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Thema: Besondere Belastungen im Januar

  1. #1
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    Standard Besondere Belastungen im Januar

    Hi,

    Nochmal eine Frage:

    In diesem Monat habe ich zusätzliche Belastungen durch

    1. Eigenbeteiligung Beihilfe 140 €
    2. Nachforderung Strom 230 €
    3. Hausverwaltung Nebenkostenabrechnung 62 €

    Somit bleibt mir nach Abzug aller Fixkosten 55 € zum Leben für Januar.

    Macht es Sinn das Gericht anzuschreiben um eine höhere Freigrenze zu beantragen?

  2. #2
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    Meiner Meinung nach Nein, Das Gericht wird sagen, das du jeden Monat etwas zurück legen konntest. Aber probieren kann man alles.
    Gehasst
    Verdammt
    Vergöttert

  3. #3
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    Kann ich gar nicht da mir jeden Monat nur ca 400 € nach Abzug der Fixkosten übrigbleiben ...

  4. #4
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    Wird denn überhaupt ein pfändbarer Betrag abgezogen? Die Kosten, die Sie oben genannt haben, sind keine außergewöhnlichen Kosten im Sinne des § 850f ZPO und somit würde wahrscheinlich kein Gericht diese Kosten berücksichtigen.

  5. #5
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    Zitat Zitat von GiGi Beitrag anzeigen
    Kann ich gar nicht da mir jeden Monat nur ca 400 € nach Abzug der Fixkosten übrigbleiben ...
    Gibt es bei den "normalen" Fixkosten denn außergewöhnlich hohe Ausgaben bzw. besondere Belastungen (z.B. Fahrkosten zur Arbeit, private Krankenversicherung -> warum "Beihilfe"?)
    Schreib doch mal was dazu, möglicherweise kommt deswegen ein Antrag in Betracht...

  6. #6
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    Ich habe normal Fixkosten von 1400 Euro ( 2z Wohnung, Stadtwerke, Hundesteuer, Hausrat Versicherung, Rechtsschutz ect)
    +
    1000 €gehen an den Insolvenzverwalter
    +
    433 € Krankenversicherung

    Beihilfe da ich Beamtin bin

    Die Kosten wie Krankenfahrten sowie ein Teil der Nebenkosten sowie die Eigenbeteiligung werden ja über die Steuererklärung wieder reingeholt, dies erhält ja auch der Insolvenzverwalter, somit würde ich die zusätzlichen Unkosten haben und der Insolvenzverwalter kassiert das am Ende

    Naja das Weihnachtsgeld ging ja auch komplett weg,

    Ich hab das Gericht trotzdem heute angeschrieben, nachdem ich ausgerechnet habe dass mir genau 70 € für diesen Monat zum Leben bleiben

    Die Existenz müsste doch auch im Insolvenzverfahren wenigstens gesichert sein

  7. #7
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    Das Weihnachtsgeld hättest du dir doch bis zu 500 € sichern können...

  8. #8
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    Ja ich hab das Gericht angeschrieben und das hat das dem Insolvenzverwalter mitgeteilt und der hat Widerspruch eingelegt

  9. #9
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    Zitat Zitat von GiGi Beitrag anzeigen
    433 € Krankenversicherung
    Das wären (mindestens anteilig) besondere Belastungen, die der Arbeitgeber bei der Berechnung der pfändbaren Beträge berücksichtigen müsste (§850e Nr 1b ZPO). Falls dies noch nicht der Fall ist, müssten dem Arbeitgeber Nachweise vorgelegt werden.
    Geändert von Olaf K (16.01.2018 um 08:26 Uhr)

  10. #10
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    Die Berechnung und Abführung erfolgt durch mich selber bzw ich rechne aus und Weise dem IV meine Gehaltsabrechnung und die KV nach und fertig.

    Beim Weihnachtsgeld war mir nicht klar dass die 500 € die man frei hat noch versteuert werden - jedenfalls hat das Gericht dem IV heute Recht gegeben.

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