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Thema: Unterhaltsanspruch Mutter e. nichtehelichen Kindes und Insolvenzverfahren d.Vater

  1. #1
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    Standard Unterhaltsanspruch Mutter e. nichtehelichen Kindes und Insolvenzverfahren d.Vater

    Liebe Forumsteilnehmer, vielleicht können Sie mir bei folgender Fallkonstellation weiterhelfen. Der Vater eines 2-jährigen Sohnes ist im eröffneten Insolvenzverfahren. Er lebt mit der Mutter seines Sohnes zusammen, die außer der Unterhaltszahlung für eine 7-jährige Tochter aus einer Ehe und dem Kindergeld keine Einkünfte hat. Nach meiner Auffassung hat der Vater eine Unterhaltspflicht für die Mutter, bis das gemeinsame Kind drei Jahre alt ist und der Insolvenzverwalter sollte dies berücksichtigen ( auch nach § 100 InsO und 1615 l BGB). Der Insoverwalter bzw. dessen Mitarbeiterin will aber von dieser Argumentation nichts wissen. Gibt es noch "kräftigere" oder andere Argumente?
    Vielen Dank für Ihre Antwort

  2. #2
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    § 850c Abs. 1 S. 2 ZPO verweist ausdrücklich auf §1615l BGB. Welches stärkere Argument als eine ausdrückliche Anordnung im Gesetz könnte es geben?

    Wenn der Mitarbeiter tstsächlich uneinsichtig ist muss man eben direkt den Chef kontaktieren bzw. schlimmstenfalls klagen.

    Bestenfalls hilft ja auch schon, §1615l Abs. 2 S. 2 & 3 BGB mit einem Textmarker zu merkieren und im Anschreiben mitzuschicken. Viele Leute lesen ja nach dem ersten Satz eines Absatzes nkicht mehr weiter wenn dieser "nicht passt".

  3. #3
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    Gesetzeslage ist klar. Wenn IV nicht freiwillig dies macht, dann würde ich Antrag an IV und Inso-Gericht stellen. Am besten gleichzeitig.

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