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Thema: Schuldnerberatung baut richtig Bockmist!!!

  1. #1
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    Böse Schuldnerberatung baut richtig Bockmist!!!

    Hallo,

    bin Anfang drittes Jahr im Verbraucher-Inso. 5 Gläubiger haben Forderungen angemeldet. Seit 1,5 Jahren verhandelt die SB - ein Rechtsanwalt - mit den Gläubigern über Vergleiche im Inso-Verfahren! Bin 61 Jahre alt und ALG-II-Bezieher. Ein Vergleichsmittelgeber ist vorhanden. Mit den größten 3 Gläubigern wurde relativ rasch eine Einigung erzielt und diese zogen Ihre Forderungsanmeldungen bei IV zurück.

    Beim viertem Gläubiger stellte sich heraus, dass der bereits seit 9 Monaten mit dem Vergleich einverstanden gewesen ist. Es ist davon auszugeben, dass die SB dies Schreiben schlichtweg verbummelt hat und nicht in der Lage gewesen ist, in der langen Zeit eine Kopie zu erbitten. Jetzt hat man diesem Gläubiger sogar noch einen höheren Vergleichsbetrag angeboten! Habe dann selbst bei Gläubiger angerufen, der mir eine Kopie des 9 Monate alte Schreiben übersandte. Mittlerweile ist auch diese Forderung erledigt.

    Bleibt der Letzte, der durch die Anwaltskanzlei "Hochnäsig" & "Arrogant" vertreten wird. Die SB teilte mir im letzten Frühjahr mit, auch diese mit dem Vergleich einverstanden sind unter der Voraussetzung, dass auch alle anderen Gläubiger mitmachen. Man bestätigte sogar den Vergleich schriftlich mit dem Hinweis, dass aufgrund des Vorbehalts die Zahlung an diese nur als letztes erfolgen kann.

    Und dann wurde das Einverständnisschreiben - sorry ich kann es nicht anderes sagen - bei der SB einfach "verschlampt"! Natürlich noch bevor man mir eine Kopie übersenden konnte!

    RAe H & A wollen nichts von einer Zustimmung wissen. Man hätte die SB angerufen, dass man nicht einverstanden sei. Die teilen nicht mal mit, welchen Vergleichsbetrag man haben möchte!

    Die SB hatte ich aufgefordert, dass Bestätigunsschreiben zu beschaffen oder andere zielführende Vorschläge zu machen, da mein Vergleichsmittelgeber maximal den "vereinbarten" Vergleichsbetrag bezahlen wird und nicht einen Cent mehr! Man macht dort aber lieber "auf toter Mann"!

    Über Vorschläge und Ideen, wie dieser Knoten gelöst werden könnte, bin ich sehr dankbar.

  2. #2
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    Für mich stellt sich erstmal die Frage warum du dich überhaupt vergleichen willst? Bei der Konstellation kannst du doch locker die 3 Jahre noch warten und nicht noch Geld eines Gönners verbrennen. Oder gibt es einen Grund für das erledigen der Forderungen?

  3. #3
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    Habe letztes Jahr einen relativ guten Job wegen Inso nicht bekommen ....

  4. #4
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    Zitat Zitat von sollsaldo Beitrag anzeigen
    Seit 1,5 Jahren verhandelt die SB - ein Rechtsanwalt - mit den Gläubigern über Vergleiche im Inso-Verfahren!
    Zur Ehrenrettung meiner Profession (und der seriösen karitativen Schuldnerberatungsstellen) zunächst einmal die Klarstellung, dass hier keine Schuldnerberatungsstelle, sondern ein Anwalt für dich tätig ist. Ich vermute auf Vermittlung einer der im Internet werbenden gewerblichen "Schuldnerberatungsstellen"...?

    Zum Problem: Die Verhandlungsstrategie ist aus meiner Sicht eine Katastrophe. Üblicherweise sollten Zahlungen (gerade bei Dritten als freiwillige Geldgeber) erst dann erfolgen, wenn der Gesamterfolg abgesichert ist (also alle Vergleiche stehen). Die Gefahr, dass man Geld "verbrennt", ohne das Ziel zu erreichen, ist einfach viel zu groß.

