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Thema: Aktueller Lagebericht & Frage zu Vorgehen, Tipps/Hilfestellungen?

  1. #1
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    Standard Aktueller Lagebericht & Frage zu Vorgehen, Tipps/Hilfestellungen?

    Hallo alle miteinander,

    und zwar hab ich hier schon mal geschrieben zwecks meiner Schulden. Nur war es da noch nicht so akut bzw. ich bekam zuletzt scheinbar meine Schulden in den Griff und dachte damit wäre die Sache ausgestanden. Wie man da schon heraus "hören" kann, nur scheinbar. Ich wünschte mir im Nachhinein ich hätte auf den ein oder anderen Ratschlag von hier gehört. Vermutlich wäre es nicht so gekommen. Gilt sicher insbesondere für den Punkt "weitere Schulden machen bringt nichts". Jedenfalls sind seit meinem ersten Beitrag meine Probleme deutlich akuter bzw. verschlimmert. Ich hatte damals schon um die 6000 € Schulden, die ich allerdings dank des in meinem letzten Beitrag erwähnten Kredites eigentlich nur verschleppt hatte. Also teuer Zeit erkauft. Ich war damals ja schon in einer nicht gerade stabilen Situation - auch von psychologischem Aspekt her. Ich hab damals bereits ja erwähnt, dass ich mich an eine Beratungsstelle gewendet hatte, die mir in dem Bereich helfen sollte. Leider war ich damals doch noch nicht weit genug das Angebot auch bis zu letzt durchzusetzen und durch zuziehen. Teils lag das an mir, aber auch wegen der Einstellung meiner Familie zu dem Thema. Ich kann nicht genau sagen wieso ich es mir unnötig schwer mache.

    Jedenfalls hat sich an meiner psychischen Situation nichts verändert und auch die Belastung an sich ist viel schlimmer geworden. Vor allem wegen meiner Schulden ist es ziemlich schlimm. Ich kann mich nicht mehr auf mein Leben konzentrieren. Nicht mehr auf mein Studium. Ich kann meinen Alltag nicht mehr bewältigen, weil sich alles ums Geld dreht und auch um meine eigene Psyche. Der Druck ist enorm gestiegen. Ich versuche mein Studium zu schaffen, aber krieg die eigene Ansprüche an mich selbst auch nicht mehr hin. Im Gegenteil. Ich habe stark abgebaut und das Pensum weiter gedrosselt, da ich aufgrund meiner psychischen Situation einfach nichts mehr auf die Reihe kriege. Vor den Prüfungen lerne ich halt so viel, aber ich krieg die Inhalte nicht rein und der Leistungsdruck verschlimmert alles noch. Und davon fühl ich mich einfach nur mies und sehe mich in meinen Versagensängsten bestätigt. Darauf folgt dann eine Phase, in der ich tagelang einfach nur im Bett liege und mich zu nichts durchringen kann, abgesehen von der Arbeit, da mir eben auch bewusst ist, dass ich Geld mehr als nötig brauche.

    Bezüglich des eigentlichen Themas: Ich hab seit dem letzten Mal meine Schulden mehr als verdoppelt. Anstatt der ursprünglichen 6000 € bin ich mittlerweile bei 15.000 €. Vieles ist halt vorgefallen. Zum einen hab ich eine zeitlang einfach wieder angefangen zu Spielen. Gerade nach diesen Down-Phasen ist das ab und an passiert, weil ich einfach paradoxerweise dann denke, ich muss doch auch mal Glück haben und wenn ich es nicht versuche, dann kann es ja auch nicht passieren. Aber ich kenne den Spruch und weiß es ja auch schon, dass die Spielbank immer gewinnt. Und so ist es ja auch. Glücklicherweise sind diese Ausrutscher dank meiner "Umpolung" vom letzten Mal sehr sehr selten und auch vom ursprünglichen Umfang (ganz früher in den Anfangsphasen hab ich auch schon mal 400 € -auch mal mehr - verspielt) deutlich geschrumpft. Jetzt verspiel ich in solchen Phasen maximal 100 €, aber das sind dennoch Beträge, die mir aufgrund der Schuldenbelastung wehtun.

