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Thema: Privatinsolvenz und erste Lohnabtrtung

  1. #1
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    Frage Privatinsolvenz und erste Lohnabtrtung

    Hallo und guten Abend,

    mein Verfahren PI wurde am 05.01.2018 eröffnet. Meinen ersten Termin beim Verwalter habe ich am Donnerstag.

    Heute konnte ich schon meine Abrechnung für Januar einsehen und habe direkt einen kleinen Schock bekommen.
    Es wurden keine unterhaltsberechtigte Personen berücksichtigt.

    Mein Sohn sollte eigentlich noch auf der Lohnsteuerkarte auftauchen ( ist 18 und macht ein freiwilliges Jahr ) aber der ist vom Finanzamt irgendwie nicht auf der Karte. Muss ich morgen direkt mal hin.

    Meine Frau sollte allerdings berücksichtigt werden. Ist Minijobberin 400 €

    Ich hatte zur Antragsabgabe am 13.12.2017 meine Personalsachbearbeiterin in Kenntnis gesetzt und auch zur Eröffnung darüber informiert. Von Seiten der Lohnbuchhaltung kam keine Reaktion.

    Habe also heute direkt eine Email an meine Sachbearbeiterin geschickt mit der Bitte um Prüfung.

    Muss ich das alles meinem Arbeitgeber nachweisen oder reicht es aus wenn ich ihn darauf hinweise.

    Mein P-Konto ist auch auf zwei unterhaltsberechtigte Personen eingerichtet. ( von Caritas bescheinigt )

    Vielen Dank schon mal für Eure Hilfe

    Viele Grüße
    Geändert von Päffläff (23.01.2018 um 16:43 Uhr)

  2. #2
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    Zitat Zitat von Päffläff Beitrag anzeigen
    Heute konnte ich schon meine Abrechnung für Januar einsehen und habe direkt einen kleinen Schock bekommen.
    Wenn sich die Abrechnung durch die Mitteilung über die unterhaltsberechtigten Personen an die Personalabteilung noch ändern lässt und der (zu hohe) Betrag noch nicht an den Verwalter überwiesen wurde ist alles gut.

    Wenn das Geld schon beim Verwalter ist wirds wahrscheinlich komplizierter...

  3. #3
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    Vielen Dank für Deine beruhigende Antwort.

    Nee das wird wohl erst Anfang der nächsten Woche überwiesen. Das heisst ich habe dann auch noch die Zeit zum Finanzamt zu watscheln wegen dem Eintrag auf der Lohnsteuerkarte.

    Weis Jemand ob ich dem Arbeitgeber das durch Nachweise belegen muss?

  4. #4
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    Zitat Zitat von Päffläff Beitrag anzeigen
    Das heisst ich habe dann auch noch die Zeit zum Finanzamt zu watscheln wegen dem Eintrag auf der Lohnsteuerkarte.
    Mit der Berücksichtigung des "Kindes" bei der Lohnabtretung hat das aber nichts zu tun...
    Zitat Zitat von Päffläff Beitrag anzeigen
    Weis Jemand ob ich dem Arbeitgeber das durch Nachweise belegen muss?
    Das wäre auf keinen Fall schädlich. Sollte der "Zwerg" noch bei Dir wohnen sollte eine Meldebescheinigung als Nachweis ziehen. Ansonsten ein Nachweis über geleisteten Barunterhalt.

  5. #5
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    Ich weiss, aber es sind 100€ Netto mehr und davon hat der IV ja auch was. Ich möchte das in drei Jahren stämmen.

    Bekomme ich die Meldebescheinigung beim Bürgerbüro ohne den Sohn mit zu nehmen?

    Übrigends bekommt er keinen nachweisslichen Barunterhalt. Er hat 380 € und bezahlt davon die Fahrtkosten von 60€
    Aber Naturalunterhalt zählt ja auch.
    Geändert von Päffläff (23.01.2018 um 19:24 Uhr)

  6. #6
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    Hi,
    manche Arbeitgeber und sogar eine Rechtsanwältin, die ich mal in einer Fortbildung als Dozentin hatte, vertraten stur die Auffassung, dass allein die steuerlichen Merkmale zählen würden - also Steuerklasse 3 = Ehepartner + Anzahl Kinderfreibeträge zu berücksichtigen seien. Das ist natürlich Quatsch.

