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Thema: Agenda Inkasso...Hmm...

  1. #1
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    Standard Agenda Inkasso...Hmm...

    Hallo Nette Forengemeinde:-)

    kurz zur Geschichte:

    Gesamtforderung 3050,-€
    Ich habe noch immer ein hin und her geschreibe mit Agenda Inkasso, die wollen aus einem Titel vollstrecken, in deren Besitz sie auch nach eigenen Aussagen gar nicht sind.
    Der Titel liegt bei einem Anwalt in München (angeblich) zumindest steht er auf dem Titel "Kopie" drauf.
    die Inkasso Bude hat nur eine Kopie von dem Titel und konnten mir davon auch nur eine Kopie schicken (lach) ,nun ja

    Die Forderungsaufstellung ist mehr als fraglich, es gibt nur positionen mit M1, M2, M3 und dann die Beträge dahinter.
    Die Hauptforderung/ Titel ist von 2005.

    Jetzt habe ich einfach mal alle positionen M1,M2,M3 und andere fragwürdige sachen gestrichen und denen geschrieben das können die abziehen, weiterhin möchte ich aber eidesstatt versichert bekommen das ich falls ein Vergleich zustande kommen würde den Original Titel haben möchte, den nicht das der RA dann auf die Idee kommt und von mir irgendwann auch nochmal Geld verlangt.

    Agenda Ink hat mir darauf die genannten Positionen gestrichen bzw abgezogen jetzt wollen die nur noch 912,-€, wenn ich die bis ende Januar zahle wäre die Sache erledigt.
    jetzt die Frage, einfach darauf eingehen? oder vorher bei dem Anwalt anrufen wegen dem Titel?
    weil Agenda nicht auf meine Frage reagiert was mit dem Original Titel ist.

    theoretisch können die ja überhaupt nichts gegen mich machen, ohne Original Titel was ich denen ja auch mitgeteilt habe, kein Titel keine Forderung.

  2. #2
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    Weißt du denn, dass es den Titel wirklich gibt? Du hast also damals einem MB nicht widersprochen und die Sache ist dir bekannt? Wer nun den Original hat, ist natürlich relativ egal, solange du ihn am Ende nach Bezahlung ausgehändigt bekommst.

  3. #3
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    Es gibt wohl angeblich einen, zumindest hat das Inkassobüro eine Kopie davon, mehr aber nicht.
    Ich bekomme auf Nachfrage wegen dem Titel immer nur zu hören, daß der bei einem RA liegt,
    Nicht aber ob ich den bekommen würde. Nach Zahlungseingang. Deshalb bin ich ja ziemlich unsicher.
    Denn theoretisch haben sie ja nichts in der Hand, könnte ja auch sein das es den Original Titel gar nicht mehr gibt, verloren gegangen oder so.

  4. #4
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    Das meinte ich nicht. Du hast also die Kopie gesehen? Die Adresse darauf ist korrekt und mit den Schulden kannst du etwas anfangen?
    Sprich: Es ist korrekt, dass da was in der Welt ist?

    könnte ja auch sein das es den Original Titel gar nicht mehr gibt, verloren gegangen oder so.
    Dann könnte eine Zweitausfertigung beantragt werden.

  5. #5
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    Wer ist Titelinhaber? Hast du die entsprechenden Vollmachten? Tippe mal das Vergleichsschreiben ab

  6. #6
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    Hier mal ein kurzer Dialog.

    Ich habe nach einer Forderungsaufstellung gefragt und natürlich eine Kopie des Titels.
    Als Antwort kam dieses:
    Antwort Inkasso:

    Kostenaufstellung: Hauptforderung 250,-€
    Hauptforderung 303,-€

    Kosten Inkasso 81,-€
    Gerichtskosten 95,-€
    Kosten TP (RA Kosten) 175,-€

    Mahnspesen Kunde 20,-€
    Primäre Mahnspesen 1M 97,-€
    Primäre Mahnspesen 2M 40,-€
    Primäre Mahnspesen 1M 60,-€
    Primäre Mahnspesen 3M 80,-€
    Primäre Mahnspesen 3M 97,-€
    Primäre Mahnspesen 2M 60,-€
    Primäre Mahnspesen 2M 80,-€
    Primäre Mahnspesen 1M 40,-€
    Primäre Mahnspesen 1M 97,-€
    Primäre Mahnspesen 3M 60,-€
    usw……..

    Gesamtkosten 3040,-€

    Antwort von Mir
    Daraufhin antwortete ich, das ich gerne für die einzelnen Positionen 1M, 2M, 3M Nachweiße hätte und was das ist. Und warum die Kopie vom Titel so schlecht ist und der halbe Kopf und Fußzeile fehlt.

    Antwort vom Inkasso:

    Der Original Titel befindet sich beim Rechtsanwalt.
    Eine genauere Aufstellung zu den Positionen 1M, 2M, 3M ist mir leider nicht möglich.
    Bitte teilen Sie mir mit wie sie Zahlen wollen.

    Daraufhin habe ich kurz meinen Anwalt gefragt und habe dem Inkasso das geschrieben. Auf wenn es vielleicht etwas dreist klingt aber es ist doch rechtlich so, oder?

    Antwort von Mir

    Allerdings kann ich mit dieser Forderungsaufstellung wiederrum nichts anfangen
    da nichts genau dargelegt wird.

