Hallo,
habe zum 1. mal folgende Fallkonstellation:
Gläubiger beauftragt Gerichtsvollzieher der kontoführenden Bank des Schuldners ein vorläufiges Zahlungsverbot zuzustellen. Da beschwerte Konto ist ein Gemeinschaftkonto der Eheleute. Auf das Konto geht 1 Tag später der Arbeitslohn des Schuldners ein. Durch das Zahlungsverbot bekommt der Schuldner seinen Lohn nicht mehr, umwandeln in ein P-Konto geht nicht, da es sich um ein Gemeinschaftkonto handelt. Die Sparkasse richtet dem Schuldner ein Pkonto ein will aber einen Beschluss damit sie das Arbeitsentgelt auf das PKonto überträgt. Schuldner geht zum Vollstreckungsgericht und legt Erinnerung ein und beantragt die Vollstreckung einstweilen einzustellen weil auch beim Arbeitgeber ein vorläufiges Zahlungsverbot zugestellt wurde. Zuerst formuliert die Rechtspflegerin den Antrag und ruft dann an und sagt sie ist nicht zuständig.
Die Rechtspflegerin erklärt, das Vollstreckungsgericht hat keinen PfÜB erlassen daher könnte der Schuldner erst einen Antrag stellen wenn der Pfändungsbeschluss da wäre. Aber es muss doch auch ein Rechtsmittel gegen die Vorpfändung geben? Zumindest nach 765a ZPO, hat jemand eine Idee?