    Die anderen Gründe wieso sich die Schulden verdoppelt haben sind wohl, dass ich zwischenzeitlich auch mal versucht habe mir eine Selbstständigkeit aufzubauen, wofür ich mich wieder eines Kredites bedient hatte. Ich wollte halt meine Einnahmen erhöhen. Also eigentlich richtige Ambition, aber falscher Ansatz. Und vor allem falscher Zeitpunkt. Ich hätte es mir eigentlich denken können, aufgrund meiner psychischen Problematik, dass das so nicht funktioniert. Jedenfalls kam es dann zum Domino-Effekt. Ich hatte wieder höhere Raten, ich hab wieder Kredite aufgenommen um die Raten zu bewältigen. Im Alltag kamen dann auch noch Ausgaben auf mich zu, die ich wegen der Raten auch nicht ohne weiteres bewältigen konnte. Ich hab zum Überbrücken alles mögliche von Wert verkauft. Und der Turm wurde halt nicht kleiner, da ich eigentlich immer nur die Schulden verschleppt habe und mir immer ein bisschen Zeit erkauft habe. So ging das jetzt Monat für Monat - ich hab es bisher immer irgendwie geschafft, dass so ohne fremde Hilfe zu bewältigen.

    Im Januar musste ich es mir nun endgültig eingestehen, dass ich ein Problem habe und es einfach nicht mehr selber bewältigen kann. Und das ich irgendwo jetzt auch mal anfangen muss. Mein Leben muss sich ändern. Radikal. Es geht so nicht mehr. Ich kann einfach auch nicht mehr. Ich hab mich daher gezwungen mich der Situation zu stellen und habe konsequent alle Schulden mal zusammengerechnet. Ohne eigenes belügen, was man gerne in so einem Fall mal macht und ohne Scheuklappen. Erst da hab ich mich wirklich mal gefragt: "Hey, was machst du da denn nur? Wie denkst du soll das weitergehen?" Und ich wollte auch nicht mehr so weitermachen. Alles dreht sich für mich nur noch ums Geld. Ich liege nachts im Bett und kann nicht schlafen, weil in meinem Kopf einfach jedes Mal die Frage aufploppt: "Wo kriegst du noch Geld her? Was kannst du noch tun?" Zum Verkaufen ist einfach nichts mehr da. Und ich hatte schon genug emotionale Zusammenbrüche in so einem Fall. Ich bin jetzt 29 Jahre alt geworden, lebe bei meiner Oma, mittlerweile mietfrei und hab in dem Sinne kein eigenes Leben. Ich hasse mein Leben so wie es jetzt ist. Ich hasse mich selbst, wenn das so weitergeht. Ich geh nicht mehr aus dem Haus, lebe wie ein Einsiedler - abgesehen von meiner Familie.

    Ich will endlich zurück ins Leben. Vor allem ein Leben ohne Schulden und Ängste. Somit hab ich nach dem Kassensturz bzw. eher Schuldensturz direkt Nägel mit Köpfen gemacht und mich an eine Schuldnerberatung gewandt. Direkt im Januar noch und habe für die darauffolgende Woche zum Glück sofort einen Termin (31.01.19) bekommen. Als ich da war hat der Schuldnerberater auch schon gesagt, dass das unfassbar ist wie viel Schulden ich angehäuft habe, zumal ich ja ohne mein Bafög nur ein sehr geringes Einkommen habe. Ich habe ja nur un-/regelmäßiges Einkommen von der Reinigungskraftstelle (unregelmäßig bezogen auf Einkommen, da Springertätigkeit). Und dennoch hat man mir mehrere höhere Kredite gegeben. Ich versteh auch nicht wieso man das getan hat. Ich war bei meinen Kreditanträgen immer ehrlich und habe das angegeben, was ich habe oder auch nicht habe. Ich hatte zwar einen positiven Schufa-Score, aber man hätte eigentlich sehen müssen, dass das ganze zu hoch war. Genauso wie ich es auch hätte besser wissen müssen. Aber na ja - passiert ist passiert. Ich kann es nicht mehr ändern.

