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Thema: Teil-Erwerbsminderungsrente und Arbeiten in Teilzeit

  1. #11
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    Soll da jetzt etwas herbei geredet werden ? Ich verstehe nicht so ganz, worauf du hinaus willst. Es geht um die maximale Höhe des Hinzuverdienstes. Da steht nichts von, vorher wird aber schon eine prozentuale Minderung vorgenommen. Ich habe mit einer Sachbearbeiterin von der RV Nord telefoniert und die hat mir die Grenze bestätigt. Vom Inso-Verwalter habe ich bis jetzt noch keine Rückmeldung. Ich werde aber ja weiter tilgen, von daher kann ich mir nicht vorstellen, dass die sich da querstellen.

  2. #12
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    Nee es soll nichts beigeredet werden,sondern mir kam der betrag zu hoch vor nachdem ich in dem unteren Bereich des Linkes den ich gesetzt habe die Umrechnungsfaktoren ausgehend von einem bestimmten Einkommen gesehen haben.Deswegen habe ich nachgehakt,

  3. #13
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    Ich nochmal zu dem Thema... ich beziehe nun Teil-EU-Rente und arbeite in TZ, komme damit jeden Monat in den Bereich der Tilgung. Soweit, so gut. Frage: ich schlage ja nun die Netto-Rente auf das Nettogehalt obendrauf und führe dann nach Pfändungstabelle ab. Da die Rente aber ja versteuert werden muss, tilge ich doch eigentlich zu viel, denn am Ende des Jahres wird die Rente zusammen mit meinen Bezügen in der Einkommenssteuerjahresabrechnung beim Finanzamt als Einkommen besteuert. Ich habe nun mit dem Finanzamt telefoniert und gefragt, wie viel Steuern denn auf meine Rente erhoben würden. Er sagte mir, dass könne er nicht auseinanderrechnen, da es ja zusammen mit dem Gehalt besteuert wird. Dann zahle ich Ende des Jahres also noch Steuern zusätzlich zu der Tilgung an den Insoverwalter? Dieser zuckt auch nur die Schultern und verweist mich ans Finanzamt.

    Hat jemand Erfahrungen mit EU-Teilrente und arbeiten in TZ in der Inso und wie das dann gehandhabt wird? Tilgen ist die eine Sache, es am Ende des Jahres aber noch zu versteuern und damit ja doppelt abgezogen zu bekommen die andere Seite. Stehe ich irgendwo auf der Leitung? Bin für Rückmeldungen dankbar.

  4. #14
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    Das Problem mit dem pfändbaren Betrag bei Renten ist bekannt.

    Vor Errechnen des Pfändungsbetrages sind die unmittelbar entstehenden Abgaben (Steuern/KK etc) zu berücksichtigen.
    Der Krankenkassenbeitrag wird auch berücksichtigt, die irgendwann mal anfallende Steuer logischerweise nicht.

    Eine gewisse Ungerechtigkeit dem Rentner gegenüber, auch aus meiner Sicht. Aber so ist es mal.

    Es ist mir kein Fall bekannt, wo eine entsprechende Eingabe bei Gericht zum Erfolg geführt hat.
    Obwohl es eine Menge an Versuchen gegeben hat.

  5. #15
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    Es soll im übrigen auch nicht gerade wenige Juristen geben, denen es ein Dorn im Auge ist, dass Renten überhaupt nach den aktuellen Tabellen der Pfändung unterworfen sind. Nach deren Meinung müßten die Grenzen für Rentner niedriger sein, da sie ja z.B. keine beruflichen Aufwendungen mehr hätten.

    Vielleicht könntest du versuchen, den TH davon zu überzeugen, dass du monatlich bereits eine Steuervorauszahlung an das Finanzamt leistest und dies dann dein Pfändungsnetto mindert? Oder du überzeugst das Finanzamt, dass sie per Bescheid eine angemessene monatliche Vorauszahlung, die du selbstredend aus der Rente leisten würdest, von dir verlangen.

  6. #16
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    Auf monatliche Vorauszahlung wird sich das Finanzamt nicht einlassen.

  7. #17
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    Ist es denn überhaupt möglich monatliche Einkünfte zu kürzen, weil darauf irgendwann noch Steuern entfallen?
    Es ist zwar nicht möglich das genaue zu versteuernde Einkommen festzulegen aber man kann zumindest eine ca. Rechnung erstellen.
    Bei dem Einkommen von 1420 Netto sollte das Jahresbrutto bei ca. 24480 liegen, daraus ergibt ich eine Steuerlast von ca. 3760. Die 5oo an Rente dazu gerechnet ergibt ein Einkommen von 30480, darauf entfallen ca. 5566 Steuern. Die Differenz beträgt also 1806 und somit 150,5 im Monat. Diese 150, 5 nun von den 1920 abziehen und den entsprechenden Pfändungsbetrag überweisen.

    Es sei och angemerkt, ich bin kein Steuerberater aber Steuern für den Normalbürger zu berechnen ist kein Teufelswerk, allerdings habe ich eventuelle andere Berechnungen für Renten nicht einbezogen.

  8. #18
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    Zitat Zitat von anja39 Beitrag anzeigen
    Auf monatliche Vorauszahlung wird sich das Finanzamt nicht einlassen.
    Warum nicht? Wenn man doch selbst gegenüber dem Finanzamt erklärt, dass ansonsten nicht sichergestellt werden kann, dass die Steuer auch tatsächlich gezahlt werden kann?

  9. #19
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    Zitat Zitat von mucel Beitrag anzeigen
    Warum nicht?
    Schon mal probiert?
    Ich ja - vergebens.

  10. #20
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    Zitat Zitat von arreis Beitrag anzeigen
    Ist es denn überhaupt möglich monatliche Einkünfte zu kürzen, weil darauf irgendwann noch Steuern entfallen?
    Nein, ist es nicht. Was auch immer Du unter 'kürzen' verstehst.
    Berücksichtigung der Steuer bei der Berechnung des Pfändungsbetrags ist ohne gerichtlichen Beschluss nicht möglich.

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