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Thema: 3 Jahre, 35%, RSB erhalten + Frage zur Nachtragsverteilung

  1. #11
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    Wie ist das eigentlich nach den 3 Jahren, während das Gericht Anhörungen macht und tagt ?

    Werden die Zahlungen da pausiert, oder sollte man weiterhin zahlen an den Treuhänder?

    Und wenn man weiterhin Zahlen sollte, wird dann alles was nach den 3 Jahren gezahlt wurde erstattet, oder ist es dann auch weg, bis zu dem Termin wo das ganze durch ist?

  2. #12
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    Alle diese Fragen beantwortet § 300a InsO.

  3. #13
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    Leider ist das wohl der falsche Passus, da geht es um das offene Verfahren. Das ist ja schon längst vorbei.

    Und Nummer 2 über die rechtskräftige Entscheidung der finalen RSB hilft nicht viel weiter. Da steht nur soviel wie.. man bekommt was einem zusteht.

    Meine Frage war aber, was steht denn zu.

    Wenn für die Vorzeitige RSB dasselbe gilt wie zwischen Offenem Verfahren und der Aufhebung. Dann würde das bedeuten das man nur bis zur Erfüllung der Obliegenheiten der 3 Jährigen RSB zahlen muss. Sprich, man bekommt das Geld zurück das man über die 3 Jahre hinaus an den Treuhänder abgeführt hat.

  4. #14
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    Zitat Zitat von Vulkanier Beitrag anzeigen
    Leider ist das wohl der falsche Passus, da geht es um das offene Verfahren. Das ist ja schon längst vorbei...
    Wo steht das ? Ich lese hier in diesem Thread nix von einer Aufhebung des Insolvenzverfahrens. Das Verfahren läuft laut Threadersteller noch. Wie kommen Sie dann da drauf, dass das Verfahren schon längst beendet ist?

    Ist aber auch egal. Wenn Sie meinen, das ist der falsche Passus, ist das ja wunderbar. Ich wäre über § 300 Abs. 4 S.2 InsO da gelandet, aber auch das kann natürlich der falsche Passus sein...

  5. #15
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    Meine Frage bezog sich auf die 3 Jahre und 35% RSB und der Nachtragsverteilung... nur das bei mir das Verfahren eben schon längst geschlossen ist.

  6. #16
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    Ist ziemlich unpraktisch und für den Leser sehr verwirrend, sich mit eigenem Problem einfach an einen anderen Thread ranzuhängen.

  7. #17
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    Standard Verfahren aufgehoben.

    Hallo zusammen, darf ich nochmal in meinem thread weitere Fragen stellen?

    Mittlerweile ist mein Verfahren aufgehoben (also RSB 2019, Aufhebung 2019). Nachtragsverteilung ist angeordnet. Somit ist klar, dass meine Erstattung aus der EkSt. 2018 noch quotiert zur Masse gehört.
    Aber wer macht nun die Steuererklärung 2018? Mein IV schreibt, er sei dazu verpflichtet. Würde mich sehr interessieren, ob er tatsächlich dazu verpflichtet ist, nur berechtigt ist oder einfach ein grosses Interesse daran haben könnte.
    Ferner treibt mich noch folgende Frage um: Bisher hat es der IV noch nicht geschafft, meinen Auflösungsverlust der GmbH-Anteile als steuerlichen Verlust geltend zu machen und damit eine fette Steuererstattung einzuziehen. Das FA stellt sich nämlich auf den standpunkt, dass der Auflösungsverlust erst mit Liqudierung der GmbH entsteht. Und das kann noch dauern.
    Gibt es Erfahrungswerte dazu, ob der IV Handhabe hat, später dann den Auflösungsverlust doch wieder als Vermögenswert aus der Zeit vor Beendigung der Insolvenz darzustellen und dann einzustreichen?

  8. #18
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    Hallo, ich bin so frei, nochmal nachzuhaken.
    Hat keiner eine qualifizierte Idee dazu?

  9. #19
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    Zitat Zitat von Klammer Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen, darf ich nochmal in meinem thread weitere Fragen stellen?

    Mittlerweile ist mein Verfahren aufgehoben (also RSB 2019, Aufhebung 2019). Nachtragsverteilung ist angeordnet. Somit ist klar, dass meine Erstattung aus der EkSt. 2018 noch quotiert zur Masse gehört.
    Aber wer macht nun die Steuererklärung 2018? Mein IV schreibt, er sei dazu verpflichtet. Würde mich sehr interessieren, ob er tatsächlich dazu verpflichtet ist, nur berechtigt ist oder einfach ein grosses Interesse daran haben könnte.
    Ferner treibt mich noch folgende Frage um: Bisher hat es der IV noch nicht geschafft, meinen Auflösungsverlust der GmbH-Anteile als steuerlichen Verlust geltend zu machen und damit eine fette Steuererstattung einzuziehen. Das FA stellt sich nämlich auf den standpunkt, dass der Auflösungsverlust erst mit Liqudierung der GmbH entsteht. Und das kann noch dauern.
    Gibt es Erfahrungswerte dazu, ob der IV Handhabe hat, später dann den Auflösungsverlust doch wieder als Vermögenswert aus der Zeit vor Beendigung der Insolvenz darzustellen und dann einzustreichen?
    Nachtragsverteilung bedeutet letztlich vereinfacht geschrieben, dass das Insolvenzverfahren für diesen teil aufrechterhalten bleibt. Also bleibt auch in diesem Bereich der Insolvenzverwalter weiterhin verfügungsberechtigt, jedoch auch -verpflichtet. Insofern hat er Recht. Er wird auch weiterhin verpflichtet sein, diese Erklärung abzugeben, kann sie aber natürlich nur so abgeben, wie Sie ihm "zuarbeiten".

    Bei der zweiten Frage wird es darum gehen, ob dieser Anspruch auf Erstattung Insolvenzmasse ist oder nicht. Ist er Insolvenzmasse, dann kann der Insolvenzverwalter auch für diesen Bereich die Nachtragsverteilung beantragen. Ob es sich tatsächlich um Insolvenzmasse handelt, ist eine sehr komplexe Frage. M.E. dürfte es sich um Insomasse handeln. Aber solange der Verwalter keine Nachtragsverteilung beantragt bzw. das Gericht keine anordnet (das könnte theoretisch auch von Amts wegen erfolgen), ist der Anspruch jedoch frei.

  10. #20
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    Vielen Dank, Graf Wadula!

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