Brauche eure Hilfe!

PI wird Anfang August '19 beendet sein. Treuhänder hat beantragt, Sohn nicht mehr zu berücksichtigen bei der Pfändung.
Er ist 19 und befindet sich seit 09/2018 in Ausbildung, Ausbildungsvergütung EUR 670,00 netto. Unterhalt vom Vater bekommt er nicht mehr.
Bin seit 2009 alleinerziehend, 3,5 Jahre arbeitslos (davon etwas über 1 Jahr krank). 2016 nach Bayern gezogen, wegen eines Jobangebotes.
Seitdem wird auch gepfändet.

Unsere monatlichen Kosten betragen EUR 1.263,00 (Miete warm EUR 850,00 + Versicherungen, GEZ, monatl. Rate für Auto usw.)
Mein Gehalt ist provisionsabhängig. In guten Zeiten 1.700 - 1.850,00 netto, in schlechten Zeiten EUR 1.560,00 netto. Die schlechten
Zeiten halten sich bereits seit 4 Monaten!! Sollte jetzt mein Sohn unberücksichtigt bleiben, habe ich 0,00 EUR zum Leben.
Mein Sohn muss dann mit seinem Ausbildungsgehalt + Kindergeld, seine Mutter und sich am Leben erhalten + Benzin, um
überhaupt die Arbeit zu erreichen.

Lt. Pfändungstabelle mit 0 Unterhaltsberechtigten, ist es so ziemlich egal, ob auch bessere Zeiten für mein Gehalt kommen, da ich
wohl sowieso nur immer ca. EUR 1.300,00 ausgezahlt bekomme. Außer am 1. Juli, da gibt's noch etwas Urlaubsgeld dazu. Die Zahlen
habe ich alle in der Stellungnahme angegeben, aber das interessiert den Rechtspfleger nicht im geringsten.

Begründung vom Amtsgericht: "Aus dem Vortrag vom .... lässt sich jedoch nicht herleiten, dass die Schuldnerin Ihrem Sohn tatsächlichen
Unterhalt zukommen lässt. Im Gegenteil trägt sie vor, dieser trage die maßgeblichen Lebenshaltungskosten selbst und beteilige sich im Übrigen
an der Miete der meinsam genutzten Wohnung." "Zu berücksichtigen waren vorliegend letztendlich auch die Interessen der am Verfahren beteiligten
Gläubiger, die sich mit der bevorstehenden RSB dem Verlust ihres Anspruches ausgesetzt sehen."

Ich zahle den größten Mietanteil von EUR 670,00 + Essen u. Trinken (Frühstück, Abendbrot, sonntags u. an unseren freien Tagen). Auf der
Arbeit zahlt er sein Essen, ebenfalls auch Kleidung + Schuhe, Buskarte (Monat) + Schulbücher etc.. Und etwas Spaß möchten junge Leute am WE
auch noch genießen!

Mehr kann ich nicht zahlen, bei EUR 1.560,00 netto! Was ich meinem Sohn damit nun antun muss, ist wirklich unzumutbar!! Er ist total fertig,
hat die ganze Nacht nicht geschlafen. Existenzangst greift wieder um sich........

Habe noch 1 Woche Notfrist bis zum 12.04. - lohnt sich, da noch Einspruch zu erheben????