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Thema: Vermögensverzeichnis Einkommen Ehegatte

  1. #1
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    Standard Vermögensverzeichnis Einkommen Ehegatte

    Hallo ihr Lieben,

    morgen muss meine Frau ein Vermögensverzeichnis abgeben. Darin wird auch nach dem Einkommen des Ehegatten gefragt. Muss sie das ausfüllen? Die Schulden um die es geht, sind aus der Zeit vor unserer Hochzeit.

    Für Eure Mühe habt vielen Dank.

    Beste Grüße
    Stefan

  2. #2
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    Zitat Zitat von Stefan_49 Beitrag anzeigen
    Muss sie das ausfüllen?
    Bedingt ja. Zumindest dann wenn " in Betracht kommt, dass diese Personen bei der Berechnung des unpfändbaren Teils des Arbeitseinkommens ganz oder teilweise unberücksichtigt bleiben".
    Soll heißen: Wenn Deine Frau auch ohne Dich als unterhaltsberechtigte Person unpfändbar wäre, kann sie die Angabe m.E. auch weglassen. Wenn dem nicht so ist, hätte der beauftragende Gläubiger ein Nachbesserungsrecht.
    Zitat Zitat von Stefan_49 Beitrag anzeigen
    Die Schulden um die es geht, sind aus der Zeit vor unserer Hochzeit.
    Da es bei der Frage - wie gesagt - ausschließlich um die Berücksichtigung als unterhaltsberichtigte Person (Deiner Frau Dir gegenüber) geht, ist dieser Umstand für den Zusammenhang irrelevant.
    Geändert von Caffery (02.07.2018 um 11:47 Uhr)

  3. #3
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    Zitat Zitat von Caffery Beitrag anzeigen
    Da es bei der Frage - wie gesagt - ausschließlich um die Berücksichtigung als unterhaltsberichtigte Person (Deiner Frau Dir gegenüber) geht, ist dieser Umstand für den Zusammenhang irrelevant.
    Oha, ich bin doch dümmer als gedacht. Versteh ich irgendwie nicht. Meine Frau hat einen "450 Euro Job". Muss ich dann mein Gehalt angeben? Wenn ja, was kann passieren?

  4. #4
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    Zitat Zitat von Stefan_49 Beitrag anzeigen
    Oha, ich bin doch dümmer als gedacht. Versteh ich irgendwie nicht. Meine Frau hat einen "450 Euro Job". Muss ich dann mein Gehalt angeben?
    Meines Erachtens nicht - siehe oben.
    Zitat Zitat von Stefan_49 Beitrag anzeigen
    Wenn ja, was kann passieren?
    Du könntest dann unter Umständen nicht oder nur teilweise als unterhaltsberechtigte Person berücksichtigt werden. Bei 450 Euro Einkommen Deiner Frau passiert dadurch also genau nichts.
    Geändert von Caffery (02.07.2018 um 13:07 Uhr)

  5. #5
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    PS: Worum gehts Dir denn bei der Frage genau?

    Solltest Du befürchten, dass Dir irgendwas "weggenommen" werden kann o.ä. wenn Deine Frau dort die Angabe macht, kann ich Dich beruhigen. Darum geht es dabei nicht. Es macht also aus meiner Sicht in diesem Zusammenhang keinen Sinn die Angabe zu verweigern.

    Oder geht es Dir eher um sowas wie den "Schutz Deiner Daten" im allgemeinen?

    Ich vermute nebenbei, dass Du auf die Idee gekommen bist, dass der Umstand "Die Schulden um die es geht, sind aus der Zeit vor unserer Hochzeit." in dem Zusammenhang von Bedeutung sein könnte daher rührt, dass Du es mit dem Kosten-Stundungsantrag verwechselst von dem Du vielleicht mal was gelesen hast. In diesem Zusammenhang kann der von Dir genannte Umstand von Belang sein. Aber wir reden hier ja über eine reguläre Vermögensauskunft und nicht über eine Kostenstundung, oder?

  6. #6
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    Zitat Zitat von Caffery Beitrag anzeigen
    Ich vermute nebenbei, dass Du auf die Idee gekommen bist, dass der Umstand "Die Schulden um die es geht, sind aus der Zeit vor unserer Hochzeit." in dem Zusammenhang von Bedeutung sein könnte daher rührt, dass Du es mit dem Kosten-Stundungsantrag verwechselst von dem Du vielleicht mal was gelesen hast. In diesem Zusammenhang kann der von Dir genannte Umstand von Belang sein. Aber wir reden hier ja über eine reguläre Vermögensauskunft und nicht über eine Kostenstundung, oder?
    Nein, ich weiß gar nicht was eine Kostenstundung ist Macht auch nix. Mir ging es nur darum, dass mein Gehalt unangetastet bleibt. Wir können ja bei der Höhe "unbekannt" ankreuzen.
    Aber vielen Dank für Deine Infos. Vielleicht hast Du ja den Stein fallen gehört

  7. #7
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    Zitat Zitat von Stefan_49 Beitrag anzeigen
    Mir ging es nur darum, dass mein Gehalt unangetastet bleibt.
    Das wird es.
    Zitat Zitat von Stefan_49 Beitrag anzeigen
    Vielleicht hast Du ja den Stein fallen gehört
    Mir war so als sei da ein dumpfes Krachen gewesen

    Damit der sehr wahrscheinlich ebenso vorhandene Stein bei Deiner Frau auch eines Tages mal in Wallung gerät, wäre die morgige Veranstaltung doch ein "schöner" Motivator sich mal nachhaltig ihrer Altlasten anzunehmen. Stuppse sie doch mal dahingehend an - es wird auch nicht weh tun. Versprochen.

  8. #8
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    Zitat Zitat von Caffery Beitrag anzeigen
    Damit der sehr wahrscheinlich ebenso vorhandene Stein bei Deiner Frau auch eines Tages mal in Wallung gerät, wäre die morgige Veranstaltung doch ein "schöner" Motivator sich mal nachhaltig ihrer Altlasten anzunehmen. Stuppse sie doch mal dahingehend an - es wird auch nicht weh tun. Versprochen.
    Hatten wir schon vor, aber da brauchen wir professionelle Hilfe. Ein Bekannter hat mal gesagt, da sie kein pfändbares Einkommen hätte, würde ich bei einer Privatinsolvenz mit hineingezogen werden. Ein anderer hat gesagt, sie könnte eine Null-Insolvenz machen.

  9. #9
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    Zitat Zitat von Stefan_49 Beitrag anzeigen
    Hatten wir schon vor, aber da brauchen wir professionelle Hilfe. Ein Bekannter hat mal gesagt, da sie kein pfändbares Einkommen hätte, würde ich bei einer Privatinsolvenz mit hineingezogen werden. Ein anderer hat gesagt, sie könnte eine Null-Insolvenz machen.
    Bekannte können immer viel sagen - wirklich genau beantworten kann dir das aber tatsächlich eine karitative Schuldnerberatung - vielleicht tatsächlich einfach mal einen Termin machen und euch gesamtheitlich beraten lassen. Und dann könnt ihr gemeinsam immernoch entscheiden, welcher Weg der Beste für euch ist.

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