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Thema: Brief v IV

  1. #1
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    Standard Brief v IV

    So seit 06/16 bin ich in der Eröffnungsphase, der IV hat bisher 29.000€ eingenommen. Die Förderung beträgt 70.000€. Auf meine Frage, ob ich die 3 Jahre evtl schaffen könnte schrieb er mir, dass von den bisher gezahlten 20.000 € Verfahrensgebühren sind 😱

    Versteh ich das richtig, das kassiert jetzt der IV ?

    Dafür dass ich selber die abführen und nur 6 Gläubiger sind?

    Wahnsinn

    Sorry bin echt am Boden zerstört

  2. #2
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    So ist es leider! Wenn einer was zu pfänden hat, sehen die Gläubiger das zuletzt. Deshalb verstehe ich die Gesetzeslage auch nicht. Laut Gesetz soll ja das Verfahren dazu dienen das Schulden zumindest teilweise, zurück gezahlt werden. Da können wir aber auch nichts dran ändern. Es gibt halt Anwälte die so sind und es gibt auch paar die Korrekt sind.

  3. #3
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    Zitat Zitat von GiGi Beitrag anzeigen
    So seit 06/16 bin ich in der Eröffnungsphase, der IV hat bisher 29.000€ eingenommen. Die Förderung beträgt 70.000€. Auf meine Frage, ob ich die 3 Jahre evtl schaffen könnte schrieb er mir, dass von den bisher gezahlten 20.000 € Verfahrensgebühren sind 😱

    Versteh ich das richtig, das kassiert jetzt der IV ?

    Dafür dass ich selber die abführen und nur 6 Gläubiger sind?

    Wahnsinn

    Sorry bin echt am Boden zerstört
    Leider ist dem wohl so, bis zur Beendigung des Insolvenzverfahrens erhält der IV 40 % von deinen pfändbaren Beträgen, dazu kommen dann noch Auslagen usw. und 19 % Mehrwertsteuer.

    In der WVP erhält der IV übrigens nur 5 %... da kann man leider verstehen, dass der IV kein Interesse an einer schnellen Beendigung des Verfahrens hat.

    Ich werde meine 3 Jahre auch nur schaffen, weil ich nächstes Jahr von Bekannten den Rest als Darlehen erhalte.

  4. #4
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    Zitat Zitat von GiGi Beitrag anzeigen
    So seit 06/16 bin ich in der Eröffnungsphase, der IV hat bisher 29.000€ eingenommen. Die Förderung beträgt 70.000€. Auf meine Frage, ob ich die 3 Jahre evtl schaffen könnte schrieb er mir, dass von den bisher gezahlten 20.000 € Verfahrensgebühren sind 😱

    Versteh ich das richtig, das kassiert jetzt der IV ?

    Dafür dass ich selber die abführen und nur 6 Gläubiger sind?

    Wahnsinn

    Sorry bin echt am Boden zerstört
    Wenn Sie die 35%-Quote erreichen wollten, müssen Sie bis Juni 2019 24.500 ,- € alleine ohne Verfahrenskosten aufbringen. Können Sie diese denn überhaupt annähernd aufbringen?

    Die Regelvergütung beträgt bei 24.500 € 9.800 Netto. Dazu kommen Auslagen (2.940,-) und Mehrwertsteuer (2.420,60 €).

    Wenn Ihr Verfahren nicht so aufwendig ist, hat der BGH entschieden, sind Abschläge zu machen- Aber selbst wenn man 30% Abschläge einrechnet, bleibt noch ein relativ hoher Betrag. Sie müssten also selbst bei einem knallharten Gericht ungefähr mit einem Betrag von mindestens 34.000 rechnen. Könnten sie das aufbringen?

    Da ist doch wirklich die Frage, ob sich Ihr Frust überhaupt lohnt.

  5. #5
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    Da er in ca. 30 Monaten ~29.000 € zusammengebracht hat, würde er die 34.000 € sogar schaffen.

    29.000 € / 30 Monate = ~ 967 € p. Monat

    967 € x 6 = 5802 €

    29.000 € + 5802 € = 34.802 €

    I

  6. #6
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    Mir geht es in erster Linie um die Frage, warum der IV nicht bereits 6/18 Das Eröffnungsverfahren abgeschlossen hat und auch jetzt im Januar 19 obwohl er mir im Dez 18 erklärte, alles wäre da, immer noch nix passiert, sprich er kann ja weiter kassieren.

    Bei den Verfahrenskosten ist es ja wohl ein Unterschied, ob man nach 2 Jahren oder 3 Jahren die Eröffnungsphase abschließt oder sehe ich das falsch?

