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Thema: Verbraucherinsolvenzverfahren gem. § 200, 304 InsO aufgehoben

  1. #1
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    Standard Verbraucherinsolvenzverfahren gem. § 200, 304 InsO aufgehoben

    Hallo alle!

    ich brauche eure Hilfe wieder.

    Ich befinde mich am Anfang des 2. Jahres der PI. Ich habe heute einen Brief vom Amtsgericht bekommen, in dem es steht, dass das Verbraucherinsolvenzverfahren gem. § 200, 304 InsO aufgehoben wurde. Dazu wurde ein Treuhänder bestellt.

    Was heißt das jetzt für mich? Ich kann innerhalb von 14 Tagen Widerspruch einlegen.

    Ich hoffe, dass es nichts Schlimmes ist.

  2. #2
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    Das Insolvenzverfahren ist aufgehoben und Sie sind jetzt in der Wohlverhaltensperiode. Also nix schlimmes. Sie können z.B. wieder frei über Ihr Konto verfügen und haben praktisch nur ihr pfändbares Einkommen abgetreten.

  3. #3
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    vielen Dank!

    hatte schon Angst gehabt.

    Aber, kommt es oft vor, dass man schon im 2. Jahr die Aufhebung bekommt?

    Danke!

  4. #4
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    Hi,
    Zitat Zitat von Graf Wadula Beitrag anzeigen
    Sie können z.B. wieder frei über Ihr Konto verfügen
    Vorsicht! Ggf. ist der Bank der Wegfall des Insolvenzbeschlags nicht bekannt und eine Kontopfändung wäre weiter aktiv.

    Gruß
    Ingo

  5. #5
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    Zitat Zitat von Ingo Beitrag anzeigen
    Hi,

    Vorsicht! Ggf. ist der Bank der Wegfall des Insolvenzbeschlags nicht bekannt und eine Kontopfändung wäre weiter aktiv.

    Gruß
    Ingo
    Naja, durch die öffentliche Bekanntmachung gilt der Beschluss ja als zugestellt, muss die Bank halt nochmal zahlen . Nee, aber der Schuldner kann der Bank ja den Aufhebungsbeschluss vorlegen. Es kann natürlich auch sein, dass Konto noch aus der Vorinsolvenzzeit gepfändet war und diese nicht aufgehoben wurde. Aber normalerweise machen die Banken keine Probleme. das war auch nur als Beispiel gedacht.

  6. #6
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    Hi,
    Zitat Zitat von Graf Wadula Beitrag anzeigen
    Aber normalerweise machen die Banken keine Probleme.
    da habe ich aber schon Übles erlebt... daher die Warnung.

    Gruß
    Ingo

  7. #7
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    Zitat Zitat von Ingo Beitrag anzeigen
    Hi,

    da habe ich aber schon Übles erlebt... daher die Warnung.

    Gruß
    Ingo
    Tatsächlich ich auch. Und der Weg war dann steinig und wurde nicht zu Ende gegangen. Ich wollte es nicht unnötig verkomplizieren und versuchen, das plastisch zu machen. Aber hast Recht. Ausgerechnet das Konto sollte man lieber nicht zur Vereinfachung auswählen ...

  8. #8
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    Hi,
    Zitat Zitat von Graf Wadula Beitrag anzeigen
    Tatsächlich ich auch. Und der Weg war dann steinig und wurde nicht zu Ende gegangen.
    ich hatte da mal einen Fall, wo dem Klienten leider nur mündlich zugesagt wurde, dass keine Beschränkungen mehr vorlägen. Dies dann nach der Rückumwandlung und Auskehrung geltend zu machen, erwies sich dann als äußerst schwierig...
    Seitdem rate ich jedem Klienten, sich das vor einer Rückumwandlung schriftlich geben zu lassen oder mal einen geringen Betrag länger als bis zum Ende des Folgemonats stehen zu lassen und abzuwarten, ob der ausgekehrt wird.

    Gruß
    Ingo

  9. #9
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    Zur Frage ob das normal ist, bei mir hat es auch gedauert. Damals hies es noch nach ca. 6 Monaten ist es üblich... Aber immer noch besser als manch andere, wo es auch nach 5 Jahren nicht aufgehoben war.

    Zur Bank, man erhält ja die info zur Aufhebung schriftlich und kann die dann ggf. auch nochmal an die Bank senden.

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