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Thema: Minijob trotz Insolvenz ( Teil 2 )

  1. #1
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    Standard Minijob trotz Insolvenz ( Teil 2 )

    Hallo zusammen.

    Da es einfach über Handy nicht klappen wollte,sende ich meine Frage über den Rechner, noch einmal neu.

    Ich wollte neben meinen Hauptjob einen Nebenjob ausüben.

    Ich weiß dank Caffery,das mein Hauptverdienst mit den Nebenjob zusammen gerechnet wird .

    Die Schuldensumme beträgt 45.000€

    Mein Netto Verdienst ist 1680.-€ davon werden 375.-€ Pfändung abgezogen.
    Im Minijob gäbe es 330.-€

    Ich bin seit 08.11.2016 in der Privatinsolvenz,jedoch noch nicht in der WVP

    Durch Sonderzahlungen,sind auf dem Konto des Insolvenzverwalter ca.3000.-€ zusätzlich gekommen.

    Meine Schwester sagte,mache es nicht mit den Minijob,du zahlst noch drauf,wegen Gebühren etc.

    Wenn ich so rechne komme ich nicht einmal auf die 35% Quote.

    Über eure Hilfe,freue ich mich,dankeschön Daline

  2. #2
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    Hallo Daline,

    dass Mehrarbeit (und dazu würde Dein Minijob zählen) zur Hälfte pfändungsfrei bleibt, hast Du gelesen.

    Es flössen also monatlich 165,-€ zusätzlich in Deine Geldbörse, von der Du in anderem Thread schreibst, dass dort allzu oft große Leere herrscht.

    Frag' Deine Schwester, ob ich mich verrechnet habe.

  3. #3
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    Bei einem Vollzeitjob dürfte der Nebenjob nicht als Mehrarbeit gelten und somit auch nicht zur Hälfte pfändungsfrei sein.

  4. #4
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    Hi,
    Zitat Zitat von FinLaure Beitrag anzeigen
    Bei einem Vollzeitjob dürfte der Nebenjob nicht als Mehrarbeit gelten und somit auch nicht zur Hälfte pfändungsfrei sein.
    wie kommst Du denn nur darauf? Alles, was mehr als Vollzeitarbeit ist, ist doch zur Hälfte pfändungsfreie Mehrarbeit.
    Wenn Du irgendeine andere Gerichtseintscheidung parat haben solltest, poste sie diese doch.

    Gruß
    Ingo

  5. #5
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    Ich habe dazu keine Gerichtsentscheidung, ich war jetzt einfach beim Begriff "Mehrarbeit". Diese muss innerhalb von 24 Wochen ausgeglichen werden, weil sie über die gesetzliche Arbeitszeit hinaus geht. Anders als "Überstunden", die über die vertraglich geregelte Arbeitszeit hinausgehen und vergütet werden müssen.

    Theoretisch dürfte ein regelmäßiger Nebenjob neben einen Vollzeitjob also gar nicht möglich sein, wenn er die gesetzliche Arbeitszeit überschreitet.

    Ich mag aber auch nicht ausschließen, dass ich da grad voll auf dem falschen Dampfer bin.

  6. #6
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    Zitat Zitat von FinLaure Beitrag anzeigen
    Ich mag aber auch nicht ausschließen, dass ich da grad voll auf dem falschen Dampfer bin.
    Das bist Du hier. Dass jemand neben seinem Vollzeitjob noch einen Minijob hat, ist in der Praxis gar nicht so selten.

    Das Einkommen aus dem Nebenjob ist dann "überobligatorisch" und pfändungstechnisch wie "Mehrarbeit" i.S.d. § 850a ZPO zu behandeln. Bei einem Antrag des IV auf Zusammenrechnung der Einkünfte wäre es allerdings sehr empfehlenswert, bei Gericht eine entsprechende Klarstellung zu beantragen, weil der Arbeitgeber sonst kaum eine korrekte Berechnung durchführen wird.

    Die Berechnung der pfändbaren Beträge wird übrigens im Normalfall dem Arbeitgeber mit dem geringeren / unsichererem Einkommen auferlegt - hier also dem Nebenjob.

  7. #7
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    Okay, danke für die Erklärung

  8. #8
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    @FinLaure.
    Man lernt nie aus im Leben😊

    Ich wusste das was Olaf K.schrieb.

    Ich meine es im täglichen Leben.
    Meine letzteren Erfahrung!

    VG Daline🤗

  9. #9
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    Hmmm,ich habe mal im §850a geschaut.
    Absatz 2.
    Ich bekomme immer einen Lohnausgleich,wenn ich Urlaubs/ Kranken -
    Vertretung im Hauptberuf mache.
    Da wird mir meine ich auch gepfändet.
    Sagt,der Paragraph nicht,das man es nicht
    darf?
    Oder vertue ich mich?

    VG Daline😊

  10. #10
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    Standard

    Du meinst, wenn Du neben Deiner eigenen Arbeit noch die Arbeit eines erkrankten Kollegen übernimmst?

    Wenn's dadurch durch zu Mehrstunden kommt, ja, dann müssten diese zur Hälfte pfändungsfrei sein.

    Aber vielleicht meinst Du ja auch etwas ganz, ganz anderes ...

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