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Thema: Sorry ich hab noch Fragen

  1. #1
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    Standard Sorry ich hab noch Fragen

    Am 6.6.19 sind die 3 Jahre um, 35 % Quote erreicht, Antrag gestellt, Mittel Dritter nachgewiesen etc.

    Jetzt die Fragen:

    1. Zum Schlusstermim im Januar, wo die festgestellte insolvenzsumme sowie Kosten des Verfahrens sowie Vergütung IV festgestellt wurden, wurde ja auch wieder über die Restschuldbefreiung bestimmt.

    Wird das jetzt erneut?

    2. Am 6.6.19 wird es ja wahrscheinlich noch nicht vom Gericht bearbeitet sein, muss ich dann im Juli weiter die 1100 € an den IV zahlen?


    3. Dadurch dass der IV meine Einkommenssteuererklärung nicht im April ans Finanzamt weitergeleitet hat, entsteht mir evtl ein finanzieller Schaden bei einer Gutschrift, diese hätte ja jetzt zur Masse dazu gezählt werden können und es hätten weniger Mittel durch Dritte aufgebracht werden müssen. Wie wird das Gericht das werten.

    4. Evtl gibt's nach Bearbeitung der Steuererklärung, die aber erst nach dem 6.6. 19 vom Finanzamt bearbeitet wird ein Guthaben und somit eine Nachtragsverzeilung?

    5. Wird dadurch die RSB nach 3 Jahren berührt?

  2. #2
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    Standard

    Zitat Zitat von GiGi Beitrag anzeigen
    1. Zum Schlusstermim im Januar, wo die festgestellte insolvenzsumme sowie Kosten des Verfahrens sowie Vergütung IV festgestellt wurden, wurde ja auch wieder über die Restschuldbefreiung bestimmt.

    Wird das jetzt erneut?
    Die Frage verstehe ich leider nicht wirklich.
    Zitat Zitat von GiGi Beitrag anzeigen
    2. Am 6.6.19 wird es ja wahrscheinlich noch nicht vom Gericht bearbeitet sein, muss ich dann im Juli weiter die 1100 € an den IV zahlen?
    Yap!
    Die Rechtsprechung dazu ist leider auch noch nicht so richtig ausgearbeitet. Du solltest aber die Beträge die in die Masse fließen werden nachdem die Voraussetzungen für die 3-Jahres-RSB erfüllt sein werden erstattet bekommen.
    Meine Glaskugel hatte mir ja bereits "interessantes" zu diesem Zusammenhang vorhergesagt Das droht vermutlich wieder spannend zu werden bei Deinem verhaltsoriginellen Verwalter.
    Aber eins nach dem anderen...

    Zitat Zitat von GiGi Beitrag anzeigen
    3. Dadurch dass der IV meine Einkommenssteuererklärung nicht im April ans Finanzamt weitergeleitet hat, entsteht mir evtl ein finanzieller Schaden bei einer Gutschrift, diese hätte ja jetzt zur Masse dazu gezählt werden können und es hätten weniger Mittel durch Dritte aufgebracht werden müssen. Wie wird das Gericht das werten.
    Ich sag einfach mal: überhaupt nicht.
    Die Verteilungsquote wird durch die Nachtragsverteilung entsprechend über die 35% rutschen. Ein Erstattugnsanspruch oder ähnliches sollte darauf (meines Wissens nach) erstmal nicht erfolgen, da die Beträge auf eine Zeit vor Erreichen der Voraussetungen fallen.

    Ich würde mich aber wirklich dafür interessieren ob es Juristen gibt die sich bei der Geschichte Chancen bei Thema "Schadensersatz" ausrechnen würden.
    Wenn die ganze Nummer vorbei ist, kannst Du ja mal in Dich gehen ob dazu noch ausreichend Sportsgeist vorhanden ist.
    Zitat Zitat von GiGi Beitrag anzeigen
    4. Evtl gibt's nach Bearbeitung der Steuererklärung, die aber erst nach dem 6.6. 19 vom Finanzamt bearbeitet wird ein Guthaben und somit eine Nachtragsverzeilung?
    Ja, sofern diese angeordnet wird... (das würde ich einfach mal so vermuten)
    Zitat Zitat von GiGi Beitrag anzeigen
    5. Wird dadurch die RSB nach 3 Jahren berührt?
    "Eigentlich" *sich vorsichtig ausdrückt* nicht.
    Neuanmeldungen sind in diesem Forum aufgrund technischer Probleme derzeit nicht möglich. Damit ihr trotzdem um Rat ersuchen könnt, hat der feiernswerte Nutzer Tidus82 ein Ausweichforum zur Welt gebracht.

    http://schuldner-community.de

    Meldet euch dort an wenn euch Fragen auf dem Herzen liegen. In der Zwischenzeit hoffen wir inniglich, dass dieses Mutterforum in Kürze auch wieder in der Lage sein wird neuen Nutzern eine Heimat für ihre Fragen zu bieten.

