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Thema: Rentnerin u. Kleingewerbe

Hybrid-Darstellung

  1. #1
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    Standard Rentnerin u. Kleingewerbe

    hallo, ich bin 66J, habe ein Kleingewerbe -Handwerk und eine Mini Rente seit 06/17 Meine Schulden belaufen sich auf ca 15.000,-. ich zahle monatlich 300,- für meine Schulden, zu Leben bleibt logischerweise fast nichts

    Habe immer mit der Kreditkarte und Dispo rumjongliert, das geht jetzt nicht mehr.

    Die Schuldenberatung sagt schnellstmöglich in die RI.

    Nun kommen meine Ängste:
    Glaubt mir ein Insolvenzverwalter überhaupt meine Zahlen bzw das ich so lebe
    Was wenn er mir nicht wohl gesonnen ist
    Das es mir schlechter geht als jetzt
    was kann überhaupt alles passieren

  2. #2
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    Passieren kann dir im positiven Sinn das du den monatlichen Pfändungsfreibetrag zum leben hast,sobald das Verfahren eröffnet wurde
    Passieren kann dir auch wenn du eine Mini Rente hast und dein Handwerk nebenbei nicht mehr ausgeübt wird, dass du Anspruch auf Aufstockung SGB XII oder Wohngeld haben könntest (416 Euro Regelsatz plus Miete unter Gegenrechnung Rente
    Geändert von rike3 (01.04.2018 um 15:56 Uhr)

  3. #3
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    Danke für die Antwort, das ist mir soweit schon klar, ich hab
    e einfach eine generelle Angst den Schritt zu gehen, nicht Angst -tausend Ängste, trotz Begleitung der SB . Der Insolvenzverwalter legt doch fest welchen Betrag ich monatlich zahlen muss, wenn ich nicht mehr arbeiten kann, was dann...

  4. #4
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    Nein,der Betrag richtet sich nach der Pfändungstabelle und da ist bei dir nichts zu holen. Unnötige Ängste
    Gehasst
    Verdammt
    Vergöttert

  5. #5
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    Zitat Zitat von Frage-zeichen Beitrag anzeigen
    Der Insolvenzverwalter legt doch fest welchen Betrag ich monatlich zahlen muss, wenn ich nicht mehr arbeiten kann, was dann...
    Der Insolvenzverwalter sucht sich den Betrag doch nicht aus. Dafür gibt es eine Pfändungstabelle. Bei Einkommen unter 1140 Euro pro Monat musst Du garnichts zahlen.
    Zitat Zitat von Frage-zeichen Beitrag anzeigen
    zahle monatlich 300,- für meine Schulden, zu Leben bleibt logischerweise fast nichts
    ... aktuell ist das übrigens auch schon so. Was hat denn die Schuldnerberatung dazu gesagt, dass Du diese Raten bezahlst?

  6. #6
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    hallo Caffery, ich bin ja noch nicht im Insolvenzverfahren, die SB rät es mir, dringend. Ich hatte nun 2 Termine und es liegt nun an mir , Pfändungen habe ich noch keine , da ich ja NOCH zahle.

    Letztendlich ist ja mein monatlich. Einkommen wechselhaft, und auch kann ich ja einmal durch Krankheit gar keinen Umsatz haben. Das meinte ich , es wird mein durchschnittliches bisheriges Einkommen genommen, denke ich, und danach berechnet. Aber es kann ja auch weniger werden ? Da habe ich jetzt von d.SB noch keine Antwort bekommen.Ich. in 66 und werde nicht mehr sechs jähre arbeiten können.

    ich habe halt einfach Angst, das etwas ungünstig für mich laufen kann ,

  7. #7
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    Zitat Zitat von Frage-zeichen Beitrag anzeigen
    hallo Caffery, ich bin ja noch nicht im Insolvenzverfahren, die SB rät es mir, dringend. Ich hatte nun 2 Termine und es liegt nun an mir , Pfändungen habe ich noch keine , da ich ja NOCH zahle.
    Das war ja eigentlich meine Frage. Wozu Du überhaupt die Raten zahlst. Offensichtlich um eine Pfändung zu verhindern. Das ist aber mit hoher Wahrscheinlichkeit unnötig, da Du selbst im Falle eine Pfändung minimum 1140 Euro im Monat behalten dürftest.
    Da ich nicht vermute, dass Du im Monat so viel Einkommen hast, ist es entsprechend sehr wahrscheinlich unnötig die Raten zu bezahlen nur weil man damit eine Pfändung verhindern will.
    Geändert von Caffery (01.04.2018 um 17:47 Uhr)

  8. #8
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    ja, der Monatsdurchschnitt 2017war etwas höher, dann geht natürlich noch die Einkommensteuer ab. Klar, ich zahle jetzt an 4 Gläubiger diese 300,- soviel dürfte man mir nicht pfänden. Ich würde halt lieber diese RI umgehen und dacht e die SB kann mit den Gläubigern etwas aushandeln, aber davon wird nicht geredet.? Sondern gleich vom Insolvenzverfahren und der Restschuldbefreiung, an die ich nicht glaube, da ich ja irgendwann gar nicht mehr zahlen kann, da ich von Grundsicherung leben muss.

    Da wollte meine Bearbeiterin bei d. SB noch etwas abklären.

    Und ich muss den Mut aufbringen die Zahlungen einzustellen und den Antrag stellen, oder !?

  9. #9
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    Wenn du in Zukunft irgendwann nicht mehr arbeiten kannst, verhindert das doch eine Restschuldbefreieung nicht.
    Du bekommst Rente, somit müsstest du nebenbei überhaupt nicht arbeiten.

  10. #10
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    Zitat Zitat von Frage-zeichen Beitrag anzeigen
    ja, der Monatsdurchschnitt 2017war etwas höher, dann geht natürlich noch die Einkommensteuer ab. Klar, ich zahle jetzt an 4 Gläubiger diese 300,- soviel dürfte man mir nicht pfänden. Ich würde halt lieber diese RI umgehen und dacht e die SB kann mit den Gläubigern etwas aushandeln, aber davon wird nicht geredet.? Sondern gleich vom Insolvenzverfahren und der Restschuldbefreiung, an die ich nicht glaube, da ich ja irgendwann gar nicht mehr zahlen kann, da ich von Grundsicherung leben muss.
    Ohne jetzt alles von Dir zu wissen glaube ich, dass auch ich dir spontan zum Insolvenzverfahren geraten hätte und die Möglichkeit der außergereichtlichen Einigung nur auf die Frage nach der Möglichkeit eines Einmalangebotes begrenzt hätte.
    Für einen festen Ratenplan sind Deine Einkünfte zu schwammig und einen flexiblen Plan will in aller Regel keiner.

    Wie shopgirl schon sagte: Die Restschuldbefreiung gibt es völlig unabhängig von Deinem Einkommen. Auch einen "Mittelwert" wird es nicht geben sondern jeder Monat wird einzeln betrachtet.
    Hinzu kommt, dass Du verrentet bist. Du unterliegst also nicht nur nicht der Erwerbsobliegenheit, Dein selbständiges Einkommen wird u.U. - so es denn die Pfändungsgrenze überschreitet - sogar als Mehrarbeit angesehen und wäre demnach nur zur Hälfte pfändbar( IX ZB 87/13).
    Geändert von Caffery (01.04.2018 um 19:58 Uhr)

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