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Thema: 1. Mahnung von kontaktpaypal@ksp.de - Erfahrungen/Umgang?

  1. #1
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    26.03.2018
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    12

    Standard 1. Mahnung von kontaktpaypal@ksp.de - Erfahrungen/Umgang?

    Hallo,

    und zwar habe ich heute früh eine Email mit einer 1. Mahnung von KSP Kanzlei Dr. Seegers bekommen. Diese wurde von der im Titel genannten E-Mail gesendet. Ich bin mir allerdings unsicher über die Seriösität zum Einen und auch darüber, ob das Schreiben an sich reell ist. In der E-Mail selbst steht folgendes:

    KSP Kanzlei Dr. Seegers
    Dr. Frankenheim Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
    Kaiser-Wilhelm-Straße 40
    20355 Hamburg


    Frau
    xxxxx
    Straße
    PLZ, Ort

    Forderung der PayPal (Europe) S.à.r.l. et Cie, S.C.A.
    Ihre E-Mailadresse: "xxxx@xxxx.de"
    Aktenzeichen: ....


    Sehr geehrte Frau ...,

    wir zeigen an, dass wir die PayPal (Europe) S.à.r.l. et Cie, S.C.A., vertreten.

    PayPal hat uns mitgeteilt, dass Ihr PayPal-Konto zu der E-Mailadresse "xxx@xxx.de" einen Negativsaldo von EUR 22,49 aufweist und Sie sich mit dem Ausgleich dieses Betrages in Verzug befinden.

    Durch diese Situation und unsere Beauftragung sind nun Kosten entstanden. Wenn Sie den Gesamtbetrag von EUR 94,03 aber sofort - spätestens bis zum 18.03.2019 zahlen, können Sie weitere Kosten (Zinsen und ggf. andere Kosten) vermeiden.

    Überweisen Sie an:
    Empfänger: KSP Rechtsanwälte
    IBAN: DE55200700240090173600
    Betrag: EUR 94,03
    Verwendungszweck: PL2624470

    Die geltend gemachte Gesamtforderung setzt sich wie folgt zusammen:
    Negativsaldo PayPal Konto EUR 22,49
    zzgl. Verzugsschadenspositionen (§§ 280 Abs. 1, 2 i.V.m. 286, 288 BGB)
    Zinsen seit dem 08.02.2019 i.H.v. 5%-Punkten über dem Basiszinssatz EUR 0,09
    Kaufmännische Mahnkosten1 EUR 1,25
    Anwaltsgebühr2 in Höhe von EUR 58,50
    Auslagenpauschale3 EUR 11,70
    Gesamtbetrag
    EUR
    94,03

    1 vor unserer Beauftragung entstandene Kosten für Mahnschreiben unserer Mandantin
    2, 3 Anwaltsgebühr und Auslagenpauschale gemäß §§ 2, 13 f. Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) i.V.m. Nr. 2300, 7002 Vergütungsverzeichnis (VV) zum RVG



    Mit freundlichen Grüßen

    KSP Rechtsanwälte

    Dieses Schreiben wurde elektronisch versandt und trägt daher keine Unterschrift.



    Ergänzende Informationen zu der hier geltend gemachten Forderung:

    PayPal bietet einen Online-Zahlungsservice an, der es seinen Kunden ermöglicht, Zahlungen online zu versenden bzw. zu empfangen. Das auf Ihren Namen angemeldete PayPal-Konto zu der E-Mailadresse "xxx@xxx.de" wurde am 01.03.2013 bei PayPal registriert. Dieses PayPal-Konto wurde für Zahlungstransaktionen verwendet.

    Der Betrag des Negativsaldos von EUR 22,49 beruht auf einer Transaktionssumme in Höhe von EUR 7,49 und Gebühren seitens PayPal (z.B. für Rückbuchungen oder ggf. Verkäufergebühren) in Höhe von EUR 15,00.

    Weitere Details zu dem Negativsaldo sowie die Mahnungen hat PayPal u. a. am 07.02.2019 vereinbarungsgemäß an die bei der Anmeldung hinterlegte E-Mailadresse "xxx@xxx.de" versandt.

    Sollten Sie die Forderung noch nicht zuordnen können, so weisen wir darauf hin, dass Ihnen der Zugriff auf das Kundenkonto, also der Abruf der Transaktionsdetails derzeit noch möglich ist. Dazu loggen Sie sich unter https://www.paypal.com mit der im Betreff angegebenen E-Mailadresse und Ihrem PayPal-Passwort ein. Über das Feld "Aktivitäten" können Sie sich sämtliche Zahlungsvorgänge für den von Ihnen ausgewählten Zeitraum anzeigen lassen. Die jeweiligen Transaktionsdetails erhalten Sie sodann, indem Sie auf eine der aufgelisteten Transaktionen klicken.



    Aufgrund Ihres Zahlungsverzuges sind Sie verpflichtet, auch die Kosten unserer Inanspruchnahme sowie die weiteren Verzugskosten zu tragen.

    Sollten wir keinen fristgerechten Zahlungseingang verzeichnen können, werden wir unserer Mandantin empfehlen gerichtliche Schritte gegen Sie einzuleiten. Hierdurch würden erhebliche zusätzliche Kosten entstehen, welche bei erfolgreicher Geltendmachung noch zusätzlich von Ihnen zu tragen wären.