    Da ich in der Vergangenheit schon 2 Inkasso Betrugsversuche hatte, habe ich mir
    deshalb auch einen Anwalt für Zwangsvollstreckungsrecht genommen. Dieser hat
    sich Ihre Auflistung mal angesehen und kann damit auch nichts anfangen und
    durchsetzungsfähig wäre dieser so auch nicht.

    Das heißt ich würde diese Positionen von der Hauptsumme abziehen.
    3043,59 € -1077 € (Mahnspesen Kunde + die Positionen 1M,2M, 3M), =
    Restsumme 1966,59€

    Des Weiteren möchte ich Sie bitten mir folgende Belege für unten genannte
    Positionen schriftlich zukommen zu lassen:
    Meldeanfrage/ Einwohnermeldeamt
    Gesamtkosten= 46,50€
    Sollten diese Belege nicht vorhanden sein, würde ich auch diese Kosten von der
    Hauptforderung abziehen: 1966,59 – 46,50 =
    Restsumme 1920,09€

    Weiterhin bitte ich Sie mir Rechnungsbelege für die RA Kosten in Höhe von
    175,95€ und die Gerichtskosten in Höhe von 95,48€ als Kopie zukommen zu lassen, da man auf der Kopie vom Titel nichts erkennen kann.

    Dann der Gesamtbetrag Zinsen in Höhe von: 1004,73 € berufen sich worauf? Zinsen verjähren nach §195
    Das heißt wenn es dafür keine eindeutigen und zugewiesenen Positionen und Belege gibt auf das diese zurückzuführen sind, so sind diese von der
    Kostenaufstellung zu streichen.
    1920,09€ - 1004,73€ =
    Restsumme 915,36€

    Können Sie mir auch Belegen welcher Rechtsanwalt im Besitz des Original Titels
    ist und können Sie mir an Eides statt versichern das dieser mir diesen nach einer
    positiven Einigung aushändigt?!
    Denn wie sie selber wissen ist die jetzige Forderung des Betrages aus meiner
    Sicht und des meines Anwalts ohne jegliche Grundlage, da es keinen Original
    Titel gibt und somit wäre die komplette Forderung hinfällig.


    Als Antwort vom Inkasso, was ich schon komisch fand, es wurde alles nach meiner Auflistung gestrichen. Deshalb bin ich ja ziemlich unsicher.

    Antwort vom Inkasso:


    Anbei eine aktuelle Forderungsaufstellung, eine Forderungsaufstellung vom Rechtsanwalt.

    Sollten Sie den Betrag von 915,36€ bis Ende Januar auf unser genannten Konto überweisen. , würden wir auf die Restforderung verzichten.


    Ende:

    Auf dem Vollstreckungsbescheid steht der Antragsteller, also dort wo ich das bestellt hatte und der Prozessbevollmächtigter Rechtsanwalt, von dem habe ich aber nie ein schreiben bekommen. Ich weiß nicht mal warum die Inkasso Bude nur eine Kopie des Titels hat und versucht die Kosten einzutreiben, die reagieren auch nicht auf meine Frage. Ob ich den Titel bekomme nach Zahlung. Was sollte ich jetzt am besten machen?

  7. #7
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    Titel Kopie
    Geändert von DLC (07.01.2018 um 15:32 Uhr)

  8. #8
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    Wann hast du den Titel erstmalig gesehen und sind deine Eltern vermerkt?

  9. #9
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    Du meinst diese Titelkopie? vor 6 Monaten ca. seitdem schreibe ich ja mit denen hin und her und warte auf Belege, aber es kommen keine..
    Keine Vollmachten, etc nix. Ich bekomme von denen KEINE richtigen Beweiße/ Belege
    Deshalb finde ich die ganze Sache ja auch so merkwürdig
    Meine Eltern sind nicht vermerkt, warum?!

  10. #10
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    Das zielt darauf ab, wie alt du 2005 warst. Wenn du damals noch nicht volljährig warst, wäre ein Titel nur mit Zustellung an deine Eltern als Erziehungsberechtigten erlaubt.
    Allerdings fürchte ich, dass dieser Ansatz nichts mehr bringt. Denn wenn du so einen Einwand bringst, hättest du ihn schon vor 6 Monaten bringen müssen. Ich fürchte, dass jetzt die Fristen vorbei sind für so etwas.

    Du hast also dort bestellt und weißt, worum es geht?

    Auf der Kopie erkennt man ganz schwach die 303€ Hauptforderung. Von den 250€ Hauptforderung sehe ich nichts.
    Allerdings kann man die Kosten nicht so wirklich nachvollziehen. Insbesondere die behaupteten 175€ Anwaltskosten und die hohen Gerichtskosten.
    Insofern denke ich, dass da noch mehr im Argen liegt.

    Vielleicht kann man sich auch wegen der Merkwürdigkeiten mit dem Titel und wegen der Kostenaufblähung mal beim Aufsichtsgericht beschweren. Sie mögen doch dem Inkasso mal erklären, wie das RVG funktioniert und dass es mit solchem Unsinn aufhören soll zukünftig. Ich würde beim Aufsichtsgericht erwähnen, dass man den verdacht hegt, dass die gar nicht im Besitz des Original-Titels sind und dass die gar nicht die Vollmacht haben, diese Forderung mit solchen erfundenen Gebühren und teilweise erfundenen Hauptforderungen im Namen des Gläubigers zu verfolgen.

    Das mit der Hauptforderung ist wirklich merkwürdig. Entweder geht es um mehr als einen Titel oder die erfinden sich gleich mehrere Dinge...

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