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Thema: Antrag RSB 3 Jahre

  1. #1
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    Standard Antrag RSB 3 Jahre

    Guten Abend Forumsgemeinde,

    nun sind 2 Jahre meiner PI rum. Jetzt stellt sich mir die Frage der RSB nach 3 Jahren. Wie ist den hier der genaue Ablauf?

    Frage ich als erstes bei meinem TH an wie es aussieht oder muss ich von ihm sogar eine schriftliche Bestätigung bekommen, damit ich die RSB nach 3 Jahren beantragen kann?

    Kann ich die RSB jetzt schon beim Gericht beantragen? Wenn ja reicht hier ein 3-Zeiler und was muss genau drin stehen?

    Vielen Dank für eure Hilfe.

  2. #2
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    Zitat Zitat von Fischler Beitrag anzeigen
    Guten Abend Forumsgemeinde,

    nun sind 2 Jahre meiner PI rum. Jetzt stellt sich mir die Frage der RSB nach 3 Jahren. Wie ist den hier der genaue Ablauf?

    Frage ich als erstes bei meinem TH an wie es aussieht oder muss ich von ihm sogar eine schriftliche Bestätigung bekommen, damit ich die RSB nach 3 Jahren beantragen kann?

    Kann ich die RSB jetzt schon beim Gericht beantragen? Wenn ja reicht hier ein 3-Zeiler und was muss genau drin stehen?

    Vielen Dank für eure Hilfe.
    Guten Abend! 2 Jahre sind noch nicht wirklich viel um eine Entscheidung zu treffen. Um eine Ordentliche Abwicklung der RSB nach 3 Jahren hin zu bekommen ist es wichtig einen guten Kontakt zu deinem TH zu haben. Dieser kann dir genau ausrechnen wie hoch die 35 Prozent Quote ist und was an Verfahrenskosten gezahlt werden muss um eine RSB nach 3 Jahren zu erhalten. Leider hört sich das immer so schön und schnell und einfach an aber das ist es nicht. Und es würde mich Wundern wenn dein TH dir nach 2 Jahren schon sagen kann was genau offen ist um die Quote zu erreichen. Daher wirst du dich noch etwas in Geduld üben müssen. Seitz wann bist du den in der WVP ??

  3. #3
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    Danke für die schnelle Antwort. Ich bin seid Februar in der WVP. Im gleichen Monat war ich auch auf dem Gericht um Akteneinsicht zu nehmen, da etwas unklar war. Dies stellte sich als einfacher Fehler heraus, der vor Ort gleich behoben wurde. Ich hatte nach 16 Monaten eine Quote von knapp 25% erreicht die an die Gläubiger ausbezahlt wurde.

    Da sich mein Einkommen nicht verschlechtert hat und in der WVP nur noch ein Bruchteil mein TH bekommt bin ich sehr zuversichtlich das ich die 35% erreiche.

    Es sind jetzt noch 11 Monate bis meine RSB nach 3 Jahren wäre. Wann soll ich deiner Meinung nach den Antrag stellen?

  4. #4
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    Hi,
    Zitat Zitat von Fischler Beitrag anzeigen
    Ich hatte nach 16 Monaten eine Quote von knapp 25% erreicht die an die Gläubiger ausbezahlt wurde.
    Da sich mein Einkommen nicht verschlechtert hat und in der WVP nur noch ein Bruchteil mein TH bekommt bin ich sehr zuversichtlich das ich die 35% erreiche.
    in diesem Fall würde ich den Antrag stellen, wenn die Quote erreicht ist. Das kannst Du nach der Akteneinsicht ja recht gut im Antrag vorrechnen.

    Gruß
    Ingo

  5. #5
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    Hallo Fischler.

    Vor kurzem hatte ich mit der Sachbearbeiterin vom Verwalter telefoniert,da ich auch die 3 Jahre anstreben möchte.
    Ich habe nächsten Monat auch 2 Jahre hinter mir.

