Aus dem Antrag der Insolvenzverwalterin: "die Töchter des Schuldners, V. und L., bei der Berechnung des pfändbaren Einkommens des Schuldners je- weils zu nur 1/2 als Unterhaltsberechtigte zu berücksichtigen. Begründung: Die Töchter V. und L. haben nicht nur gegen den Schuldner, sondern zugleich ge- gen die Kindsmutter und Ehegattin des Schuldners einen Unterhaltsanspruch. Würden beide Kinder bei sowohl dem hiesigen Schuldner als auch dessen Ehegatten als Unterhaltsberech- tigte voll berücksichtigt werden, führte dies zu einem unbilligen Ergebnis. Die Ehegattin ist mittels der dortigen eigenen Einkünfte in der Lage, für den Unterhalt der Töchter V. und L. aufzukommen: Frau J. erzielt eigene Einkünfte i.H.v. monat- lich rund 1.500,00 ê, die jedoch minimal schwanken. Ich nehme hierzu Bezug auf die in der Anlage beigefügten Gehaltsabrechnungen der Ehegattin des Schuldners für den Monat Mai 2018." Bei mir regt sich Unbehagen. Beide Kinder wohnen im gemeinseinsamen Haushalt, m.E. Anspruch auf vollen Freibetrag bei beiden Elternteilen. Hat jemand eine gute (juristische) Argumentation für mich ?