    Jedenfalls hat der Schuldnerberater mir auch schon gesagt, dass er nicht glaubt, dass die Gläubiger großartig auf ihre Forderungen verzichten werden. Meistens wollen die ja mindestens 50 % der Forderungen haben. Und das kann ich so oder so nicht zahlen. Daher sieht er nur die Möglichkeit einer Privatinsolvenz. Damit hab ich an sich auch kein Problem mehr. Ich hab zuvor zwar immer versucht das zu vermeiden, aber letztlich will ich einfach nur noch aus den Schulden raus. Und wenn das nur durch eine Privatinsolvenz geht, dann muss das eben so sein. Auf jeden Fall verhindert diese auch, dass ich weitere Schulden überhaupt anhäufen kann. Ich versuch es positiv zu sehen, dass ich jetzt zumindest den ersten richtigen Schritt unternommen habe. Es fühlt sich komischerweise ein bisschen wie eine Befreiung an, weil ich durch den Schuldnerberater beruhigt bin irgendwie. Er kümmert sich halt jetzt darum, wofür ich mich nicht in der Lage fühlen würde.

    Seit heute merk ich auch, dass das ganze so langsam in Bewegung kommt und mein Schuldnerberater wohl auch schon aktiv geworden ist. Habe heute einen Brief von der Bank meiner Kreditkarte bekommen, dass die zu sofort das Kreditkartenkonto kündigen und ich den ausstehenden Betrag bis Ende des Monats begleichen soll. Mein Schuldnerberater hat mir dahingehend auch schon die Angst genommen und gesagt, dass ich diese Sachen an ihn weiterleiten soll bzw. denen auch sagen soll, dass sie sich damit an ihn wenden sollen. Auch von meiner Sparkasse, wo ich noch einen Dispo von 330 € offen habe, hab ich einen Brief erhalten, dass der ausgeglichen werden soll.

    Das allerdings führt mich zum eigentlichen Anliegen. Ich nehme ja mal an es wird, wie mein Schuldnerberater gesagt hat, auf eine Privatinsolvenz hinauslaufen. Jetzt wo ja so langsam die Briefe eintreffen von den Gläubigern - speziell auch weil es mein Sparkassenkonto betrifft - macht es da doch auch schon Sinn mir ein neues Konto zu machen bzw. P-Konto, solange ich noch eine gute Bonität habe? Wenn ja: Gibt es Konten bzw. Banken, die man empfehlen kann? Ich hab mal gelesen, dass man nach Möglichkeit keine Konten bei Banken haben sollte, die mit Banken in Verbindung stehen, bei denen man einen Kredit hat. Wo finde ich das raus? (habe Kredite bzw. Kreditrahmen bei der Fidor Bank, der SWK Bank, die Landesbank Berlin, Deutsche Handelsbank AG, N26 Bank) Gibt es noch weitere Dinge, die ich tun sollte bzw. beachten muss? Oder worauf ich mich einstellen sollte?

    Bin allgemein, falls es Dinge gibt, die ich noch nicht angesprochen habe, für Tipps/Hilfestellungen dankbar.

    Bedanke mich auch fürs Lesen.

    Viele Grüße
    Mimix

  2. #2
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    Sorry ich hätte dir gerne geantwortet, bin aber nach der hälfte lesen eingenickt.
    Viiiiieeeeelll zu lang!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  3. #3
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    Sorry... Ich kann Dir helfen: Hier... Noch ein paar Ausrufezeichen -> !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Oh man... Was ein sinnfreier Beitrag von Dir "habnix"...