    Sie sagte ich soll sie Anfang Januar kontaktieren,und sie würde mir alles ausrechnen,und im Juni würde sie den Antrag bei Gericht stellen.
    Im November 2019 sind bei mir 3 Jahre rum.

    So wie ich oft gelesen hatte ging es nur kurz vorher den Antrag zu stellen.

    Gruß Daline

  6. #6
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    RSB VerkürzungKostenrechner_Inso_ISKA_2014 - Kopie

    dieses "Teil" ist im Netz zu finden - damit lassen sich die 35% und die Verfahrenskosten vernünftig berechnen - ist aber auch zeitaufwändig
    sonst PN oder ähnliches die ExcelTabelle kann ich nicht anhängen
    Geändert von imker (12.10.2018 um 07:51 Uhr)

  7. #7
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    Mir wurde gesagt das ich den Antrag erst nach den 3 Jahren stellen solle und bis dahin weiter zahlen (was mir ja klar ist).


    Wobei ich die 35% bereits überboten habe.

    Die Frage ist ja wie lange die Gerichte wohl brauchen um das zu bearbeiten. Wenn das die üblichen 1-5 Monate sind, will man ja lieber den Antrag vorab stellen. Andererseits können die Gerichte den ja in der Tat nicht bearbeiten vor dem Ablauf, weil ja noch weiterhin Gelder einfließen.

  8. #8
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    Hallo,

    meine 3 Jahre enden Mitte Juni 2019. Mein Antrag auf vorzeitige RSB nach 3 Jahren ging Mitte März ans Gericht. Heute (4 Wochen später) habe ich die Antwort erhalten, dass laut den Angaben meines THs die Voraussetzungen zum Ablauf der 3-Jahres-Frist erfüllt wären.

    Ich war sehr verunsichert, da ich von meinem TH keine Prognose bekommen habe, da er im Januar und Februar nach 2 Telefnaten und Schriftverkehr der Meinung war, es wäre zu früh und es könne noch so viel passieren (das trotz einem unkündbaren Jobs im öffentlichen Dienst seit 32 Jahren und einem unkomplizierten Insolvenzverfahrens)

    Erreicht werden dann mit den noch abzuführenden Monaten April und Mai eine Quote von 45 %. Mir ist heute regelrecht ein Stein vom Herzen gefallen, freuuuuu mich so!

    Gruß

    Mary67

  9. #9
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    Habe auch eine weitere Frage dazu.

    Wenn die 3 Jahre am 20.7 um sind und man Gehalt am 18.7 bekommt. Muss man dann noch eine Zahlung an den Insolvenzverwalter Leisten? (Selbstzahler).

    Bei einer Pfändung ist es ja so das diese erst nach der Schutzfrist von vier Wochen auskehrbar wäre. Andererseits wäre es bei einer Gehaltspfändung so, das der Betrag ja schon vor der Überweisung an Gläubiger ausgezahlt würde.


    Die Insolvenzverwaltung meinte nur das sie nach Ablauf der 3 Jahre den Antrag auf vorzeitige Restschuldbefreiung stellen wird und es mir überlässt ob ich das dann vom Juli auch noch überweise. De Quote habe ich schon erfüllt.
    Wäre davon ausgegangen das ich das eh auszahlen muss. Aber gebrauchen könnte ich das Geld natürlich selbst auch gerade gut.


    Ich hatte auch damit gerechnet das ich den Antrag selbst bei Gericht stellen müsse, aber das übernimmt hier wohl die Verwaltung.
    Geändert von Vulkanier (22.04.2019 um 12:00 Uhr)

  10. #10
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    Ich meine, die Zahlung müssen Sie noch leisten und die wird auch noch mit verteilt. Aber wenn der Verwalter anderer Auffassung ist...

    Und den Antrag kann eigentlich der Verwalter nicht stellen (§ 300 Abs. 1 Satz 2 Inso: "hat der Schuldner die Kosten des Verfahrens berichtigt, entscheidet das Gericht auf seinen Antrag...").

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