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Thema: Besuch vom Insovenzverwalter, was passiert?

  1. #11
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    Zitat Zitat von Caffery Beitrag anzeigen
    Neee... dieses Schreckgespenst gehört seit 1999 der Vergangenheit an.

    Durch § 112 InsO wird da sogar eher umgekehrt ein Schuh draus.
    Danke, das beruhigt mich dann doch, wer weiss was die nächsten Monate/Jahre so passiert.

  2. #12
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    Zitat Zitat von RubyGloom Beitrag anzeigen

    Der Vermieter hat bei Eröffnung der Insolvenz doch auch ein Sonderkündigungsrecht, auch deshalb sollte der informiert werden.

    Das habe ich noch nie gehört, kann das jemand bestätigen? Würde für mich bedeuten das ich - wenn ich in die Insolvenz gehen muss sofort auch wohnungslos werden würde - ist dem wirklich so?

    Also das würde mich auch mal interessieren.

  3. #13
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    Hi,
    Zitat Zitat von Caffery Beitrag anzeigen
    Durch § 112 InsO wird da sogar eher umgekehrt ein Schuh draus.
    Du solltest doch aber die BGH-Entscheidung kennen, die dies relativiert und nicht auf normale Mietwohnungen anwendet.

    Gruß
    Ingo

  4. #14
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    Zitat Zitat von Ingo Beitrag anzeigen
    Hi,

    Du solltest doch aber die BGH-Entscheidung kennen, die dies relativiert und nicht auf normale Mietwohnungen anwendet.

    Gruß
    Ingo
    Meinst du dieses Urteil? https://openjur.de/u/772667.html

  5. #15
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    Ja sicher. Deswegen ja "eher".

    Ich muss mich aber weiter sensibilisieren hier meine Gedanken auch zu Ende zu führen Erster Gedanke: Möglichst starkes Entkräften der aufkeimenden Panik.
    Zweiter Gedanke (hätte sein sollen): Es lesen andere mit und könnten sich bei Mietrückständen in falscher Sicherheit wiegen.

    Also der BGH sagte in VIII ZR 19/14, dass auch wegen Mietrückständen vor der Antragstellung nach der Enthaftungserklärung von Seiten des Vermieters gekündigt werden kann.

    Das hat aber nichts mit nem "Sonderkündigungsrecht" zu tun. Es wurde im Prinzip nur gesagt, dass die Kündigung im Prinzip unter den gleichen Voraussetzungen erfolgen kann wie ohne Insolvenzverfahren auch.
    Geändert von Caffery (22.02.2018 um 16:31 Uhr)

  6. #16
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    Dann hier mal meine Verständnisfrage.

    Keine Mietrückstände vor Eröffnung des Verfahrens, dann wird im Rahmen der Eröffnung des Verfahrens das Konto gesperrt und man kann seine Miete evtl, nicht bezahlen bzw. es kommt zu Verzögerungen - dann kann deswegen erstmal nicht gekündigt werden? Oder dürfen zu keinem Zeitpunkt Mietrückstände anfallen?

  7. #17
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    Das ist nicht möglich, weil die Miete ja direkt vom Sozialamt überwiesen wird.

  8. #18
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    Zitat Zitat von Inso? Beitrag anzeigen
    Dann hier mal meine Verständnisfrage.

    Keine Mietrückstände vor Eröffnung des Verfahrens, dann wird im Rahmen der Eröffnung des Verfahrens das Konto gesperrt und man kann seine Miete evtl, nicht bezahlen bzw. es kommt zu Verzögerungen - dann kann deswegen erstmal nicht gekündigt werden? Oder dürfen zu keinem Zeitpunkt Mietrückstände anfallen?
    Diese Konstruktion lag bei uns "vor" ... der Iv sagte nur lapidar, wir sollen die Miete schnellstmöglich bezahlen, egal wie *haha* oder uns mit dem Vermieter einigen :-(

  9. #19
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    Zitat Zitat von RubyGloom Beitrag anzeigen
    Diese Konstruktion lag bei uns "vor" ... der Iv sagte nur lapidar, wir sollen die Miete schnellstmöglich bezahlen, egal wie *haha* oder uns mit dem Vermieter einigen :-(
    Das lässt sich doch realistisch gar nicht regeln. Ausser dieMiete wird von einem Dritten bezahlt.

  10. #20
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    Zitat Zitat von Inso? Beitrag anzeigen
    Das lässt sich doch realistisch gar nicht regeln. Ausser dieMiete wird von einem Dritten bezahlt.
    Tja, das habe ich auch gedacht.
    Zum Glück haben wir einen sehr nettes Ehepaar als Vermieter, mit denen ich reden konnte und denen die Situation erklärt habe. Wir haben die Miete für Januar im Februar bezahlen können, nachdem das Kontenproblem "gelöst" war. Aber ohne das Verständnis des Vermieters wären wir uns ziemlich sch*** vorgekommen ...

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