    ---------

    Zum eigentlichen Thema:
    Ein neues, "sauberes" Konto ist nie verkehrt.
    Wurde mir vor Eröffnung auch von der Schuldnerberatung geraten. Von dort dann alles "lebenswichtige" (Miete -Gut, in deinem Fall noch nicht-, Versorger, Telefon, Internet, notwendige Versicherungen) abbuchen lassen. Rest der Gläubiger nicht mehr bedienen (Hast Du ja wohl schon getan wenn schon die ersten Briefe kommen).
    Aber lass da wirklich mal die Schuldnerberatung drüber gucken. Die sind vom Fach und können dazu eher was sagen weil sie ja auch im Bilde sind (Vor allem bei so vielen Konten).

    Das wichtigste ist schon mal getan... Du bist bei einer Schuldnerberatung vorstellig geworden und gehst es an.
    Jetzt kommt bis zur Eröffnung noch eine Phase die etwas nervig wird, aber spätestens mit der Eröffnung wirst Du wieder besser & klarer denken können....
    Ging mir genauso...

  4. #4
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    Wenn die Sparkasse den Dispo kündigt, ist es höchste Eisenbahn mit dem neuen Konto. Das solltest du direkt morgen in Angriff nehmen.

    Mach es einfach bei einer Bank auf, zu der bis jetzt noch keine Geschäftsbeziehung besteht. Ja, es gibt Banken, die einer anderen gehören, aber die agieren unabhängig voneinander. Nimm irgendeine Bank vor Ort, wo du im Notfall auch einen Ansprechpartner hast. Volksbank, Postbank, Deutsche, Commerzbank.. davon wird es sicher irgendwas vor deiner Haustür geben.

  5. #5
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    Danke erstmal für die Antworten.

    Ich werde das mit dem Konto heute dann mal als erstes in Angriff nehmen. Hab mich schon umgeschaut, welche Banken da in Frage kämen. Hab hier die Postbank, Volksbank, Commerzbank und Oldenburgische Landesbank in der Nähe. Eins davon wird ja hoffentlich klappen. Und schreib heute dann am besten auch noch die notwendigen Posten an wie Krankenkasse etc., damit die nicht vom Sparkassen-Konto einziehen. Ist ja aktuell auch nichts drauf, was man einziehen könnte. Muss halt nur gucken, ob das mit dem Arbeitgeber noch geändert werden kann. Lohneingang ist nämlich 15. und ich weiß nicht wie lange es dauert bis man ein neues Konto nutzen kann. Hatte ja abgesehen vom Sparkassen-Konto, nur Online-Konten (Fidor Bank, N26) und die waren ja schnell eröffnet. Die anderen Stellen, die ich aufgezählt hab, sind nur die Banken mit denen ich allgemein Kontakt hatte wegen Kreditkarte/Kredite, ohne dass ich da auch ein Konto gehabt hätte. Bei LBB hatte ich nur ein Kreditkartenkonto (Das ist das, wo jetzt gekündigt wurde), wo ich die Umsätze und Abrechnungen einsehen konnte. Aber Überweisungen etc. waren da nicht möglich. Also kein Konto im herkömmlichen Sinne.

    Ich hoffe einfach, dass das möglichst schnell über die Bühne geht. Wenn der Punkt mit den Schulden wegfällt, dann geht für mich damit der größte Stressfaktor. Und vor allem kann ich dann auch endlich wieder mein Leben aufnehmen bzw. eher daran arbeiten, dass es ein Leben wird.. Zu tun gibt es wahrlich genug, was ich vernachlässigt habe.

    Außer dem schon genannten, gibt es sonst noch Vorkehrungen, die ich treffen muss oder sollte? Möchte möglichst gut darauf vorbereitet sein. Sofern man da irgendwie vorbereitet drauf sein kann.

  6. #6
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    Wie bereits geschrieben, im engen Kontakt mit der Schuldnerberatung bleiben, damit die die Inso vorbereiten können.

