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Thema: Erhöhung Freibetrag Lohnsteuerkarte

  1. #1
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    Standard Erhöhung Freibetrag Lohnsteuerkarte

    Man möge Gnade mit mir walten lassen, falls die Begrifflichkeit falsch gewählt ist, bin schon zu lange wach heut...

    Zu meinem Arbeitsplatz sind es 10 km, welche ich aufgrund der lokalen Gegebenheiten alternativlos mit dem Auto zurücklegen muss (die nächste Bushaltestelle ist zwei Kilometer weg und der Bus fährt fünf Mal am Tag, im Schichtdienst nicht praktikabel).

    Wenn ich nun meinen Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte um die Pendlerpauschale erhöhen ließe (grob überschlagen), erhöht sich dann auch das "Netto für Sachpfändung", wie es auf meinen Abrechnungen so schön heißt oder käme mir diese Vergünstigung zu Gute?

    Und bevor Beschwerden kommen: bei dem Betrag, den ich monatlich abführe, erlaube ich es mir durchaus darüber nachzudenken, ob sich etwas für mich rentiert oder nicht. Überstunden auszahlen lassen gehört beispielsweise nämlich nicht dazu.

  2. #2
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    Doppelt
    Geändert von Päffläff (27.02.2018 um 03:37 Uhr) Grund: doppelt

  3. #3
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    Ich denke, ausschlaggebend ist Dein Netto. Wie es zustande kommt spielt keine Rolle.

  4. #4
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    Wenn sich das Netto erhöht wird natürlich auch der Pfändungsbetrag erhöht. Wenn du die Steuererklärung abgibst gehört das Guthaben ja auch dem TH,zumindest bis zur Aufhebung des Verfahrens.

  5. #5
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    Naja, vom erhöhten Netto verbleibt rund ein Drittel pfändungsfrei.

    Allerdings wird es kein erhöhtes Netto geben, zumindest nicht bei läppichen 10 Kilometer Anfahrt. Damit erreicht man allenfalls die Hälfte des ohnehin schon in der Steuertabelle eingearbeiteten Werbekosten-Freibetrages.

  6. #6
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    Alles klar, danke. Dachte ich mir fast, dass es sich eher nicht rentiert.

    Wie sähe es denn bei etwa 35 km Wegstrecke aus?

  7. #7
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    Wie jetzt? Ist die Strecke aus Gummi und lässt sich aufs Dreieinhalbfache ziehen?

  8. #8
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    Nein, aber wenn ich ggf. meinen Arbeitgeber wechsle, wird sich die Strecke zwangsläufig erhöhen.

  9. #9
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    Ja okay. Dann kommt es auf's Datum an, ab wann dann die weitere Strecke zu fahren ist.

    Rechne einfach die einfache Wegstrecke mal 30 Cent, multipliziert mit der Anzahl der wirklich zum Arbeitsort gefahrenen Tage.
    Wenn Du dann z.B. öfter bzw. für längere Zeit krank wirst, kannst Du das Vorab-Ergebnis in die Tonne kloppen und darfst entsprechend nachlöhnen.

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