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Thema: Kostenaufstellung

  1. #1
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    Standard Kostenaufstellung

    Hey ich habe hier zweimal einen PfÜB einmal aus Nov. und einmal aus Jun in der gleichen Sache. Habe im Nov alles aus dem PfÜB überwiesen und den Gläubiger gebeten mir mitzuteilen ob noch weitere Kosten anfallen. (Per persönlicher Mail, Fax und Einwurfeinschreiben), habe dann bis April nichts gehört, plötzlich steht der GV vor der Tür und wollte in der Sache weitere 436,59€ - habe auch die bezahlt. Heute flattert PfÜB 2 ins Haus - es sind noch 66,67€ offen.

    1. Kann sich mal jemand die Aufstellungen des beiden PfÜBs anschauen? Ich weiss allerdings nicht wie man die am besten hostet
    2. Kann ein Gläubiger tatsächlich durch wildes hin und her vollstrecken wie blöde die Kosten hochtreiben? Bin wegen der Sache eh angefressen weil die Inkassokosten und RA Kosten bekommen. Weil es damals ein Versäumnissurteil gab gegen das man nicht mehr vorgehen konnte. Ist blöde gelaufen, aber ich habe die Ladung zum Termin übersehen und das war ein Urteil nach einem Vollstreckungbescheid.

  2. #2
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    Okay ich habe einen Hoster gefunden hier dann mal die beiden Aufstellungen

    http://freepdfhosting.com/0073ff83fb.pdf

    http://freepdfhosting.com/2132b1a73a.pdf

  3. #3
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    Achso beide mal wurde ein erloschenes Kto gepfändet, spätestens nach Pfändung Nummer 1 hätte das der Anwalt auch wissen müssen. Kann der dann so willkürlich Kosten verursachen? Wenn man irgendwas machen kann, wäre ich für Tipps dankbar, auch wenn es Geld kostet.

  4. #4
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    Ich schreibe einfach mal was mir spontan dazu einfällt:

    Ach Du lieber Himmel - wieder was aus dem Alptraumkabinett

    Also die ersten beiden Maßnahmen sind aus meiner Sicht ohnehin gelegte Eier - da macht man heute nichts mehr, also lohnt es kaum mehr darüber zu sprechen.

    Die Dritte jetzt ist aus meiner Sicht schon mehr als frech.

    Ich bin ja jetzt kein Jurist, weshalb ich das nicht so pikfein wiedergeben kann. Ich erinnere mich in dem Zusammenhang sehr gut an einen von mir sehr geschätzten Juristen der mal zum Thema Forderungsnachgeburten abgewortet hat. Er vertrat die Ansicht, dass Zwangsvollstreckungsmaßnahmen (die nicht nur eine Teilforderung betreffen) durch welche die Forderung komplett beglichen werden, als erledigt angesehen werden müssen. Der Schuldner müsse sich also darauf verlassen können, dass eine Maßnahme welche die Gesamtforderung betreffe und dann im Rahmen dieser Maßnahme komplett beglichen wird auch vollständig erledigt ist. Er konnte das auch damals wunderbar mit Paragraphen untermauern - die ich aber so spontan nicht rezitieren kann. (kann mir da mal ein studierter Paragraphenmensch helfen?)

    Da ich mal davon ausgehe, dass spätestens der zweite PfÜB keine Teilpfändung war, sollte die Forderung dieser Ansicht folgend spätestens dann erledigt gewesen sein. Entsprechend würde ich mir mit Sportsgeist über eine Vollstreckungsabwehrklage mit der Argumentation "Forderung bereits erledigt" Gedanken machen. Die hat bei dem geringen Streitwert auch keinen Anwaltszwang.

    Auf einem anderen Blatt steht dann noch das Thema, dass der Gläubiger aus meiner Sicht zumindest vor der dritten Maßnahme hätte anmahnen müssen wenn er noch etwas will. Man muss als Schuldner einfach davon ausgehen, dass eine komplett erfolgte Zahlung über die Gesamtforderung im Rahmen einer Zwangsvollsreckung zu dessen vollständigen Erledigung führt. Mal angenommen es wäre dann (wie auch immer) trotzdem noch ein Rest geschuldet, müsste dieser aus meiner Sicht zumindest nochmal angemahnt werden.

    Sorry, dass ich meine Argumentation hier mit keinerlei Rechtsgrundlagen gefüllt habe. Mir fehlt grade die Zeit danach zu suchen. Vielleicht hilft mir ja jemand
    Geändert von Caffery (18.06.2019 um 17:52 Uhr)
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  5. #5
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    Zitat Zitat von Caffery Beitrag anzeigen
    Man muss als Schuldner einfach davon ausgehen, dass eine komplett erfolgte Zahlung über die Gesamtforderung im Rahmen einer Zwangsvollsreckung zu dessen vollständigen Erledigung führt. Mal angenommen es wäre dann (wie auch immer) trotzdem noch ein Rest geschuldet, müsste dieser aus meiner Sicht zumindest nochmal angemahnt werden.
    Das ist ja was mich so ärgert, ich habe die aufgefordert mir evtl. noch offene Beträge mitzuteilen (nach der dem ersten PfÜB), aber dann kommt noch eine Vollstreckung mit GV und jetzt der zweite PfÜB. Und wenn ich jetzt das zahle was da drauf steht kommt dann wahrscheinlich demnächst der Dritte PfÜB, weil je für den zweiten PfÜB auch wieder Kosten anfallen.

    Da ich echt genervt bin und ich diese Forderung sowieso nur bezahlen muss weil ich total dämlich war mache ich mich mal an eine Vollstreckungsabwehrklage. Dann können die Typen sich noch mal ein wenig rumärgern und müssen nochmal arbeiten.

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