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Thema: Titelabzahlung RA berechnet Kosten

  1. #1
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    Standard Titelabzahlung RA berechnet Kosten

    Ein Gläubiger hatte bei einer Forderung bei mir das volle Programm durchgezogen.
    Es ging damals um eine Vermögensauskunft.
    Ich hatte dann zwar den Gläubiger angeschrieben, dass ich Ratenzahlung anbiete, ich wollte ja den GV vermeiden,
    der jedoch nicht geantwortet hat.
    Der GV schickte mir einen Ratenplan, der Gläubiger hatte ja den Raten zugestimmt.

    Nun sind noch ein paar Raten offen, aber ich entnahm der neuen Forderungaufstellung, dass der Gläubiger 20 % Kosten RZV Titelabbezahlung
    berechnet, natürlich mit täglicher Zinsberechnung ab dem ersten Tag darauf.

    Sicher habe ich mich vorher nicht darum gekümmert,
    aber das verärgert mich jetzt doch sehr.

    Inwiefern könnte ich mich nun noch wehren, zumal diese Forderung
    letztlich auch noch eine Doppelforderung Inkasso- Anwalt war,

    Die Forderung ist das eine das habe ich ja schön weiter bedient, das andere 20% davon als Gebühr + Zinsen

    danke und Gruß

  2. #2
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    Standard

    übrigens, wären die 20% auch noch ca. 20% mehr als im Plan vom GV, selbst mit GV-Kosten

  3. #3
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    Standard

    Du musst genau das zahlen was tituliert ist, bzw. das was zuletzt vollstreckt wurde, leider auch samt laufender Zinsen. Danach ist die tilulierte Forderung bezahlt.

    Deren "lustige" Einigungsgebühr würde ich auf keinen Fall bezahlen, da sie in einem solchen Szenario über einen GV nichtmal theoretisch hätte entstehen können.
    Einigungsgebühren entstehen durch die MITWIRKUNG beim Abschluss eines Vertrages durch den Anwalt/Rechtsdienstleister über einen titulierten Anspruch und den vorläufigen VERZICHT auf Vollstreckungsmaßnahmen. Bei einer Ratenzahlung über einen GV passiert aber genau das Gegenteil von beidem. (u.a. AG Schleswig, Beschluss vom 02.05.2014 – 61 M 6/14)
    ... und durch das Einverständnis einer Partei zu dessen Übernahme. Ansonsten heben sich die Kosten der Parteien gegeneinander auf. § 98 ZPO

    Wenn sie die noch nachträglich fordern wollen (Ich nenne das gerne Forderungsnachgeburt), dann sollen sie es neu titulieren. Das werden sie aber zu 99,999% nicht machen...

    Ich würde also die Gebühr einmal schriftlich bestreiten und die Herausgabe des Titels fordern sobald die vollstreckte Summe inkl. laufenden Zinden gezahlt ist.
    Geändert von Caffery (25.05.2019 um 20:01 Uhr)
    Neuanmeldungen sind in diesem Forum aufgrund technischer Probleme derzeit nicht möglich. Damit ihr trotzdem um Rat ersuchen könnt, hat der feiernswerte Nutzer Tidus82 ein Ausweichforum zur Welt gebracht.

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  4. #4
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    Standard

    ich danke Dir herzlich für Deine Ausführungen



    Zitat Zitat von Caffery Beitrag anzeigen
    Du musst genau das zahlen was tituliert ist, bzw. das was zuletzt vollstreckt wurde, leider auch samt laufender Zinsen. Danach ist die tilulierte Forderung bezahlt.

    Deren "lustige" Einigungsgebühr würde ich auf keinen Fall bezahlen, da sie in einem solchen Szenario über einen GV nichtmal theoretisch hätte entstehen können.
    Einigungsgebühren entstehen durch die MITWIRKUNG beim Abschluss eines Vertrages durch den Anwalt/Rechtsdienstleister über einen titulierten Anspruch und den vorläufigen VERZICHT auf Vollstreckungsmaßnahmen. Bei einer Ratenzahlung über einen GV passiert aber genau das Gegenteil von beidem. (u.a. AG Schleswig, Beschluss vom 02.05.2014 – 61 M 6/14)
    ... und durch das Einverständnis einer Partei zu dessen Übernahme. Ansonsten heben sich die Kosten der Parteien gegeneinander auf. § 98 ZPO

    Wenn sie die noch nachträglich fordern wollen (Ich nenne das gerne Forderungsnachgeburt), dann sollen sie es neu titulieren. Das werden sie aber zu 99,999% nicht machen...

    Ich würde also die Gebühr einmal schriftlich bestreiten und die Herausgabe des Titels fordern sobald die vollstreckte Summe inkl. laufenden Zinden gezahlt ist.

  5. #5
    Registriert seit
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    Zitat Zitat von schuldino Beitrag anzeigen
    ich danke Dir herzlich für Deine Ausführungen
    War mir ein Fest.

    "Werbung" gegen derart freche Gebührenforderungen kann man gar nicht oft und deutlich genug verbreiten
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