Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 15

Thema: Brief vom Inso Gericht

  1. #1
    Registriert seit
    06.12.2015
    Beiträge
    95

    Standard Brief vom Inso Gericht

    Nabend zusammen, habe die tage Post vom Gericht bekommen und habe mal den § gegoogelt der dort aufgeführt ist. Leider kommen da jede Menge Antworten, leider aber nichts verständliches oder wirklich hilfreiches.

    Da ich inzwischen seit 2,5 Jahren im eröffneten Verfahren bin geht mir jetzt ehrlich gesagt die Muffe das doch noch etwas schief geht . Gespändet wird bei mir nur relativ wenig bis nichts zur Zeit. Hauptsächlich führe ich Rückzahlungen vom Strom/Heizung ab und teil vom Weihnachtsgeld......

    Mit dem Insoverwalter habe ich kaum Kontakt nachdem meine Sachbearbeiterin eine neue ist.

    Ach ja, hier mal der Text der im Brief vom Gericht stand. Ich hoffe das ihm mir mal jemand verständlich erklären kann.

    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen






    wird die Prüfung der nach dem Ablauf der Anmeldefrist angemeldeten Forderungen im schriftlichen Verfahren angeordnet (§ 177 Abs. 1 InsO).

    Der Prüfungsstichtag, der dem besonderen Prüfungstermin (§ 177 Abs. 1 InsO) entspricht, ist der 25.09.2018. Spätestens an diesem Tag muss der schriftliche Widerspruch, mit dem ein Beteiligter eine zu prüfende Forderung bestreitet, bei Gericht eingehen. Im Widerspruch ist anzugeben, ob die Forderung nach ihrem Grund, ihrem Betrag oder ihrem Rang bestritten wird.

    Die Tabelle mit den zu prüfenden Forderungen und die zugehörigen Urkunden sind zur Einsicht der Beteiligten auf der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts Essen, Zimmer Nr. 166 niedergelegt.

    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Schönen abend noch.....

  2. #2
    Registriert seit
    27.07.2005
    Beiträge
    352

    Standard

    Bist kurz vor dem Eintritt in die Wohlverhaltensphase.

    Gläubigerversammlung wird schriftlich durchgeführt.
    Kannst selbst auch zu Gericht gegen und die Gläubigerliste einsehen.
    approximately six month remaining....

  3. #3
    Registriert seit
    20.07.2017
    Beiträge
    2.213

    Standard

    Tjo, abgesehen von der Tatsache, dass man sich bei Dir (höchst wohlwollend formuliert) nicht wirklich beeilt hat, ist das ein Standardtext. Dieser kommt für Gewöhnlich bei einfachen Verfahren nach round about 6-12 Monaten.

    Normalerweise würde ich behaupten, dass der tatsächliche Eintritt in die WVP von nun an erfahrungsgemäß noch etwa 3-4 Monate dauern sollte. Angesichts der bisherigen Geschwindigkeit ... ehm ... drücke ich mal die Daumen.

    Fahr doch mal zum Gericht und schau Dir in der Akte nach ob Du einen Grund für dieses bislang 2,5 jährige Brimborium findest.
    Neuanmeldungen sind in diesem Forum aufgrund technischer Probleme derzeit nicht möglich. Damit ihr trotzdem um Rat ersuchen könnt, hat der feiernswerte Nutzer Tidus82 ein Ausweichforum zur Welt gebracht.

    http://schuldner-community.de

    Meldet euch dort an wenn euch Fragen auf dem Herzen liegen. In der Zwischenzeit hoffen wir inniglich, dass dieses Mutterforum in Kürze auch wieder in der Lage sein wird neuen Nutzern eine Heimat für ihre Fragen zu bieten.

  4. #4
    Registriert seit
    06.11.2014
    Beiträge
    189

    Standard

    bei mir hat es sogar 3 Jahe gedauert bis ich in der WVP kam und bei mir gab es gar nichts zum verteilen.

  5. #5
    Registriert seit
    06.12.2015
    Beiträge
    95

    Standard

    So, mal ein kleines Update zu dem von mir eröffneten Beitrag. Ich war im Oktober am AG und habe mir dort meine Akte angesehen. Konnte aber dort nichts feststellen was diese lange Zeit begründen könnte. 5 Gläubiger mit knapp 38.000€ sind gemeldet....

    Ich konnte Lesen das mein Arbeitgeber regelmäßig abführt und ich alle bisherigen Aufforderungen des Verwalters nachgekommen bin. Auch konnte ich einsehen das bisher gut 1500€ auf dem Konto angesammelt wurden, so das meine Hoffnung auf die 5 Jahres Regelung noch nicht vorbei ist.........

    ABER......seit dem Schreiben vom Gericht, dem Besuch am AG nichts mehr getan. Auch eine Mail an den Insoverwalter bezüglich einer Frage zum Kinderunterhalt für meinen Sohn ist seit 6 Wochen ohne Antwort, ganz ehrlich....so langsam kotzt mich dieser Anwalt an. Aber ich möchte natürlich keinen Druck dort machen, er lässt mich bis jetzt in Ruhe und möchte auch nicht von mir sehen. Das kann daher gerne so bleiben, aber im April sind dann 3 Jahre um....das kann doch nicht sein. Zumal jetzt die Zeit kommt für die nächste Steuererklärung und Strom und Heizungsrückzahlungen stehen auch bald wieder an....

