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Thema: Pfändung in WVP - Frau und Kind lebt im Eu-Ausland

  1. #1
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    Standard Pfändung in WVP - Frau und Kind lebt im Eu-Ausland

    Mein Mann ist momentan in der WVP. Ich bin mit unserem Kind ins EU-Ausland gezogen, mein Mann zieht im Sommer 2019 nach. Jetzt wurde ihm die Lohnsteuerklasse 1 zugeteilt und unser Kind von der Lohnsteuerkarte gestrichen. Der AG meint nun, dass er nicht mehr unterhaltspflichtig ist und ihm zukünftig mehr gepfändet wird(0 unterhaltsberechtigte). Bislang wurde ihm unser Kind als unterhaltsberechtigte Person zugesprochen, so dass auch weniger gepfändet wurde. Ist das so rechtens? Wie können wir hier weiter vorgehen? Vielen Dank vorab!

  2. #2
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    Zitat Zitat von Pegasus Beitrag anzeigen
    Mein Mann ist momentan in der WVP. Ich bin mit unserem Kind ins EU-Ausland gezogen, mein Mann zieht im Sommer 2019 nach. Jetzt wurde ihm die Lohnsteuerklasse 1 zugeteilt und unser Kind von der Lohnsteuerkarte gestrichen. Der AG meint nun, dass er nicht mehr unterhaltspflichtig ist und ihm zukünftig mehr gepfändet wird(0 unterhaltsberechtigte). Bislang wurde ihm unser Kind als unterhaltsberechtigte Person zugesprochen, so dass auch weniger gepfändet wurde. Ist das so rechtens? Wie können wir hier weiter vorgehen? Vielen Dank vorab!
    Welche Steuerklasse hatte Dein Mann vorher? Bist Du berufstätig im EU_ausland? das müsste man wissen, um qualifiziert zu antworten.

  3. #3
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    Zitat Zitat von Klaus Beitrag anzeigen
    Welche Steuerklasse hatte Dein Mann vorher? Bist Du berufstätig im EU_ausland? das müsste man wissen, um qualifiziert zu antworten.
    Mein Mann hatte die Lst-Klasse 4, ich bin berufstätig. Vielen Dank!

  4. #4
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    Du bist in dem EU-Land, in das Du gegangen bist, jetzt steuerpflichtig, wenn Du dort arbeitest und lebst. Beide Faktoren müssen erfüllt sein. Dann unterliegst Du in D nicht mehr der Steuerpflicht und der Eintrag auf der Steuerkarte Deines Mannes ist so erstmal steuerrechtlich ok.
    Eine andere Frage ist natürlich die tatsächliche Unterhaltsleistung, die dein Mann für Dich (?) und das Kind (!) erbringt. Für den Arbeitgeber sind die Angaben auf der Steuerkarte Deines Mannes lediglich ein wichtiges Indiz, dass es keine Unterhaltsverpflichtung gibt. Es liegt an Deinem Mann, seinem Arbeitgeber vom Gegenteil zu überzeugen.

  5. #5
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    Super, vielen Dank für die Antwort!

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