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Thema: Regelinsolvenz

  1. #1
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    08.08.2017
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    101

    Standard Regelinsolvenz

    Hallo zusammen,
    im Jahr 2013 hat mein damaliger Arbeitgeber Insolvenz angemeldet. Die Lohnansprüche der Beschäftigten wurden über eine Bank abgewickelt, wobei es keinerlei Probleme gegeben hat. Es ist allerdings so, dass vor der Insolvenz, über einen längeren Zeitpunkt Mehrarbeit geleistet wurde, die nicht vergütet wurde.
    Die geleistete Arbeit wurde aber dokumentiert und vergütet wenn ein Beschäftigter aus seinem Arbeitsverhältnis ausgeschieden ist. Bei denen, die zum Zeitpunkt der Insolvenz noch beschäftigt gewesen sind war dies aber nicht der Fall. Der damalige Insolvenzverwalter hat die Forderungen des Beschäftigten allerdings anerkannt.

    Unabhängig davon, ob eine Leistung hervorgeht oder nicht, interessiert es mich mal, wie lange es in der Regel dauern kann, bis man in irgendeiner form Bescheid bekommt.

    Interessieren würde mich auch, weil ja im Grunde ein finanzieller Anspruch besteht, ob dies in irgend einer Form in meine Insolvenz einfließen kann bzw. ob dem Treuhänder dies mitteilen müsste, es handelt sich ja eigentlich um Vermögen, auch wenn es nicht zur Verfügung steht.

    Ich möchte noch erwähnen, dass ich da gar nicht mehr dran gedacht habe, ist mir vorhin erst wieder eingefallen.

    Gruß Arreis

  2. #2
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    68

    Standard

    Zitat Zitat von arreis Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,
    im Jahr 2013 hat mein damaliger Arbeitgeber Insolvenz angemeldet. Die Lohnansprüche der Beschäftigten wurden über eine Bank abgewickelt, wobei es keinerlei Probleme gegeben hat. Es ist allerdings so, dass vor der Insolvenz, über einen längeren Zeitpunkt Mehrarbeit geleistet wurde, die nicht vergütet wurde.
    Die geleistete Arbeit wurde aber dokumentiert und vergütet wenn ein Beschäftigter aus seinem Arbeitsverhältnis ausgeschieden ist. Bei denen, die zum Zeitpunkt der Insolvenz noch beschäftigt gewesen sind war dies aber nicht der Fall. Der damalige Insolvenzverwalter hat die Forderungen des Beschäftigten allerdings anerkannt.

    Unabhängig davon, ob eine Leistung hervorgeht oder nicht, interessiert es mich mal, wie lange es in der Regel dauern kann, bis man in irgendeiner form Bescheid bekommt.

    Interessieren würde mich auch, weil ja im Grunde ein finanzieller Anspruch besteht, ob dies in irgend einer Form in meine Insolvenz einfließen kann bzw. ob dem Treuhänder dies mitteilen müsste, es handelt sich ja eigentlich um Vermögen, auch wenn es nicht zur Verfügung steht.

    Ich möchte noch erwähnen, dass ich da gar nicht mehr dran gedacht habe, ist mir vorhin erst wieder eingefallen.

    Gruß Arreis
    Ich würde sagen, das ist - allenfalls - virtuelles Vermögen.

    Frag doch einfach den damaligen Insolvenzverwalter deines damaligen Arbeitgebers ob noch mit einer Zahlung (Quote) zu rechnen ist.
    Mit dieser Information entscheidest du dann, ob und ggf. wie du vorgehen willst.

  3. #3
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    4.370

    Standard

    Ja, wenn Du anerkannter Insolvenzgläubiger bist, hättest Du das Deinem IV selbstverständlich mitteilen müssen, das hättest Du im Insolvenzantrag schon tun müssen. Ob daraus dann tatsächlich eine Auszahlung folgt, ist für die Meldepflicht irrelevant.

    Als Gläubiger hast Du das Recht, jederzeit in die Gerichtsakten zu schauen, da kannst Du dich über den Verfahrensstand informieren.
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