    Den Knoten zu lösen ist schwierig. Du kannst dem Anwalt das Mandat entziehen und selbst verhandeln oder einen anderen beauftragen. Wenn der Gläubiger allerdings einen Vergleich nicht eingehen will, hast Du natürlich grundsätzlich schlechte Karten, egal wer dich vertritt. Möglicherweise ist dort bereits der Eindruck entstanden, dass dir eine vorzeitige Beendigung des Verfahrens so wichtig ist, dass du ggf. auch die Gesamtforderung zahlen wirst und man betreibt ein Pokerspiel...

    Hattest Du im Vertrauen auf das Schreiben (dass der Vergleich steht und lediglich als letztes zu zahlen ist) an den Gläubiger den Vergleichsbetrag gezahlt? Dann käme möglicherweise ein Schadenersatzanspruch in Betracht.

    Ansonsten bliebe natürlich noch die Möglichkeit zu prüfen, ob du zumindest die 35% Quote erreichen kannst für eine vorzeitige RSB nach 3 Jahren.

  5. #5
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    Zitat Zitat von sollsaldo Beitrag anzeigen
    Bleibt der Letzte, der durch die Anwaltskanzlei "Hochnäsig" & "Arrogant" vertreten wird. Die SB teilte mir im letzten Frühjahr mit, auch diese mit dem Vergleich einverstanden sind unter der Voraussetzung, dass auch alle anderen Gläubiger mitmachen. Man bestätigte sogar den Vergleich schriftlich mit dem Hinweis, dass aufgrund des Vorbehalts die Zahlung an diese nur als letztes erfolgen kann.
    Wie hat die SB Dir dies denn mitgeteilt ? Mündlich oder schriftlich ?

    Um welchen Betrag geht es denn bei dem Gläubiger ?

  6. #6
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    Es handelt sich um eine (auch beim Jobcenter) anerkannte SB, die als e.V. auftritt. Der agierende Mitarbeiter ist RA.

    Es wurde mir mündlich mitgeteilt. Als er das Bestätigungsschreiben an die Anwälte geschrieben und gefaxt hatte, war ich anwesend und habe die Kopie des Sendeberichts (darauf ist auch der vollständige Text abgebildet) erhalten.

    Es geht um EUR 11.000,-- (EUR 5.000,-- Hauptforderung und EUR 6.000,-- Zinsen, da der Titel schon über 20 Jahre alt ist und IV einfach mal die ganzen Zinsen anerkannt hat).

    Nein Zahlung ist nicht erfolgt. Wollte erstmal eine frische Bestätigung haben.

  7. #7
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    Zitat Zitat von sollsaldo Beitrag anzeigen
    Es wurde mir mündlich mitgeteilt. Als er das Bestätigungsschreiben an die Anwälte geschrieben und gefaxt hatte, war ich anwesend und habe die Kopie des Sendeberichts (darauf ist auch der vollständige Text abgebildet) erhalten.
    Aber dann hast Du doch eine Kopie des Vergleichs und eventueller Daten auf die sich die Antwort der SB bezieht. Oder ist das schon solange her, dass der Gläubiger sich an den Vergleich nicht mehr gebunden sieht ?

    Wenn die wissen, dass Du auf teufel komm raus, den Vergleich willst, pokern die, dass Du mehr bietest. Das wirst Du aussitzen müssen oder der Gläubiger erinnert sich an den Vergleich :-(

  8. #8
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    Nein leider nichts. Im Bestätigungsschreiben der SB an die Anwälte steht nur "... danken wir für Ihre Zustimmung ..." ohne Bezugsdatum. Wahrscheinlich war da schon das Zustimmungsschreiben verschlampt worden und er schrieb es aus der Erinnerung?

    Die Anwälte ignorieren dies Thema völlig. Hatte die ja auch angeschrieben mit Kopien der Faxe. Es kam nur ein Standardablehnungsschreiben. Halte es auch für möglich, dass die Anwälte es einfach "vergessen" haben wollen. Dachte, Anwälte sind zur Wahrheit verpflichtet.

  9. #9
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    Hallo, ist die Stelle ansässig in 30161?

  10. #10
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    No, nördlicher,eine Hansestadt

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