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Thema: Ladung zur Vermögensauskunft

  1. #1
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    Standard Ladung zur Vermögensauskunft

    Hallo zusammen!

    Mein außergerichtlicher Einigungsversuch wurde vor einiger Zeit gestartet und prompt erhalte ich eine Ladung zur Abgabe der Vermögensauskunft.

    Es geht um eine Forderung aus einem Zivilprozess den ich leider verloren habe und wird aus rechtlichen Gründen nicht über die Schuldnerberatung geregelt...aber gut.

    Folgendes Problem:
    Der Termin fällt in meinen Jahresurlaub und ich befinde im Ausland ( Buchungsbestätigung kann vorgelegt werden).
    Die Forderung kann vor dem Termin auch nicht beglichen werden, da ich noch auf einen Zahlungseingang warte.
    Außerdem hat der Gläubiger, wahrscheinlich aufgrund der vorausgegangenen gerichtlichen Auseinandersetzung, die Ratenzahlung im Vollstreckungsauftrag explizit ausgeschlossen.

    Frage:
    Ist der Aufenthalt im Ausland ein Grund um den Termin zu verschieben?

  2. #2
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    Standard

    Zitat Zitat von F.a.A Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen!

    Mein außergerichtlicher Einigungsversuch wurde vor einiger Zeit gestartet und prompt erhalte ich eine Ladung zur Abgabe der Vermögensauskunft.

    Es geht um eine Forderung aus einem Zivilprozess den ich leider verloren habe und wird aus rechtlichen Gründen nicht über die Schuldnerberatung geregelt...aber gut.

    Folgendes Problem:
    Der Termin fällt in meinen Jahresurlaub und ich befinde im Ausland ( Buchungsbestätigung kann vorgelegt werden).
    Die Forderung kann vor dem Termin auch nicht beglichen werden, da ich noch auf einen Zahlungseingang warte.
    Außerdem hat der Gläubiger, wahrscheinlich aufgrund der vorausgegangenen gerichtlichen Auseinandersetzung, die Ratenzahlung im Vollstreckungsauftrag explizit ausgeschlossen.

    Frage:
    Ist der Aufenthalt im Ausland ein Grund um den Termin zu verschieben?
    Ich halte die Chancen für einen Versuch für durchaus möglich, auch wenn natürlich grundsätzlich der Schuldner nicht die Möglichkeit hat, den Termin der Abgabe der VA zu bestimmen. Das wäre aus Sicht des Gläubigers ja noch schöner... weil es Vermögensverschiebungen Tor und Tür öffnen würde. Die VA ist da eher vergleichbar mit dem Gevater Tod, der kommt auch ohne Terminabstimmung.

  3. #3
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    Der Termin ist verschoben...der Gerichtsvollzieher ist ein sehr netter Mensch.
    Vielleicht eine wichtige Info für alle....der Termin kann verschoben werden, wenn ein Hinderungsgrund nach den Maßgaben der ZPO vorliegt.
    In meinem Fall bspw. der vor langer Zeit gebuchte Urlaub.
    Der juristische Fachbegriff heisst hier " unabwendbarer Zufall".

    In diesem Sinne.....im Übrigen erfreut es mich sehr, dass diesesd Forum scheinbar doch noch lebt.

  4. #4
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    Vielen Dank für die Rückmeldung. Das hat doch mal Hand und Fuß. Und ja, Gerichtsvollzieher können - wenn sie denn wollen - durchaus nett sein. Das können sie vor allem auch, ohne dabei ihrem Auftrag vom Gläubiger "untreu" zu werden.
    Warum bei einem für die Betroffenen eh schon heiklen Thema auch noch der Gevatter Tod ins Spiel gebracht werden muss, weiß dann vielleicht der Herr Redakteur. Mir erschließt sich der Sinn eines solchen Vergleiches jedenfalls nicht. Ebenso wenig die Begründung der Vermögensverschiebung. Die Frist zur Vermögensauskunft beträgt in der Regel mindestens 2 Wochen. Es können auch mal 3 oder 4 Wochen sein. Da ist also stets genug Zeit, um derlei Spielchen zu betreiben, wenn man es denn möchte.

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