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Thema: Kindergeldrückforderung kurz vor Insolvenzende

  1. #1
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    Ausrufezeichen Kindergeldrückforderung kurz vor Insolvenzende

    Hallo ,mein Mann und ich haben es fast geschafft.Ende Mai hätten wir unsere 6 Jahre geschafft.Heute kam dann der Hammer von der Kindergeldkasse. Wir haben vor 2 Jahren Kindergeld nach dem 18. Lebensjahr beantragt und bewilligt bekommen.Mein Sohn hat auch alles getan um eine Ausbildungsstelle zu bekommen .Unter anderem hat er freiwillig von August 2016 bis Ende Juli 2017 an einer Maßnahme über die Agentur für Arbeit teilgenommen.Auch danach hat er sich weiterhin um eine Ausbildung bemüht und auch einen Termin bei der Agentur für Arbeit gemacht und dort extra nachgefragt ob er weiter Ausbildung und Arbeit suchend gemeldet ist wegen der Kindergeldkasse ,dort wurde ihm gesagt er braucht sich keine Sorgen machen ,alles liefe wie vor der Maßnahme weiter.Heute der Schlag ,die Kindergeldkasse hat angeblich für die letzen 1,5 Jahre ( seit Beginn der Maßnahme ) keine Bestätigung von der Agentur für Arbeit erhalten. Die Zeit bei der Maßnahme können wir belegen ,wären schonmal 12 Monate weniger .Was ist wenn wir es nicht schaffen die restlichen Monate zu belegen ( haben zwar absagen vorliegen aber es ist eine Frage ob das reicht) können wir dann jetzt echt auf die letzten 3 Monate deswegen aus der Insolvenz fliegen ?Wäre toll wenn jemand die Frage beantworten können,wir sind echt fertig deswegen .

  2. #2
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    Nabend!

    Zunächst das Wichtigste: Ihr werdet nicht "aus der Insolvenz fliegen".

    Was den Rückforderungsbescheid betrifft: Dem würde ich in jedem Fall widersprechen. Wieviel Erfolg ihr damit habt kann ich schlecht sagen. Meines Wissens ist es zwar richtig, dass ein Kindergeldanspruch besteht wenn das "Kind" bei der Agentur oder Jobcenter als Suchend gemeldet ist ODER vorweisen kann, dass es sich regelmäßig bewirbt.
    Allerdings muss man sich für Punkt 1 (suchend gemeldet) meines Wissens alle 3 Monate dort melden um Suchend zu bleiben. Wenn ihr bzw. der "Racker" das versäumt habt könnt ihr wahrscheinlich versuchen diesen Umstand mit Punkt 2 (Bewerbungsbemühungen) zu heilen.
    Inwieweit die 12-Monate Maßnahme während dessen von der 3-monatigen Meldepflicht befreit hat - keine Ahnung. Würde mir aber logisch erscheinen - was nichts heißen muss

    Aber wie gesagt: Um die Restschuldbefreiung müsst ihr euch keine Sorgen machen.
    Geändert von Caffery (28.02.2018 um 20:40 Uhr)

  3. #3
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    Der Fall ist sehr konfus, spielt aber überhaupt keine Rolle. a) sind es Neuforerungen und haben nix mit diesem Verfahren zu tun. b) gibt es in der Wohlverhaltensperiode ganz feste Gründe für eine Versagung der RSB. Sie dürfen keine abtretbaren Beträge verheimlichen und müssen jeden Wohnsitzwechsel melden. Beides liegt hier nicht vor, insofern besteht da überhaupt keine Gefahr (ausser, dass sie vielleicht die Beträge nachzahlen müssen).

  4. #4
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    Es empfiehlt sich nach dem schon genannten Widerspruch, wenn der denn keinen Erfolg hat (was leider häufig der Fall ist), umgehend einen Anwalt aufzusuchen und die Angelegenheit überprüfen zu lassen. Auch wenn das Geld dafür erst mal weh tut. Das Prinzip der Familienkassen ist nach meiner Erfahrung oft, erstmal zu verweigern bzw. zu fordern und darauf zu hoffen, dass die verunsicherten und ratlosen Eltern Fehler machen.

  5. #5
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    Lieben Dank für die schnellen Antworten,das läst uns wieder ruhiger schlafen .��

  6. #6
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    Mit dem Anwalt haben wir auch überlegt ( wir hoffen unsere Rechtschutz tritt dafür ein ) . Wir hoffen natürlich ,das sich alles so klären wird.Ich werde nächste Woche persönlich bei der Familienkasse vorsprechen und die gesammelten Werke vorbei bringen .Vielleicht haben wir ja auch mal Glück ��

  7. #7
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    Wir haben durch die Rechtschutz zweimal hintereinander gegen die Familienkasse 'gewonnen'. Beim ersten Mal haben wir allerdings durch einen Fehler im Widerspruchsverfahen die Kosten aufgedrückt bekommen, obwohl wir in der Sache Recht bekommen hatten.

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