  7. #7
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    Zitat Zitat von GiGi Beitrag anzeigen
    Mir geht es in erster Linie um die Frage, warum der IV nicht bereits 6/18 Das Eröffnungsverfahren abgeschlossen hat und auch jetzt im Januar 19 obwohl er mir im Dez 18 erklärte, alles wäre da, immer noch nix passiert, sprich er kann ja weiter kassieren.

    Bei den Verfahrenskosten ist es ja wohl ein Unterschied, ob man nach 2 Jahren oder 3 Jahren die Eröffnungsphase abschließt oder sehe ich das falsch?
    Nee, das ist grundsätzlich nicht so. Es geht im Grundsatz nicht nach der Zeit, sondern nach der Berechnungsmasse. Als Beispiel: der Insolvenzverwalter verkauft ein Grundstück für 100.000; weitere Masse ist nicht vorhanden. Dann ist es bzgl. der Regelvergütung egal, ob er das Verfahren nach 1 Monat oder nach 10 Jahren abschließt, da sich die Vergütung immer nach der Masse berechnet.

    Aber in ihrem Fall ist das anders, da bei Ihnen monatlich anscheinend immer ein Betrag eingeht und somit sich die Insolvenzmasse erhöht.

    Wenn Sie sich so ärgern und sich der Fall tatsächlich so darstellt, wie Sie das schildern (dass der Verwalter seit einem Jahr nur noch die pfändbaren Anteile des Lohns einsammelt), warum "beschweren" Sie sich dann nicht beim Inso-Gericht?

  8. #8
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    Aber in ihrem Fall ist das anders, da bei Ihnen monatlich anscheinend immer ein Betrag eingeht und somit sich die Insolvenzmasse erhöht.

    Wenn Sie sich so ärgern und sich der Fall tatsächlich so darstellt, wie Sie das schildern (dass der Verwalter seit einem Jahr nur noch die pfändbaren Anteile des Lohns einsammelt), warum "beschweren" Sie sich dann nicht beim Inso-Gericht?[/QUOTE]

    Das ist die Frage: muss der IV sich beim Gericht rechtfertigen? Und darlegen wann er was gemacht hat?

    Ja sorry es ärgert mich einfach

  9. #9
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    Zitat Zitat von GiGi Beitrag anzeigen
    Aber in ihrem Fall ist das anders, da bei Ihnen monatlich anscheinend immer ein Betrag eingeht und somit sich die Insolvenzmasse erhöht.

    Wenn Sie sich so ärgern und sich der Fall tatsächlich so darstellt, wie Sie das schildern (dass der Verwalter seit einem Jahr nur noch die pfändbaren Anteile des Lohns einsammelt), warum "beschweren" Sie sich dann nicht beim Inso-Gericht?
    Das ist die Frage: muss der IV sich beim Gericht rechtfertigen? Und darlegen wann er was gemacht hat?

    Ja sorry es ärgert mich einfach[/QUOTE]

    Ihren Ärger kann ich verstehen. Jedenfalls soweit es wirklich so ist, wie Sie es schildern.

    Insolvenzverfahren sind grundsätzlich Eilverfahren. Der Insolvenzverwalter hat meist halbjährlich einen Sachstandsbericht einzureichen. Wenn er sämtliche Gegenstände - mit Ausnahme des lfd. Lohns - verwertet hat, muss er Schlussrechnung legen. Manchmal kommt es zu Verzögerungen, die nicht jeder Beteiligter gleich auf dem Schirm hat. Das kann steuerrechtliche Gründe haben. Insofern sollten Sie zu Gericht gehen und vielleicht mal den aktuellen Sachstandsbericht dort einschauen. dann sind Sie vielleicht "schlauer" und vielleicht ergeben sich daraus dann auch die Hinderungsgründe.

  10. #10
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    Insolvenzverfahren sind grundsätzlich Eilverfahren. Der Insolvenzverwalter hat meist halbjährlich einen Sachstandsbericht einzureichen. Wenn er sämtliche Gegenstände - mit Ausnahme des lfd. Lohns - verwertet hat, muss er Schlussrechnung legen. Manchmal kommt es zu Verzögerungen, die nicht jeder Beteiligter gleich auf dem Schirm hat. Das kann steuerrechtliche Gründe haben. Insofern sollten Sie zu Gericht gehen und vielleicht mal den aktuellen Sachstandsbericht dort einschauen. dann sind Sie vielleicht "schlauer" und vielleicht ergeben sich daraus dann auch die Hinderungsgründe.[/QUOTE]


    Eben Mail bekommen vom IV auf meine Frage wieso das Eröffnungsverfahren noch immer offen ist. Antwort: er wollte abwarten bis eine Forderung verjährt ist, dies sei jetzt der Fall


    ?????????

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