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Thema: Brief vom Inso Gericht

  1. #1
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    Standard Brief vom Inso Gericht

    Nabend zusammen, habe die tage Post vom Gericht bekommen und habe mal den § gegoogelt der dort aufgeführt ist. Leider kommen da jede Menge Antworten, leider aber nichts verständliches oder wirklich hilfreiches.

    Da ich inzwischen seit 2,5 Jahren im eröffneten Verfahren bin geht mir jetzt ehrlich gesagt die Muffe das doch noch etwas schief geht . Gespändet wird bei mir nur relativ wenig bis nichts zur Zeit. Hauptsächlich führe ich Rückzahlungen vom Strom/Heizung ab und teil vom Weihnachtsgeld......

    Mit dem Insoverwalter habe ich kaum Kontakt nachdem meine Sachbearbeiterin eine neue ist.

    Ach ja, hier mal der Text der im Brief vom Gericht stand. Ich hoffe das ihm mir mal jemand verständlich erklären kann.

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    In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen






    wird die Prüfung der nach dem Ablauf der Anmeldefrist angemeldeten Forderungen im schriftlichen Verfahren angeordnet (§ 177 Abs. 1 InsO).

    Der Prüfungsstichtag, der dem besonderen Prüfungstermin (§ 177 Abs. 1 InsO) entspricht, ist der 25.09.2018. Spätestens an diesem Tag muss der schriftliche Widerspruch, mit dem ein Beteiligter eine zu prüfende Forderung bestreitet, bei Gericht eingehen. Im Widerspruch ist anzugeben, ob die Forderung nach ihrem Grund, ihrem Betrag oder ihrem Rang bestritten wird.

    Die Tabelle mit den zu prüfenden Forderungen und die zugehörigen Urkunden sind zur Einsicht der Beteiligten auf der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts Essen, Zimmer Nr. 166 niedergelegt.

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    Schönen abend noch.....

  2. #2
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    Bist kurz vor dem Eintritt in die Wohlverhaltensphase.

    Gläubigerversammlung wird schriftlich durchgeführt.
    Kannst selbst auch zu Gericht gegen und die Gläubigerliste einsehen.
    thirteen month remaining....

  3. #3
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    Tjo, abgesehen von der Tatsache, dass man sich bei Dir (höchst wohlwollend formuliert) nicht wirklich beeilt hat, ist das ein Standardtext. Dieser kommt für Gewöhnlich bei einfachen Verfahren nach round about 6-12 Monaten.

    Normalerweise würde ich behaupten, dass der tatsächliche Eintritt in die WVP von nun an erfahrungsgemäß noch etwa 3-4 Monate dauern sollte. Angesichts der bisherigen Geschwindigkeit ... ehm ... drücke ich mal die Daumen.

    Fahr doch mal zum Gericht und schau Dir in der Akte nach ob Du einen Grund für dieses bislang 2,5 jährige Brimborium findest.
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  4. #4
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    bei mir hat es sogar 3 Jahe gedauert bis ich in der WVP kam und bei mir gab es gar nichts zum verteilen.

  5. #5
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    So, mal ein kleines Update zu dem von mir eröffneten Beitrag. Ich war im Oktober am AG und habe mir dort meine Akte angesehen. Konnte aber dort nichts feststellen was diese lange Zeit begründen könnte. 5 Gläubiger mit knapp 38.000€ sind gemeldet....

    Ich konnte Lesen das mein Arbeitgeber regelmäßig abführt und ich alle bisherigen Aufforderungen des Verwalters nachgekommen bin. Auch konnte ich einsehen das bisher gut 1500€ auf dem Konto angesammelt wurden, so das meine Hoffnung auf die 5 Jahres Regelung noch nicht vorbei ist.........

    ABER......seit dem Schreiben vom Gericht, dem Besuch am AG nichts mehr getan. Auch eine Mail an den Insoverwalter bezüglich einer Frage zum Kinderunterhalt für meinen Sohn ist seit 6 Wochen ohne Antwort, ganz ehrlich....so langsam kotzt mich dieser Anwalt an. Aber ich möchte natürlich keinen Druck dort machen, er lässt mich bis jetzt in Ruhe und möchte auch nicht von mir sehen. Das kann daher gerne so bleiben, aber im April sind dann 3 Jahre um....das kann doch nicht sein. Zumal jetzt die Zeit kommt für die nächste Steuererklärung und Strom und Heizungsrückzahlungen stehen auch bald wieder an....

    Was meint ihr was man machen könnte das Verfahren zu beschleunigen ohne den Verwalter zu ärgern.

  6. #6
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    Wenn der Verwalter nicht vollends hinterm Mond lebt (tut er nicht wie ich "durch Zufall" weiß), wird er für die Steuern ohnehin eine Nachtragsverteilung anordnen.

    Ich verstehe zwar, dass Du ungeduldig wirst und das eine nicht wirklich beglückende Situation ist, aber so wirklich dramatisch ist das für Dich alles aus meiner Sicht nicht wirklich. Der Verwalter ist ne lahme Socke - soweit ist die Situation wohl eindeutig.

    Aber: Die RSB nach 5 Jahren dürfte nach Deinen Angaben wohl reine Formsache sein. So richtig richtig fies wäre das Ganze lediglich, wenn eine mögliche RSB nach 3 Jahren im Raum stünde.

    Die einzige mir bekannte Möglichkeit (neben anrufen und fragen wos denn hakt) ist über das Insolvenzgericht zu gehen. Einen freundlichen Brief schreiben der den Zusammenhang schildert.
    Tenor in etwa:
    Fast 3 Jahre eröffnetes Verfahren, kein zu verwertendes Vermögen, laut Akte keine ungeklärten Sachverhalte, es wird nur regelmäßig pfändbares Einkommen abgeführt und es wurde stets vollumfassend und fristgerecht mit dem Verwalter zusammengearbeitet. Dann noch Deine selbstverständlich weitere vollste Mitarbeitsbereitschaft für eine hoffentliche baldige Verfahrensaufhebung in den Raum stellen, mit der höflichen Frage was noch zu tun sei um dies zu erreichen und wie Du das unterstützen kannst.

    ABER: Natürlich kann das beim Verwalter negativ ankommen - in Deinem Falle würde ich mir das ehrlich gesagt gut überlegen, da ein wirklicher "hard fact" für eine solche Vorgehensweise aus meiner Sicht nicht existiert.
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