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Thema: Doppelforderung Inkasso - RA

  1. #1
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    Standard Doppelforderung Inkasso - RA

    Hallo, ich möchte eine Angelegenheit noch mal kurz aufgreifen wo ich mich arg habe "behumsen" lassen und versuche
    es kurz zu machen, Schuldenbereinigung findet gerade statt seit einigen Wochen.


    Es geht mir um eine Grundsatzfrage mit ev. Erfahrungen vor allem im allgemeinen :


    Die Ursprungsforderung war mal ca. 30 €
    An Inkasso gezahlt : ca. 80 € (in Raten ohne Vereinbarung)
    Weitergabe an RA, Zahlungen vom Inkasso landen beim RA

    VB: ca. 200 €
    Zwangsvollstreckungskosten ca. 400 €
    (alles wird berechnet, jeder 70 Cent Brief mit 20 € usw. )


    Sicherlich das Verfahren scheint mit dem VB abgeschlossen ,
    der Gerichtsvollzieher könnte die Forderungen und Zahlungen prüfen.
    (aber es ist wie gesagt eine Doppelforderung und ich habe von 600 € schon 400 € gezahlt)




    Aber wenn ein gewisser Punkt überschritten ist:
    Erinnerung an das Gericht?
    Schadensersatz?
    was anderes?


    gibt es dahingehend gemachte Erfahrungen?
    z.B. Klagen o.ä. mit Rechtsberatung

    (ich selbst habe alle rechtlichen Angelegenheiten abgegeben)


    danke Gruß
    Geändert von schuldino (20.08.2019 um 16:00 Uhr)

  2. #2
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    Da fehlt einfach zu viel an Infos (inkl. einer konkreten Frage) um da was sinnvolles zu abworten zu können.

    Grundsätzlich gibt es zwei wesentliche Zeitpunkte um etwas zu unternehmen. Da wäre die Titulierung und die Zwangsvollstreckung. Bei der Titulierung kann man mit Wider- bzw. Einspruch sein Recht wirksam geltend machen.

    Bei der Zwangsvollstreckung im Wesentlichen mit einer Abweherklage, Erinnerung oder sofortigen Beschwerde.

    Alles was rundherrum an Schreiben, Drohungen und Meinungsaustausch über die Bühne geht ist im Prinzip nichts anderes als Beschnuppern und Säbelrasseln. Da kann man sich die Finger wundschreiben wenn man will oder eben auch nicht. Alles was da i.d.R. hilft ist, selbst handlungssicher zu sein und mit dem richtigen Vorgehen Fakten zu schaffen die bei der Gegenseite mit höchster Wahrscheinlichkeit dazu führen, dass sie nichts wesentliches mehr unternehmen wird. Wenn man sich in diesen Phasen aber maximal ungelenk verhält, weiß die Gegenseite eben, dass sie jemanden vor sich hat der alles andere als handlungssicher ist - dann wird sie sehr wahrscheinlich auch "mutiger" was die Grauzonigkeit ihres Handelns angeht. Soll heißen: Man sollte sich Hilfe suchen anstatt einfach irgendwas zu machen.
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  3. #3
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    danke für die Ausführungen,
    in diesem Fall ist das so gewesen : maximal ungelenk,

    jetzt ist es anders, ich war an dem Punkt , an dem ich die Entlastung brauchte
    und der Schriftverkehr selbst zu anstrengend ist.


    Zitat Zitat von Caffery Beitrag anzeigen
    Da fehlt einfach zu viel an Infos (inkl. einer konkreten Frage) um da was sinnvolles zu abworten zu können.

    Grundsätzlich gibt es zwei wesentliche Zeitpunkte um etwas zu unternehmen. Da wäre die Titulierung und die Zwangsvollstreckung. Bei der Titulierung kann man mit Wider- bzw. Einspruch sein Recht wirksam geltend machen.

    Bei der Zwangsvollstreckung im Wesentlichen mit einer Abweherklage, Erinnerung oder sofortigen Beschwerde.

    Alles was rundherrum an Schreiben, Drohungen und Meinungsaustausch über die Bühne geht ist im Prinzip nichts anderes als Beschnuppern und Säbelrasseln. Da kann man sich die Finger wundschreiben wenn man will oder eben auch nicht. Alles was da i.d.R. hilft ist, selbst handlungssicher zu sein und mit dem richtigen Vorgehen Fakten zu schaffen die bei der Gegenseite mit höchster Wahrscheinlichkeit dazu führen, dass sie nichts wesentliches mehr unternehmen wird. Wenn man sich in diesen Phasen aber maximal ungelenk verhält, weiß die Gegenseite eben, dass sie jemanden vor sich hat der alles andere als handlungssicher ist - dann wird sie sehr wahrscheinlich auch "mutiger" was die Grauzonigkeit ihres Handelns angeht. Soll heißen: Man sollte sich Hilfe suchen anstatt einfach irgendwas zu machen.