    In der Zwischenzeit "ruhig" bleiben und sich ein etwas dickeres Fell zulegen (Ich weiß, ist leichter gesagt, als getan). Du wirst jetzt den ein oder anderen Brief der Gläubiger erhalten, die nicht immer grad Seelenbalsam sind. Aber mach Dir mal keinen Kopf. Die Gläubiger können nicht von jetzt auf gleich einen Gerichtsvollzieher oder Russisch-Inkasso vorbei schicken. Die müssen Dich erst mal anmahnen. Das ist kein Spaß, aber auch kein Weltuntergang. Wichtig: Lass Dich auf keine Kommunikation mit den Gläubigern ein. Lass das alles die Schuldnerberatung machen. Deswegen auch kein Schreiben einfach in die Tonne kloppen! Sammle und leg alles der Schuldnerberatung beim nächsten Mal vor. Bis der Antrag auf Inso gemacht ist und das beim zuständigen Gericht genehmigt worden ist, kann natürlich auch noch ein bisschen Zeit ins Land ziehen.

    Ansonsten habe ich schon vor Eröffnung angefangen ein Haushaltsbuch (per App auf dem Handy) zu führen und penibel drauf zu achten, dass ich wirklich nur das ausgeben was mir auch zur Verfügung steht. Nicht wieder in alte Verhaltensmuster fallen. Natürlich wird es sicherlich auch bei Dir knapp werden, aber die Inso ist ja auch kein Urlaub.
    Aber glaub mir, lieber etwas "spärlicher" leben als immer & immer wieder irgendwelche Löcher zu stopfen und quasi nie ein Licht am Ende des Tunnels sehen... Das ist wesentlich anstrengender als alles andere.

  7. #7
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    Danke, ja das ist wirklich besser als ständig die Angst im Nacken zu haben, ob man den Monat überhaupt noch über die Runden kommt. Mir ist natürlich klar, dass das kein Zuckerschlecken wird. Aber ich hab es mir halt auch selber eingebrockt. Vieles hätte nicht sein müssen. Hinterher ist man immer schlauer. Ich sehe es auch als Gelegenheit meinen Umgang mit Geld neu zu lernen und eben das Problem bewusst anzugehen. Da das ganze ohnehin längere Zeit dauern wird, ist das auch eine Möglichkeit eine neue Verhaltensweise zu lernen. Ich stimme dir also zu, dass ein Ende mit Schrecken besser ist, als ein Schrecken ohne Ende. Ich möchte schließlich ein normales Leben führen ohne ständig mit den Geldsorgen zu leben.

    Mein Schuldnerberater hat es mir auch schon gesagt beim ersten Gespräch, dass ich mich nicht um die Kommunikation mit den Gläubigern kümmern soll und ihm einfach Briefe und E-Mails an seine E-Mail senden soll. Er kümmert sich halt drum und übernimmt die Kommunikation. Oder falls Gläubiger anrufen, dass ich Sie an ihn verweisen soll. Wobei das bei mir wegfällt, da ich nie ans Telefon gehe und meine Kommunikation immer nur schriftlich abwickeln tue. Das ist etwas, was ich aus meiner Schulzeit mitgenommen habe. Einer meiner Lehrer hat immer gesagt, dass man möglichst alles schriftlich festhalten sollte, damit man auch einen Nachweis hat. Denn nur so kann man auch auf nichts festgenagelt werden oder Behauptungen aufgestellt werden.

    Wegschmeißen tue ich Unterlagen grundsätzlich nie. Ich habe noch jede Rechnung, die ich jemals erhalten habe. Ich hab dafür extra einen Ordner angelegt. Haushaltsbuch hab ich zeitweise mit Excel geführt, aber das irgendwann sträflich vernachlässigt. Ich bin wohl auch zu locker damit umgegangen und hielt eine ständige Überwachung nicht notwendig muss ich sagen. Aber das mit dem Haushaltsbuch werde ich nochmal in Angriff nehmen. Ich möchte alles tun, damit ich niemals wieder in Schulden gerate.

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