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Thema: Wer haftet bei zuwenig Zahlung beim Insolvenzverwalter?

  1. #1
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    Standard Wer haftet bei zuwenig Zahlung beim Insolvenzverwalter?

    Hallo ihr lieben,wenn ein Arbeitgeber dem Insolvenzverwalter zu wenig pfändbaren Betrag vom Monatslohn überweist,wer haftet dann dafür?Lohnabrechnungen bekommt der Insolvenzverwalter jeden Monat zugeschickt.Liebe Grüße vom grashüpfer

  2. #2
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    Dein Arbeitgeber haftet dafür, wenn er überweist.

  3. #3
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    Der IV kann die Nachzahlung vom Schuldner verlangen. Der Schuldner ist trotz der grundsätzlichen Haftung des AG nicht aus dem Schneider, denn er hat die der Pfändung unterworfenen Gehaltsanteile ja irrtumshalber erlangt. Hilfsweise wird der IV dann auch mit grober Fahrlässigkeit des Schuldners argumentieren ("hätte auffallen müssen etc.").

  4. #4
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    Wieso sollte der IV mit grober Fahrlässigkeit argumentieren? Der Schuldner lässt ihm ja monatlich seine Abrechnungen zukommen, verschleiert also überhaupt nichts. Der IV hat sich an den Arbeitgeber zu wenden und nicht an den Schuldner. Der Arbeitgeber wird dann wahrscheinlich die Hand dem Schuldner gegenüber aufhalten, wird damit theoretisch aber warten müssen, bis die Inso endet, da er ja von nun an den kompletten pfändbaren Betrag an den IV überweist und somit der Schuldner nicht weiter pfändbar ist.
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  5. #5
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    Zitat Zitat von FinLaure Beitrag anzeigen
    Wieso sollte der IV mit grober Fahrlässigkeit argumentieren? Der Schuldner lässt ihm ja monatlich seine Abrechnungen zukommen, verschleiert also überhaupt nichts. Der IV hat sich an den Arbeitgeber zu wenden und nicht an den Schuldner. Der Arbeitgeber wird dann wahrscheinlich die Hand dem Schuldner gegenüber aufhalten, wird damit theoretisch aber warten müssen, bis die Inso endet, da er ja von nun an den kompletten pfändbaren Betrag an den IV überweist und somit der Schuldner nicht weiter pfändbar ist.
    Ich habe auch nicht behauptet, dass der Schuldner etwas verschleiert. Der IV wird aber argumentieren, dass es dem Schuldner hätte auffallen müssen usw...jedenfall ist es in den Fällen, die hier diesbezüglich auffielen, so gelaufen.
    Die Frage ist natürlich, ob der rechtstheoretisch richtige Weg, den du beschreibst ("wird dann warten müssen" usw.) für das Arbeitsverhältnis zielführend ist. Das wage ich allerdings zu bezweifeln. Gruss klaus

  6. #6
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    Es ging doch aber nur um die Frage der Haftung. Und die liegt eindeutig beim Arbeitgeber und nicht beim Schuldner. Der IV kann ja gerne was behaupten, das führt aber zu nichts. Wie dann die Einigung zwischen Arbeitgeber und Schuldner aussieht, steht auf einem anderen Blatt. Das war hier aber nicht die Frage.
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  7. #7
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    Vielen Dank für eure Antworten

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