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Thema: Während der Insolvenz darf ich die Schuldnerberatung nicht kontaktieren

  1. #1
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    Standard Während der Insolvenz darf ich die Schuldnerberatung nicht kontaktieren

    Muss nochmal irgendwie nerven. (Entschuldige mich auch gleich.)

    Also wenn man Fragen und dann die Schuldnerberatung anruft und diese sich herauswindet, weil einem gesagt wird, alle Fragen soll man dem Insolvenzverwalter fragen oder halt googeln, muss man sich das dann gefallen lassen, wenn man sich in der Inso befindet? Warum können die dann nicht mehr helfen?

  2. #2
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    Zitat Zitat von Eiswaffel Beitrag anzeigen
    muss man sich das dann gefallen lassen
    Ich weiß zwar nicht wirklich was Du hier für eine Antwort erwartest aber ich sage mal so wertfrei wie möglich:
    Wenn Du den Berater bezahlst nein. Wenn Du ihn nicht bezahlst ja.

  3. #3
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    Um was für Fragen geht es denn? Vielleicht kann Dir hier ja auch geholfen werden.

  4. #4
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    Zitat Zitat von Eiswaffel Beitrag anzeigen
    Warum können die dann nicht mehr helfen?
    Es wird vermutlich entweder daran liegen, dass die Beratungsstelle überlastet ist und/oder vermutlich keine Vergütung/Finanzierung für die Betreuung nach Insolvenzeröffnung erhält. Dies hängt von der Art der Förderung der Beratungsstelle ab und ist von Bundesland zu Bundesland sehr unterschiedlich. Bei einer gewerblichen Beratungsstelle (also falls du die Beratung komplett selbst bezahlt hast) kann das wieder ganz anders sein.

    Bei unserer Beratungsstelle wäre es zum Glück anders.

  5. #5
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    Die machen das kostenlos und sind vom BL anerkannt. Also die sitzen da ehrenamtlich.

  6. #6
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    Zitat Zitat von Eiswaffel Beitrag anzeigen
    Die machen das kostenlos und sind vom BL anerkannt. Also die sitzen da ehrenamtlich.
    Hmm nur weil Du nichts zahlen musstest, heißt es nicht, dass die das ehrenamtlich machen. Ich denke schon, dass die BeraterInnen ein Gehalt bekommen! Zumindest will ich das hoffen. Die Zertifizierung die notwendig ist, um als anerkannte Stelle arbeiten zu können, umfasst in der Regel nicht das Insolvenzverfahren. Hier könnte auch ein Haftungsrisiko in Betracht kommen.

  7. #7
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    Zur Ehrenrettung der Schuldnerberatung kann gesagt werden, dass 85 % aller anerkannten, gemeinnützigen Stellen InsO-Fragen ehemaliger Klienten auch beantworten. Bei den 15 % der anerkannten, gemeinnützigen InsO-Stellen, die sich hier verweigern (nachdem sie bzw. ihre Träger an der Beratung der Klienten und durch Ausstellung einer Bescheinigung verdient haben), ist es aus Sicht der betroffenen,ehemaligen Klienten eigentlich auch besser, ohne zweifelhafte Auskünfte von dort ins Verderben gestürzt zu werden.
    Geändert von Klaus (31.05.2018 um 17:10 Uhr)

  8. #8
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    Zitat Zitat von Klaus Beitrag anzeigen
    Zur Ehrenrettung der Schuldnerberatung kann gesagt werden, dass 85 % aller anerkannten, gemeinnützigen Stellen InsO-Fragen ehemaliger Klienten auch beantworten. Bei den 15 % der anerkannten, gemeinnützigen InsO-Stellen, die sich hier verweigern (nachdem sie bzw. ihre Träger an der Beratung der Klienten und durch Ausstellung einer Bescheinigung verdient haben), ist es aus Sicht der betroffenen,ehemaligen Klienten eigentlich auch besser, ohne zweifelhafte Auskünfte von dort ins Verderben gestürzt zu werden.


    Jetzt bitte nochmal so, das ich das auch verstehe.

  9. #9
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    Ich denke der Klaus war bemüht einen Kausalzusammenhang zwischen Beratungsstellen die sich weigern Auskünfte zum Insolvenzverfahren zu geben und deren Sachkenntnis herzustellen.

    Auf deutsch gesagt lautet die Theorie: Wenn die sagen, dass sie Dir nicht (mehr) helfen wollen heißt das wahrscheinlich implizit, dass sie davon kaum Ahnung haben.
    Moral von der Geschicht: Besser keine Auskunft als eine "gut gemeinte" aber falsche.

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