  3. #3
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    Standard

    [QUOTE=Caffery;729532]Die Frage verstehe ich leider nicht wirklich.

    Ich meinte, gibt es dann wieder eine Frist in der die Gläubiger etwas einwenden können? Vermute doch dass das dann auch unter Bekanntmachungen steht mit Widerspruchsfrist?!?


    Danke für Deine schnellen Antworten!

    Schönen Vatertag!

  4. #4
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    Standard

    Hi,
    Zitat Zitat von Caffery Beitrag anzeigen
    Die Verteilungsquote wird durch die Nachtragsverteilung entsprechend über die 35% rutschen.
    man sollte doch in diesem speziellen Fall auf eine Nachtragsverteilung verzichten können...

    Gruß
    Ingo

  5. #5
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    Standard Zeitablauf

    Gestern kam Post vom Gericht:

    Am 7.6.16 wurde die Insolvenz eröffnet,


    Gericht schreibt dass am 3.6.19 die Abtretungszeit abläuft

    Warum nicht am 6.6.19? Wegen Schaltjahr? Oder Versehen?
    Geändert von GiGi (02.06.2019 um 09:28 Uhr)

  6. #6
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    Cool Ich hab auch ne gfrage

    Kann es sein, dass die Eröffnung am 3.6.2016 erfolgte und dies am 7.6.2016 im Internet bekannt gemacht wurde?
    Drei jahre würden juristisch wohl am 7.6.2019 enden, wenn am 7.6.2016 die Eröffnung erfolgte. So jedenfalls verstehe ich den § 188 Abs 2 BGB.

    Eine Frist, die nach .... einem mehrere Monate umfassenden Zeitraum - Jahr, halbes Jahr, Vierteljahr - bestimmt ist, endigt im Falle des § 187 Abs. 1 mit dem Ablauf desjenigen Tages der letzten Woche oder des letzten Monats, welcher durch seine Benennung oder seine Zahl dem Tage entspricht, in den das Ereignis oder der Zeitpunkt fällt, im Falle des § 187 Abs. 2 mit dem Ablauf desjenigen Tages der letzten Woche oder des letzten Monats, welcher dem Tage vorhergeht, der durch seine Benennung oder seine Zahl dem Anfangstag der Frist entspricht.

    Für die Fristberechnung ist ein Ereignis iSd 187 Abs. BGB maßgebend, nicht der Beginn eines Tages....

    Kann aber auch anders sein..https://forum.f-sb.de/images/smilies/cool.png

  7. #7
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    Zitat Zitat von imker Beitrag anzeigen
    Kann es sein, dass die Eröffnung am 3.6.2016 erfolgte und dies am 7.6.2016 im Internet bekannt gemacht wurde?
    Drei jahre würden juristisch wohl am 7.6.2019 enden, wenn am 7.6.2016 die Eröffnung erfolgte. So jedenfalls verstehe ich den § 188 Abs 2 BGB.

    Eine Frist, die nach .... einem mehrere Monate umfassenden Zeitraum - Jahr, halbes Jahr, Vierteljahr - bestimmt ist, endigt im Falle des § 187 Abs. 1 mit dem Ablauf desjenigen Tages der letzten Woche oder des letzten Monats, welcher durch seine Benennung oder seine Zahl dem Tage entspricht, in den das Ereignis oder der Zeitpunkt fällt, im Falle des § 187 Abs. 2 mit dem Ablauf desjenigen Tages der letzten Woche oder des letzten Monats, welcher dem Tage vorhergeht, der durch seine Benennung oder seine Zahl dem Anfangstag der Frist entspricht.

    Für die Fristberechnung ist ein Ereignis iSd 187 Abs. BGB maßgebend, nicht der Beginn eines Tages....

    Kann aber auch anders sein..https://forum.f-sb.de/images/smilies/cool.png

    So steht's im Beschluss:


    Heute, 07.06.2016, 10.50 Uhr, das Insolvenzverfahren eröffnet.

  8. #8
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    Standard

    Dass die Abtretungszeit am 3.6. abläuft, wenn die RSB nach drei Jahren wegen Erreichens der 35% erteilt werden kann und soll, passt nicht zum Eröffnungsdatum 7.6.2016.

    Nachfragen beim Gericht sind mE möglich, verwirren die Beteiligten und verzögern den Beschluss - ich würde den "Mund halten" und einfach warten....

  9. #9
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    Zitat Zitat von imker Beitrag anzeigen
    Dass die Abtretungszeit am 3.6. abläuft, wenn die RSB nach drei Jahren wegen Erreichens der 35% erteilt werden kann und soll, passt nicht zum Eröffnungsdatum 7.6.2016.

    Nachfragen beim Gericht sind mE möglich, verwirren die Beteiligten und verzögern den Beschluss - ich würde den "Mund halten" und einfach warten....

    Ja aber da mein IV mir die noch tatsächliche noch offene Summe zur Erreichen der 35 % nicht mitteilen wollte und ich mir das selber ausrechnen musste , werde ich morgen bei Gericht anrufen.

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