    Was meint ihr was man machen könnte das Verfahren zu beschleunigen ohne den Verwalter zu ärgern.

  6. #6
    Registriert seit
    20.07.2017
    Beiträge
    2.213

    Standard

    Wenn der Verwalter nicht vollends hinterm Mond lebt (tut er nicht wie ich "durch Zufall" weiß), wird er für die Steuern ohnehin eine Nachtragsverteilung anordnen.

    Ich verstehe zwar, dass Du ungeduldig wirst und das eine nicht wirklich beglückende Situation ist, aber so wirklich dramatisch ist das für Dich alles aus meiner Sicht nicht wirklich. Der Verwalter ist ne lahme Socke - soweit ist die Situation wohl eindeutig.

    Aber: Die RSB nach 5 Jahren dürfte nach Deinen Angaben wohl reine Formsache sein. So richtig richtig fies wäre das Ganze lediglich, wenn eine mögliche RSB nach 3 Jahren im Raum stünde.

    Die einzige mir bekannte Möglichkeit (neben anrufen und fragen wos denn hakt) ist über das Insolvenzgericht zu gehen. Einen freundlichen Brief schreiben der den Zusammenhang schildert.
    Tenor in etwa:
    Fast 3 Jahre eröffnetes Verfahren, kein zu verwertendes Vermögen, laut Akte keine ungeklärten Sachverhalte, es wird nur regelmäßig pfändbares Einkommen abgeführt und es wurde stets vollumfassend und fristgerecht mit dem Verwalter zusammengearbeitet. Dann noch Deine selbstverständlich weitere vollste Mitarbeitsbereitschaft für eine hoffentliche baldige Verfahrensaufhebung in den Raum stellen, mit der höflichen Frage was noch zu tun sei um dies zu erreichen und wie Du das unterstützen kannst.

    ABER: Natürlich kann das beim Verwalter negativ ankommen - in Deinem Falle würde ich mir das ehrlich gesagt gut überlegen, da ein wirklicher "hard fact" für eine solche Vorgehensweise aus meiner Sicht nicht existiert.
    Neuanmeldungen sind in diesem Forum aufgrund technischer Probleme derzeit nicht möglich. Damit ihr trotzdem um Rat ersuchen könnt, hat der feiernswerte Nutzer Tidus82 ein Ausweichforum zur Welt gebracht.

    http://schuldner-community.de

    Meldet euch dort an wenn euch Fragen auf dem Herzen liegen. In der Zwischenzeit hoffen wir inniglich, dass dieses Mutterforum in Kürze auch wieder in der Lage sein wird neuen Nutzern eine Heimat für ihre Fragen zu bieten.

  7. #7
    Registriert seit
    06.12.2015
    Beiträge
    95

    Standard

    Mal ein kleines Update zu dieser unendlichen Geschichte.....

    Schicke weiterhin brav meine Abrechnungen zum Insoverwalter und habe ihn auch telefonisch darüber informiert das ich zum 1.4.2019 den Arbeitgeber wechseln werde. Sagte nur kein Problem, bitte nur den neuen Arbeitsvertrag zukommen lassen. Auch dies habe ich getan.

    Aber ansonsten......nichts......es rührt sich absolut nichts....

    Das kann doch nun wirklich nicht mehr normal sein inzwischen.

  8. #8
    Registriert seit
    06.12.2015
    Beiträge
    95

    Standard

    Nächstes Update

    Nicht neues....weder vom Gericht noch vom Insolvenzverwalter. Ist ja nun erst 10 Monate her das was passiert ist oder passieren sollte.

  9. #9
    Registriert seit
    06.12.2015
    Beiträge
    95

    Standard

    Eben mal am zuständigen Gericht angerufen, meine Akte liegt vor so das ich sie mir morgen nochmals ansehen kann da in der Zwischenzeit noch immer nichts passiert ist ,außer das der zuständige Sachbearbeiter mir eine Mail geschickt hatte das ich doch mal langsam meine Steuererklärung für 2018 einreichen solle.

    Auf den Hinweis das dies bereits im Februar geschehen ist kam nur die lapidare Antwort..."Ja, liegt vor"

    Was ist das denn bitteschön für eine Arbeitsweise??

  10. #10
    Registriert seit
    06.12.2015
    Beiträge
    95

    Standard Endlich List am Ende des Tunnels

    War heute am Gericht und habe nochmals meine Akte durchgesehen. Was soll ich sagen....Mitte Juni hat der Verwalter dem Gericht empfohlen das Verfahren zum Abschluss zu bringen.

    Schuldner ist sehr kooperativ...

    Von ehemals 9 Gläubigern sind 4 über, der Rest wurde bestritten.
    Summe ist von gut 35.000 auf 22,500 geschrumpft.

    Insolvenzverwalter hat auch eine Kostenaufstellung in der Akte gehabt aus der ersichtlich ist das mit dem Guthaben auf dem Anderkonto schon jetzt alle Kosten gedeckt sind.

    Hat einer jetzt eine ungefähre Ahnung wie lange es dauern kann bis jetzt Post vom Gericht kommt ?

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •