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Thema: Nebenjob

  1. #11
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    Ne, darum gehts nicht. Es geht darum, dass man seine Rechte wahrnimmt und diese auch selbst durchsetzt. Man kann/muss den Nebenjob einfach melden. Da gitbs ja keine verschiedenen "Meldeformen" oder sowas

    Dann sollte der Verwalter/Treuhänder einen Zusammenrechnungsbeschluss in die Welt setzen lassen. In diesem sollte dann sinngemäß stehen, dass der Nebenjob überobligatorisch ist und die Einkünfte daraus gem. § 850a Abs. 1 ZPO nur hälfitg der Abtretung unterworfen sein sollen.

    Wenn dem nicht so ist (was meiner Erfahrung nach leider nicht selten vorkommt), dann sollte man entsprechend gegen den Beschluss vorgehen.
    Geändert von Caffery (09.06.2019 um 17:55 Uhr)
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  2. #12
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    Ahso, ok. Danke dafür. Werde dem dann also den Job ganz normal melden und sehen was er daraus macht.

    Gibt es eigentlich die Möglichkeit mit dem Insoverwalter zu reden und die Beträge selbst abzuführen?

  3. #13
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    Normalerweise nicht. Aber es gibt nichts was es nicht gibt

    An Deiner Stelle würde ich mir aber so langsam auch mal Gedanken machen, ob Du mal beim Gericht zärtlich nachhaken möchtest was denn Dein Verwalter noch braucht um endlich schlusszurechnen.
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  4. #14
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    Standard Kartoffelsalatmitpilze

    Ich sende die Abrechnung vom Nebenjob meinem Hauptarbeitgeber,der rechnet das zusammen und führt den Pfändbaren Beitrag ab.
    Selber abführen ging nicht, sie Handhaben es wohl lieber so.
    @Craffery Du hast ja Recht, aber ich schaffe dadurch wirklich die 3 Jahre.
    Geändert von Daline35 (11.06.2019 um 12:54 Uhr)

  5. #15
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    Zitat Zitat von Daline35 Beitrag anzeigen
    @Craffery Du hast ja Recht, aber ich schaffe dadurch wirklich die 3 Jahre.
    Du würdest sie aber noch viel eher bzw. billiger schaffen wenn die Abtretung korrekt berechnet werden würde und Du die Beträge freiwillig abführen würdest! (wie ich schon zig mal gesagt habe)

    Du machst auf diese Weise nichts anderes, als dem Verwalter/TH Gelder/Vergütungssätze schenken die ihm nicht zustünden, die Du am anderen Ende draufzahlen musst um Dein Ziel zu erreichen.
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  6. #16
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    Zitat Zitat von Caffery Beitrag anzeigen
    Du würdest sie aber noch viel eher bzw. billiger schaffen wenn die Abtretung korrekt berechnet werden würde und Du die Beträge freiwillig abführen würdest! (wie ich schon zig mal gesagt habe)

    Du machst auf diese Weise nichts anderes, als dem Verwalter/TH Gelder/Vergütungssätze schenken die ihm nicht zustünden, die Du am anderen Ende draufzahlen musst um Dein Ziel zu erreichen.
    Ich habe den ganzen Thread nicht haargenau verfolgt. Aber das müsste man sich mal ausrechnen; Wenn sie/er es in 3 statt in 5 Jahren schafft, kann es ja insgesamt "billiger" sein. Man muss ja schon dann die weiteren 2 Jahre dagegenrechnen.

  7. #17
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    Zitat Zitat von Graf Wadula Beitrag anzeigen
    Ich habe den ganzen Thread nicht haargenau verfolgt. Aber das müsste man sich mal ausrechnen; Wenn sie/er es in 3 statt in 5 Jahren schafft, kann es ja insgesamt "billiger" sein. Man muss ja schon dann die weiteren 2 Jahre dagegenrechnen.
    Aber aber... das meine ich doch überhaupt nicht. *verzweifelt nach Worten ringt*

    Daline lässt sich (soweit ich das weiß) schon von Beginn des Verfahrens an "freiwillig" den vollen Betrag der überobligarotischen Mehrarbeit vom Verwalter einsacken, der davon jeweils seine saftige Vergütung einbehält und nur noch der Rest für die Gläubiger in die Masse fällt (und für die 35% relevant wird).

    Wenn sie an Anfang an auf ihr Recht bestanden hätte, wären die hälftigen Beträge aus der Mehrarbeit komplett zu ihr gewandert. Der Verwalter hätte entsprechend auch keine Vergütung dafür erhalten (die ihm dafür eigentlich auch nicht zusteht!).
    Dieses (nicht durch den Verwalter verringerte) Geld könnte sie dann zu gegebener Zeit und in gegebener Höhe als Zahlung leisten (lassen) um die RSB nach 3 Jahren beantragen zu können. Das wäre unterm Strich deutlich wirtschaftlicher gewesen - und nebenei auch "korrekt".

    Ich hoffe, dass nun klar wird was ich meine
    Geändert von Caffery (12.06.2019 um 11:56 Uhr)
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  8. #18
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    Zitat Zitat von Caffery Beitrag anzeigen
    Aber aber... das meine ich doch überhaupt nicht. *verzweifelt nach Worten ringt*

    Daline lässt sich (soweit ich das weiß) schon von Beginn des Verfahrens an "freiwillig" den vollen Betrag der überobligarotischen Mehrarbeit vom Verwalter einsacken, der davon jeweils seine saftige Vergütung einbehält und nur noch der Rest für die Gläubiger in die Masse fällt (und für die 35% relevant wird).

    Wenn sie an Anfang an auf ihr Recht bestanden hätte, wären die hälftigen Beträge aus der Mehrarbeit komplett zu ihr gewandert. Der Verwalter hätte entsprechend auch keine Vergütung dafür erhalten (die ihm dafür eigentlich auch nicht zusteht!).
    Dieses (nicht durch den Verwalter verringerte) Geld könnte sie dann zu gegebener Zeit und in gegebener Höhe als Zahlung leisten (lassen) um die RSB nach 3 Jahren beantragen zu können. Das wäre unterm Strich deutlich wirtschaftlicher gewesen - und nebenei auch "korrekt".

    Ich hoffe, dass nun klar wird was ich meine
    Ah, ok. Aber das bringt eigentlich auch nix. Zahlt sie die Summe kurz vor Ablauf der 3 Jahre, wäre es auch Insolvenzmasse gewesen. Und da Insolvenzmasse auch vergütungserhöhend. Denn das ist allgemein anerkannt, dass diese Zahlungen (auch von Dritten) zur Berechnungsmasse gehört. Wenn man ganz spitzfindig ist, könnte man da wieder über einen Abschlag nachdenken, aber das ist ist zu einzelfallabhängig. Deshalb meine ich, das bringt nix. Sie hätte sich ausrechnen können, ob es wirtschaftlicher ist, 5 Jahre pfändbaren ;ohn plus 1/2 Mehrarbeit oder 3 Jahre pfändbaren Lohn und (möglicherweise) volle Abgabe der Mehrarbeit.

  9. #19
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    hmmm... ich verstehe nicht warum man mich nicht versteht

    Natürlich macht es einen riesen Unterschied ob sie sich (freiwillig) von Anfang an im eröffneten Verfahren Gelder abziehen lässt für die § 2 InsVV (sauteure 40%+X) angesetzt werden oder sie nach knapp 3 Jahren (nach menschlichem Ermessen längst in der WVP) eine Zahlung leistet für die es allenfalls 5% Vergütung gibt. (m.E. sogar gar keine wenn mans richtig macht - aber lassen wir den Aspekt mal außen vor)
    Geändert von Caffery (13.06.2019 um 09:01 Uhr)
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  10. #20
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    Zitat Zitat von Caffery Beitrag anzeigen
    hmmm... ich verstehe nicht warum man mich nicht versteht

    Natürlich macht es einen riesen Unterschied ob sie sich (freiwillig) von Anfang an im eröffneten Verfahren Gelder abziehen lässt für die § 2 InsVV (sauteure 40%+X) angesetzt werden oder sie nach knapp 3 Jahren (nach menschlichem Ermessen längst in der WVP) eine Zahlung leistet für die es allenfalls 5% Vergütung gibt. (m.E. sogar gar keine wenn mans richtig macht - aber lassen wir den Aspekt mal außen vor)
    Das stimmt natürlich! Da gebe ich Dir vollkommen Recht. Ich bin schon ganz huschig, weil sich hier im Forum nur Leute tummeln, wo anscheinend die Verwalter das Verfahren 3 Jahre plus X nicht schlussrechnen. Ich war hier auch davon ausgegangen, dass das Verfahren noch läuft. Aber Du hast Recht. in den allermeisten Fällen ist das Verfahren bereits in der WVP und dann ist das ein Riesenunterschied,

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