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Thema: Mahnbescheid - Anwaltskosten und Inkassokosten

  1. #11
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    Zitat Zitat von Inso? Beitrag anzeigen
    Wenn man an den RA bezahlt werden sicher auch RA Gebühren fällig, entweder an den Gläubiger direkt (wäre meine Variante) oder an das Inkasso zweckgebunden, aber nicht noch den RA involvieren denn dann muss er ja tätig werden und wird auch einen Anspruch auf ein Honorar haben.

    Rechatsanwaltsgebühren widersprechen um dann dessen Dienste in Anspruch zu nehmen hört sich nicht schlau an.
    Ne, das ist total wurscht und führt zu nichts. Der Gläubiger kann sích schon aussuchen wen er beauftragt und wie oft er diesen wechselt. Es kann nur nicht jeder zusätzliche Gebühren verlangen bzw. nicht jeder neue Bevollmächtigte seine eigenen.
    Daran ändert sich nichts wenn man an den RA zahlt oder mit dem Kontakt aufnimmt - auch wenns der zehnte in der Reihe ist. Geschuldet sind und bleibt die Gebühr nur ein einziges mal.

  2. #12
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    Zitat Zitat von Caffery Beitrag anzeigen
    Ne, das ist total wurscht und führt zu nichts. Der Gläubiger kann sích schon aussuchen wen er beauftragt und wie oft er diesen wechselt. Es kann nur nicht jeder zusätzliche Gebühren verlangen bzw. nicht jeder neue Bevollmächtigte seine eigenen.
    Daran ändert sich nichts wenn man an den RA zahlt oder mit dem Kontakt aufnimmt - auch wenns der zehnte in der Reihe ist. Geschuldet sind und bleibt die Gebühr nur ein einziges mal.
    Ah, okay, verwunderlich zwar aber begrüßenswert.

  3. #13
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    Die Schadensminderungspflicht verbietet dem Gläubiger nicht, einen teuren Weg zu nehmen. Sie bewirkt nur, dass er die unnötigen Kosten dieses teureren Weges gefälligst selbst zu bezahlen hat und nicht als Schadensersatz verlangen darf. Er darf 100 Anwälte beauftragen und mit denen auch ein 500€ Stundenhonorar vereinbaren. Als Schadensersatz bekommt er trotzdem nur maximal RVG für exakt einen einzigen.

    Dass Inkassos nur 25€ pauschal für das gerichtliche Mahnverfahren kriegen, war hin und wieder mal Diskussionspunkt. Aber die großen Lobbyisten haben meinem Wissen nach noch nie probiert, vor dem Bundesverfassungsgericht Beschwerde gegen diese Gesetzesregelung einzureichen mit dem Argument, dass sie gegenüber Anwälten ungleich behandelt werden würden.

    In der Praxis ist es doch vermutlich sowieso so, dass der Anwalt nur als Druckmittel genommen wird und man sich den Verdienst insgeheim aufteilt. Denn je teurer es wird, desto höher der Druck auf den Schuldner. So zumindest hat es einmal CCS bzw. deren Vertragsanwalt als Rechtfertigung in einem Gerichtsverfahren geschrieben. Aber wer weiß schon, wie die geheimen Vertragswerke an dieser Stelle wirklich aussehen. Eines ist nur klar: Der Antrag eines gerichtlichen Mahnverfahrens ist für die Inkassobüros und Inkasso-Anwälte im Masseninkasso maximal ein Button-Klick. Das ist vollständig automatisiert. Da ist nahezu purer Reingewinn, was da an Kosten erhoben wird.

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