    Der Arbeitgeber hat die leidvolle Verpflichtung, den Pfändungsbetrag zu ermitteln. Kehrt er zuwenig oder zuviel aus, haftet er dafür - ggü dem Gläubiger bzw. dem Arbeitnehmer. Irgendwie verständlich, dass er lieber zuviel auskehrt, da sich seine Arbeitnehmer eher selten wehren würden. Daher ist es sinnvoll, ihm alle Informationen und Belege zu liefern, damit er nicht "sicherheitshalber" zuviel auskehrt.

    Gruß
    Ingo

  7. #7
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    Zitat Zitat von Päffläff Beitrag anzeigen
    Ich weiss, aber es sind 100€ Netto mehr und davon hat der IV ja auch was. Ich möchte das in drei Jahren stämmen.
    Ja, tun solltest Du das schon - keine Frage. Ich wollte nur darauf hinweisen.
    Zitat Zitat von Päffläff Beitrag anzeigen
    Bekomme ich die Meldebescheinigung beim Bürgerbüro ohne den Sohn mit zu nehmen?
    *öhm* Wenn er denn aktuell bei Dir gemeldet ist vermutlich ja. hmmm... aber er ist volljährig - keine Ahnung. Ein Anruf sollte das klären

    Vielleicht ist das aber auch nicht zwingend erforderlich. Am naheliegensten wäre es direkt morgen Deine Lohnabteilung über die beiden unterhaltsberechtigten Personen (Frau und Kind) zu informieren. Für den Fall, dass sie Nachweise verlangt kannst Du ja einfach fragen welche genau.

  8. #8
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    Hi,
    Zitat Zitat von Päffläff Beitrag anzeigen
    Ich weiss, aber es sind 100€ Netto mehr und davon hat der IV ja auch was. Ich möchte das in drei Jahren stämmen.
    du verwirrst mich. Möchtest Du wirklich im eröffneten Verfahren mehr abgeben, als nötig?
    Da der Verwalter 40% zzgl. Umsatzsteuer davon erhält, würde ich eher freiwillige Zahlungen in der Wohlverhaltensphase prüfen.

    Gruß
    Ingo

  9. #9
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    Natürlich möchte ich das nicht freiwillig tun. Aber es würde mich ja auch nichts extra kosten. Es nicht zu tun kostet mich dagegen laut Tabelle sogar 30 Euro.
    Der Sohnemann macht hoffentlich auch noch eine Ausbildung hinterher und dann werde ich ab WVP alles daran setzen.

    Übrigends habe ich heute schon die Email geschrieben mit den Hinweisen auf unterhaltspflichtige Personen. Zusätzlich werde ich morgen da auch noch anrufen falls die Kollegin nicht da sein sollte. Ich arbeite in einem grossen Unternehmen und in die Lohnbuchhaltung ist paar hunder KM von mir weg. Da ich allerdings einen Büroarbeitsplatz habe kann ich den kurzen Dienstweg per Intranet nehmen und direkt anmailen.
    Geändert von Päffläff (23.01.2018 um 19:44 Uhr)

  10. #10
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    So, war heute beim Finanzamt und habe den Sohnemann wieder auf die Karte geholt. Mitarbeiter Management informiert! Leider keine Reaktion! Habe dann die Abteilungsleiterin von meiner Sachbearbeiterin mit in CC genommen. Ich habe sie nach nunmehr 4 Mails gebeten mir wenigstens eine Antwort zu schreiben und mich nicht im Ungewissen zu lassen. Und siehe da, es passiert was. Sie hat mich CC an die zuständige Sachbearbeiterin weiter geleitet mit dem Text:

    Liebe xxx,

    da Du für die Pfändungen zuständig bist, bitte ich Dich auf die Mail von Herrn XXXXXX zu antworten.

    Vielen Dank.

    Liebe Grüße

    XXX


    Danke das ich jetzt wenigstens weiss das es irgendeiner gelesen hat.

    Ich halte Euch auf dem Laufenden.

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