  4. #4
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    Hier sind die genaueren Informationen, wie gesagt es findet eine Schuldenbereinigung statt, inkl. rechtlicher Beratung.
    In diesem Rahmen könnte das ganze auch abgegolten werden, aber aufgrund des miesen Verhaltens der Gegenseite
    könnte man auch separat vorgehen.

    Sachlage:

    Ich hatte ein Konto bei einem Zahlungsdienstleister auf Prepaid- Funktion in England.
    Eine Lastschrift von ca. 30 € ist durch Sofortüberweisung an einem Tag zurückgebucht worden,
    das Konto war mit ca. 30 € im Minus.

    das Konto wurde gesperrt, von wann an weiß ich nicht, Einzahlungen konnten nicht mehr vorgenommen werden,
    Abgabe an das Inkasso:

    Ich habe an das Inkasso ca. 80 € gezahlt ohne Vereinbarung,
    Weitergabe an den RA. Zahlungen an das Inkasso gingen an den RA, sie arbeiten also zusammen (Inkasso und RA),
    die Zahlungen tauchen beim RA in der Forderungsaufstellung auf.

    Der Anwalt erwirkt einen VB, das war dann der Anfang der weiteren Odyssee:
    Forderung VB: ca. 200 €

    diverse Vollstreckungsmaßnahmen erfolgten:
    Mit dem GV habe ich Raten vereinbart von Dez. 2018 bis August 2019 (ca. 400 € zusammen)
    Aber der GV hat nach 3 Monaten den Gerichtsbezirk gewechselt und ich sollte direkt an den RA zahlen,
    der Titel ging leider zurück an den Anwalt.
    Im Mai habe ich eine Forderungsaufstellung haben wollen und siehe da,
    der RA berechnet ca. 100 € Ratenzahlungsgebühr, obwohl die Ratenzahlungsvereinbarung über den GV lief.
    außerdem berechnete der RA obwohl die Zahlung innerhalb 2 Wochen ab dem 15. eingehen soll schon am 27. des Monats ca. 20 € Mahnkosten
    (der Brief war nicht mal selbst unterschrieben und mit 70 Cent frankiert).

    Gezahlt habe ich bis Juni: offen: ohne berechnete Extrakosten 70 €, mit den Extrakosten jetzt wieder ca. 220 € (er bekäme laut Schuldenbereinigungsplan derzeit ca. 100 €, keine Reaktion)
    die Mahnschreiben beziehen sich aber immer noch auf die Ratenzahlungsvereinbarung über den GV, obwohl er sich ja selbst nicht dran gehalten hat,
    mit der berechneten Gebühr und den verfrühten Schreiben, die 2. Mahnung und 3. Mahnung für Juli (erstmals nicht gezahlt) und August kamen dann schon
    am 17. !!!.

    Ich habe jetzt also bereits gezahlt, enthalten darin auch GV Kosten(3x): ca. 350 €
    und zuvor an das Inkasso 80 € = ca. 430 €

    Die weiteren Zahlungen für Juli und August habe ich nicht mehr geleistet, wegen der Schuldenbereinigung
    und den rechtlichen Beratungen.

    Habe ich mich ungelenk verhalten kann sich das auch ändern, alles geht nicht.
    das bedauerliche daran ist ja, das ganze mit der eigentlichen Forderung gar nichts mehr zu tun hat,
    es ist ja nicht mal sicher, ob die ca. 30 € jemals ausgeglichen werden, es wurden daran aber mehrere 100 € daran verdient.
    Sie haben dann lange Zeit auch nicht mal das Konto schließen wollen, erst wenn die 30 € ausgeglichen werden.
    Die Kontoschließung konnte aber warum auch immer durchgeführt werden nach fast 3 Jahren.

    So ist die ärgerliche Sachlage.
    Geändert von schuldino (23.08.2019 um 19:33 Uhr)

  5. #5
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    der hohe prozentuale Vergleichsbetrag wurde sogar etwas "angepasst", zur Erklärung.

  6. #6
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    Standard

    im Prinzip wollte ich hier um zu einem Ende zu kommen nur noch wenn auch mit Bauchweh die restlichen ca. 70 € bezahlen,
    bzw. 100 € lt. Plan, es wäre auch ohne Aufrollen des Falles gegangen.
    aber es wurden halt bedenkenlos nochmal ca. 160 € neue Forderungen aufgemacht und das ist jetzt einfach auf die Sache bezogen genug,
    zumal auch wieder weitere Kosten entstehen würden.

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