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Thema: Was bedeutet dieses Schreiben, vom Amtsgericht

  1. #1
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    Standard Was bedeutet dieses Schreiben, vom Amtsgericht

    Hallo zusammen,

    kurze Zusammenfassung, ich bin vor 13 Monaten in die Privatinso. Ende Juli schrieb mir meine Verwalterin, das Sie das Verfahren zum Abschluss bringen möchte, ich solle dafür noch die Steuer für letztes Jahr machen. Nun Steuer habe ich Ende August eingereicht, Anfang November wurden mir 300 Euro Steuer erstattet, Diese habe ich an die Verwalterin abgeführt. Seit Juli habe ich Quasi nichts mehr von einem Abschluß gehört. Nun kam Heute folgender Brief vom Amtsgericht:



    Beschluss

    In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Schuldnerin,
    hat das Amtsgericht am 14.12.2017 beschlossen:

    1. Die Prüfung der bis 14.12.2017 nachträglich angemeldeten gewöhnlichen Insolvenzforderungen (§ 38 Ins0) erfolgt im schriftlichen Verfahren.

    2.Die Beteiligten erhalten Gelegenheit, bis 01.02.2018 den Forderungsanmeldungen schriftlich beim Insolvenzgericht zu widersprechen. Gläubiger, deren Forderung festgestellt werden, erhalten keine Benachrichtigung. Die Tabelle mit den Forderungen und die Anmeldeunterlagen werden zur Einsicht der Beteiligten auf der Geschäftsstelle des Gerichts niedergelegt. Nach Ablauf der Widerspruchsfrist werden die Forderungen geprüft.


    Kann mir das Bitte jemand auf Deutsch erklären Und hat das etwas mit dem Abschluss des Verfahrens zu tun. Befinde ich mich nach der Prüfung in der Wohlverhaltensphase?
    Kann es sein, das ich Anfang Ende Februar nochmals aufgefordert werde Die Steuer zu machen?

    Vielen dank

  2. #2
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    Zitat Zitat von Pleiny Beitrag anzeigen

    Kann mir das Bitte jemand auf Deutsch erklären
    Ich versuchs ma:

    Das Amtsgericht senft am 14.12.2017 folgendes in die Welt:

    1. Allen die nachträglich bis einschließlich 14.12.2017 angemeldet haben Kohle aus Deinem Verfahren zu wollen (normale Standardforderungen - keine krass schlimmen mit unerlaubte Handlung und so) wird verklickert, dass nun mit Hilfe des hin- und her schreibens von Briefen überprüft wird ob die nicht vielleicht Stuss erzählt haben könnten.

    2. Wenn da irgendeiner der was mit dem Verfahren zu tun hat was dran zu kacken hat soll er das dem Gericht stecken - in dem er einen Brief schreibt.
    Alle die Asche von Dir wollen und bei denen beim Briefe schreiben rauskommt, dass alles Tutti ist kriegen da nicht nochma extra Bescheid drüber.
    Von allen die bislang abgewortet haben, dass sie was von Dir wollen wird ein feines Listchen gemacht und jeder der Bock hat (und was mit dem Verfahren am Hut hat) kann sich das Dingen beim Gericht angucken.
    Wenn der 01.02.2018 um is guckt sich ein netter, kompetenter Onkel bei Gericht nochma alles fein an.
    Zitat Zitat von Pleiny Beitrag anzeigen
    Und hat das etwas mit dem Abschluss des Verfahrens zu tun.
    Ja
    Zitat Zitat von Pleiny Beitrag anzeigen
    Befinde ich mich nach der Prüfung in der Wohlverhaltensphase?
    Ne, nach dem Gerichtsbeschluss über die Aufhebung.
    Zitat Zitat von Pleiny Beitrag anzeigen
    Kann es sein, das ich Anfang Ende Februar nochmals aufgefordert werde Die Steuer zu machen?
    Ne, das kann nicht sein - das wird es mit absoluter Sicherheit,
    Geändert von Caffery (21.12.2017 um 15:20 Uhr)

  3. #3
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    Ok vielen Dank erstmal Dann werden Sie sich nochmals bestimmt die Steuer holen wollen. Da ich in diesem Jahr 6 Monate arbeitslos war 4 monate Aufstocker und die letzten zwei Monate 45 Überstunden etc ausbezahlt bekommen hatte, werden Sie sich bestimmt freuen. Nun gut das Geld ist ja nicht weg. Es haben sich von 22 Gläubigern und einer Summe von 23000, bis Heute nur 5 angemeldet, mit einer Summe von 6000 Euro. Knapp 800 Euro hat sich die Verwalterin durch Steuer, Überstunden etc schon geholt.

    Wieviel müsste ich denn ca. noch bezahlen, wenn ich anstrebe das Verfahren in 2 Jahren zu beenden, sprich Restschuldbefreiuung nach 3 jahren?

  4. #4
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    Zitat Zitat von Pleiny Beitrag anzeigen
    Wieviel müsste ich denn ca. noch bezahlen, wenn ich anstrebe das Verfahren in 2 Jahren zu beenden, sprich Restschuldbefreiuung nach 3 jahren?
    Das müsstest Du dann zu gegebener Zeit das Gericht bzw. den Treuhänder fragen da man das aktuell und aus den gegebenen Informationen nur sehr grob überschlagen kann. Du kannst schon einmal grob 1800 Euro Gerichts- und Verfahrenskosten rechnen die ersma weg müssen bevor Du überhaupt an den 35% kratzen kannst. Von den 800 Euro bislang und dem was durch die Steuer 2017 noch aus der Nachtragsverteilung kommt gehen nochmal 40% als Verwaltervergütung flöten. Dann noch Minimum 238 Euro TH-Vergütung für die Wohlverahltensperiode.
    ... wird auf jeden Fall teuer. Ich schätze mal so ins Blaue 3000-3500 Euro.

  5. #5
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    Zitat Zitat von Caffery Beitrag anzeigen
    Ich versuchs ma:

    Das Amtsgericht senft am 14.12.2017 folgendes in die Welt:

    1. Allen die nachträglich bis einschließlich 14.12.2017 angemeldet haben Kohle aus Deinem Verfahren zu wollen (normale Standardforderungen - keine krass schlimmen mit unerlaubte Handlung und so) wird verklickert, dass nun mit Hilfe des hin- und her schreibens von Briefen überprüft wird ob die nicht vielleicht Stuss erzählt haben könnten.

    2. Wenn da irgendeiner der was mit dem Verfahren zu tun hat was dran zu kacken hat soll er das dem Gericht stecken - in dem er einen Brief schreibt.
    Alle die Asche von Dir wollen und bei denen beim Briefe schreiben rauskommt, dass alles Tutti ist kriegen da nicht nochma extra Bescheid drüber.
    Von allen die bislang abgewortet haben, dass sie was von Dir wollen wird ein feines Listchen gemacht und jeder der Bock hat (und was mit dem Verfahren am Hut hat) kann sich das Dingen beim Gericht angucken.
    Wenn der 01.02.2018 um is guckt sich ein netter, kompetenter Onkel bei Gericht nochma alles fein an.


    Danke, Caffery, made my day.

    Frohe Weihnachten

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