    Information zur Datenverarbeitung:
    Für die Datenverarbeitung verantwortlich ist KSP Kanzlei Dr. Seegers, Dr. Frankenheim Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Kaiser-Wilhelm-Str. 40, 20355 Hamburg. Den Datenschutzbeauftragten erreichen Sie ebenfalls unter dieser Anschrift sowie unter datenschutz@ksp.de.
    Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 f) DSGVO bzw. Art. 9 Abs. 2 f) DSGVO. Die Verarbeitung erfolgt zur Geltendmachung, Ausübung und Verteidigung von Rechtsansprüchen unserer Mandantschaft und dient damit deren und unseren berechtigten Interessen an der Rechtsverfolgung.
    Sie können Widerspruch gegen die Datenverarbeitung einlegen; wir prüfen sodann, ob der Widerspruch gem. Art. 21 DSGVO berechtigt ist.
    Als Datenempfänger kommen neben unserer Mandantschaft in Betracht: Gerichte, Gerichtsvollzieher und ggf. weitere Justizbeteiligte; Rechtsanwälte, Auskunfteien und Adressdienstleister (u.a. Regis24 GmbH, Wallstr. 58, 10179 Berlin, s. www.regis24.de/informationen), Druckdienstleister, Einwohnermeldeämter, Drittschuldner.


    --------------------------------Ende der E-Mail--------------------

    Also der Betrag, der dort ausgewiesen ist, stimmte soweit eigentlich. Ist entstanden, weil ein paar Dinge abgebucht wurden, die ich allerdings bereits gekündigt bzw. gar nicht bestellt habe. Nachdem mir das aufgefallen ist, habe ich das alles direkt rückerstatten lassen. Paypal hat in der Zeit aber mehrmals versucht vom nicht mehr genutzten Bankkonto abzubuchen und natürlich Rücklastschriften erhalten. Die rückerstatteten Beträge wurde dann mit dem Minussaldo verrechnet und ein Minus von den genannten 7,49 blieb übrig, die man dann erneut versucht hat vom nicht mehr genutzten Konto abzubuchen. 3 Mal insgesamt, woraus dann auch die 15 € Rücklastschriften resultieren und dann den genannten Minussaldo bildeten. Der Betrag von 22,49 € ist außerdem am Wochenende überwiesen worden, aber eben noch nicht gebucht. Ich hab jedenfalls von PayPal noch keine Bestätigung erhalten. Die E-Mail stimmt auch - bzw. es stimmt, dass mir diese gehört -, wobei ich allerdings bei PayPal unlängst eine andere hinterlegt habe. Trotzdem aber sendet PayPal immer noch alles an die alte E-Mail komischerweise. Und auch meine Wohnadresse ist korrekt.

    Was aber ansonsten merkwürdig ist, dass ich von Paypal selber bisher nicht eine einzige Mahnung erhalten habe und auch keine Zahlungsaufforderung mit Zieldatum. Die letzte E-Mail, die ich von Paypal erhielt und keine Werbung war, ist vom 08.02.2019. Auch in der wurde keine Zahlungsaufforderung genannt. Ich wurde auch nicht darüber informiert, dass das an eine Kanzlei übergeben wird. Somit ist der ganze Vorgang für mich seltsam.

    Nun frag ich mich wie ich damit umgehen soll, bzw. ob ich überhaupt darauf reagieren muss? Die Anwaltsgebühren und Auslagenpauschale erscheinen mir ungerechtfertigt hoch, wenn man bedenkt das der ursprüngliche Betrag nur 7,49 € war. Auch frage ich mich, was kaufmännische Mahnkosten sein sollen? Porto wohl kaum, wenn das per E-Mail gesendet wurde. Hat hier jemand mit denen Erfahrungen gemacht?

  2. #2
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    Naja, Du wirst ja wissen, ob Du mit dem Betrag bei Paypal im Soll bist und die fackeln die nicht lange und lassen sofort Kosten produzieren. Ich könnte mir auch vorstellen, dass die Inkassebude aus Kostengründen genauso kommuniziert wie PP, also per Mail...

  3. #3
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    Hi,
    Zitat Zitat von Mimix Beitrag anzeigen
    Nun frag ich mich wie ich damit umgehen soll, bzw. ob ich überhaupt darauf reagieren muss? Die Anwaltsgebühren und Auslagenpauschale erscheinen mir ungerechtfertigt hoch, wenn man bedenkt das der ursprüngliche Betrag nur 7,49 € war.
    ich würde KSP 27 € überweisen mit dem Verrechnungszweck "Hauptforderung beglichen - durchsetzungsfähige Inkassokosten.

    Gruß
    Ingo

  4. #4
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    Zitat Zitat von Ingo Beitrag anzeigen
    Hi,

    ich würde KSP 27 € überweisen mit dem Verrechnungszweck "Hauptforderung beglichen - durchsetzungsfähige Inkassokosten.

    Gruß

    Ingo
    Man sollte dann nur wissen, dass das Paypal-Konto damit Geschichte ist.

  5. #5
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    Verjähren lassen :-))

    Also ich selbst hätte es ja nahezu für unmöglich gehalten, daß in der Kombination, „absoluter Profigläubiger“ und „absolutem und abgezocktem Inkassodienstleister“ tatsächlich Verjährungen einer Forderung vorkommen.

    Ein Bekannter von mir hat im Jahr 2015 etwas gekauft und über paypal gezahlt. Die paypal Lastschrift über knapp 850 Euro war dann geplatzt. Es kamen über 2,5 Jahre regelmäßig Mahnungen. Erst paypal, später KSP. Auf keine der Mahnungen hat er reagiert! Die Forderung wurde jedoch bis einschl. 31.12.2018 (auch bis heute nicht) nicht tituliert.

    Oder bin ich auf dem falschen Dampfer und für Forderungen von paypal gelten andere Verjährungsfristen.

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