobwechsel zu vollziehen. Antwort kam keine, habe daraufhin angerufen und bekam die Antwort das es überhaupt kein Problem sei. Sollte nur den neuen Arbeitsvertrag per Mail schicken. Habe ich getan und gut war.

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