Wie ist denn bei folgender Konstellation die Rechtslage?

Ehemann verstirbt, hatte Einzelkonto, auf dem kurz vor dem Tod noch ein Geldbetrag x gutgeschrieben wurde.

Ehefrau hat "Vollmacht über den Tod hinaus" und verfügt nach dem Tod über das Guthaben auf dem Konto des Verstorbenen zur Deckung der Lebenshaltungskosten.

Danach schlägt die Ehefrau die Erbschaft aus und haftet damit auch nicht für Schulden aus einem Darlehen bei der gleichen Bank, bei der obiges Konto geführt wird.

Hat die Bank dann einen Erstattungsanspruch, da ja über einen Teil des Nachlasses verfügt wurde ?

Oder ergibt sich ohnehin eine Verpflichtung, z.B. aus § 1969 BGB, dass aus dem Nachlass Unterhalt gewährt werden muss ?


Zum Zeitpunkt der Verfügung weiß die Bank vom Tod, führt das Konto als Nachlasskonto und lässt die Verfügung aufgrund der Vollmacht über den Tod hinaus zu. Wann kündigt die Bank dann dieses Konto ?

Und was wäre ohne "Vollmacht über den Tod hinaus" - dann besteht kein Zugriff auf das Konto und kann auch nicht hergestellt werden, da kein Erbe / kein Erbschein gewollt. In diesem Fall müsste je nach sonstiger Situation auch direkt ein Antrag beim Jobcenter erfolgen, um den Lebensunterhalt zu sichern ?!