Hallo,

aktuell habe ich keine Auto und erledige das meiste mit dem Rad oder ÖFV.

Benötige ich ein Auto kann ich mir vom AG einen Kleinbus leihen. Da ich doch öfters zu meiner Mutter muss -mit den ÖFV ca. € 100 jede Fahrt-überlege ich mir im Sommer wieder einen PKW anzuschaffen. Wert ca. € 4.000 falls ich mal aus dem offenen Verfahren kommen :-).

Nun biete mir mein AG an einen Dienstwagen statt einer Gehaltserhöhung zu nehmen.

Es wäre ein Kleinstwagen für € 15.000, ich wohne nahe an der Arbeitsstätte und dementsprechend wäre der Sachbezug relativ niedrig mit mtl. € 150.

Wie Verhält sich das in diesem Fall in der PI?
Es wird doch der Pfändungsbetrag vom netto vor Abzug des Sachbezuges ermittelt?


Hier mal die Werte:

ohne Firmenwagen mit Firmenwagen
Gehalt 3.600,00 € 3.600,00 €
+ geldwerter Vorteil Firmenwagen (1% Regelung) -150,00 €
+ geldwerter Vorteil Fahrkosten
(15000 * 0,03% * 1 km) -4,50 €
zu versteuerndes Brutto 3.600,00 € 3.754,50 €
Abgaben
- Rentenversicherung (18,60 %) 334,80 € 349,17 €
- Arbeitslosenversicherung (2,50 %) 54,90 € 57,26 €
- Krankenversicherung (15,50 %)
279,00 € 290,98 €
Summe Sozialabgaben 713,70 € 744,34 €

Steuern
- Lohnsteuer 578,75 € 622,00 €
- Soli-Zuschlag 26,20 € 28,46 €
- Kirchensteuer 0,00 € 0,00 €
Summe Steuern 604,95 € 650,46 €

- geldwerter Vorteil gesamt - 154,50 €
Netto 2.281,35 € 2.205,20 €


Sehe ich das so richtig oder habe ich einen Denkefehler?

Ohne Sachbezug netto € 2.281 -> Pfändung € 358,75 (1.Kind)
somit Auszahlung € 1.921,35

Mit Sachbezug netto € 2.359 -> Pfändung € 394,75 (1.Kind) - Sachbezug 154,50
somit Auszahlung € 1.809,75

Grüße
Waldpapa