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Thema: Neues Gutachten zur Zwangsversteigerung Haus-sehr niedriger Wert

  1. #1
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    Standard Neues Gutachten zur Zwangsversteigerung Haus-sehr niedriger Wert

    Hallo, ich melde mich mal wieder seit längerer Zeit.Bei unserem Haus wurde ein neues Gutachten vom Gläubiger angefordert da der Gutachter das 1.Mal nur das Grundstück u. das Haus von außen besichtigt hat. Allerdings haben wir die Pläne von innen ausgehändigt u. den Zustand ehrlich geschildert. Hat uns wohl keiner geglaubt da jetzt auf Druck des Hauptgläubigers eine Innenbesichtigung stattgefunden hat u. heute die Post vom AG kam mit dem neuen Verkehrswert. Kurz gesagt er ist noch niedriger ausgefallen. Wir werden Montag erstmal das GA vom AG holen u. durchlesen wegen Einspruch. Mittlerweile haben beide Söhne eine Unterkunft aber wir noch nicht. Durch Frührente von beiden und Inso siehts halt schlecht aus mit günstiger Unterkunft. Allerdings haben wir ab März/April was in Aussicht daß wir uns leisten könnten aber muß erst noch renoviert werden. Ich bin jetzt in WVP, mein Mann wahrscheinl. ab Januar 2019. Zur info, das Haus hat der IV vor zwei Jahren freigegeben mangels Verwertbarkeit.
    Ich hab jetzt durch Zufall einen Post gelesen indem steht daß der Gläubiger außen vor ist bzw. Möglichkeit der Verjährung?Wie sieht es aus wenn das Haus tatsächlich für eiin 10tel des ursprünglichen Wertes versteigert wird?Gibts da eine Schmerzgrenze?

  2. #2
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    Zitat Zitat von Juttaline Beitrag anzeigen
    .
    Ich hab jetzt durch Zufall einen Post gelesen indem steht daß der Gläubiger außen vor ist bzw. Möglichkeit der Verjährung?
    Die Insolvenzgläubiger haben keine Möglichkeit mehr, an die Immobilie heranzukommen wenn der Insolvenzverwalter das Objekt freigegeben hat = selber nicht will, weil alle Nebenkosten ja weiterliefen und er dann in der Haftung wäre.. Neugläubiger (und dazu gehört auch z.B. die Gemeinde hinsichtlich der aktueller Grundsteuer bzw. der Wasserversorgung etc.) können natürlich in die Immobilie vollstrecken.

    Zitat Zitat von Juttaline Beitrag anzeigen
    .Wie sieht es aus wenn das Haus tatsächlich für eiin 10tel des ursprünglichen Wertes versteigert wird?Gibts da eine Schmerzgrenze?
    Beim zweiten Versteigerungs-Termin gibt's wohl noch eine Untergrenze, danach nicht mehr.
    Geändert von Klaus (10.12.2018 um 11:42 Uhr)

  3. #3
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    Es gibt die sogenannte 5/10-Grenze und die 7/10-Grenze. Wurde einem Meistbietenden aufgrund dieser Grenzen der Zuschlag versagt, dann gelten diese Grenzen im nächsten Termin nicht mehr.Vorstellbar, dass diese Grenzen bereits zum zweiten Termin gefallen sind, andererseits aber noch für den vierten Termin gelten können.

  4. #4
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    Inti ich hab die Verschleuderungsgrenze gemeint. Auf einigen Versteigerungen bei denen ich war wurde ein Mindestwert festgesetzt. Das Gutachten ist jetzt 15.000 euro weil das Gebäude nach aktuellem Standard komplett sanierungsbedürftig ist u. im Prinzip Abrissobjekt.Bank hat sich bis jetzt auf keinerlei Zahlungsangebote von uns eingelassen. Ist ja ihr gutes Recht aber könnten uns auch erstmal drin wohnen lassen nach meiner Meinung. Gibt ja nur den Erlös aus der Zwangsversteigerung, sonst nix. Was meint ihr dazu?

  5. #5
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    warum sollen die Bank Dich wohnen lassen?
    Du kannst doch hoffen, dass Du - besser ein Dritter, der kein Darlehen schuldet, - es für 5/10 oder weniger in der ZV erwerben kannst.

  6. #6
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    Wie sollte ich das Haus ersteigern können wenn das Geld gerade so zum Leben reicht?In der Insolvenz kann man sowieso keine Ansparung machen u. bei Insolvenzantritt wurden alle Bausparkonten u. Sparkonten aufgelöst. Irgendwoher müßte ja das Geld kommen wenn ein "Dritter" für uns steigert. Wir gehen davon aus, das das Haus weg ist sobald die 1.Versteigerung angesetzt ist. Bei dem Preis könnte man es sogar als Gartenhütte nutzen oder Ferienwohnung.

  7. #7
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    Mhh, das ist echt nicht zu lösen, wenn das Geld fürs Leben reicht. Ich hatte gehofft dass was für Miete in einer Keksdose der Kinder zurückgelegt werden kann.

  8. #8
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    Danke jedenfalls für deine Idee Imker, ich denke daß die Krux auch nicht zu lösen ist. Wir konnten uns auch nicht vorstellen, daß es solche Probleme gibt wenn man als Frührentner in Insolvenz solche Probleme hat eine bezahlbare Wohnung zu finden. Wir können ja auch nicht einfach in eine Dachgeschosswohnung ohne Fahrstuhl durch unsere Gehbehinderung. Nichtmal die Wohnunggesellschaften in der Umgebung nehmen uns als Mitglied weil sie jedesmal eine Schufaabfrage machen und dann in Blinkschrift Insolvenz aufleuchtet. Wir machen jetzt einfach nochmal einen Einspruch u. hoffen das Beste. Meine Söhne haben jeder eine Wohnung die bezahlbar ist und bei uns wirds auch klappen irgendwann. Bin ja in der WVP und mein Mann auch ab Ende Januar 2019. Unter Umständen kann man auch mit dem neuen Besitzer eine Vereinbarung treffen daß wir eine Weile noch Miete zahlen. Ich wünsche Euch allen jetzt erstmal einen Guten Rutsch ins Neue Jahr und hoffe das Beste. Bleibt mir ja sowieso nichts anderes übrig.

  9. #9
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    Hab noch einen Nachtrag:Ist doch praktisch wenn der Gutachter für ZV und Grunstücksbewertungen das Büro mit einem Immobilienmakler teilt. Bleibt ja dann alles in der Familie. Ein Schelm der Böses dabei denkt! Mußte ich noch loswerden.

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