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Thema: Doppelpfändung Gehalt und Konto?

  1. #21
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    Zitat Zitat von Malak Beitrag anzeigen
    alles andere
    Was genau meinst Du denn damit?

    Es klingt ein bisschen so als hättest Du nur eine sehr oberflächliche Einweisung betreffend der fachgerechten Nutzung eines P-Kontos erhalten.

  2. #22
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    Zitat Zitat von Caffery Beitrag anzeigen
    Was genau meinst Du denn damit?

    Es klingt ein bisschen so als hättest Du nur eine sehr oberflächliche Einweisung betreffend der fachgerechten Nutzung eines P-Kontos erhalten.
    Meine Versicherung hat z.B. im Dezember den Versicherungsbeitrag 2x abgebucht, mir diesen 1x im Januar.2018 erstattet = Kein Zugriff
    Amazon Erstattung durch Rücksendung = Kein Zugriff

  3. #23
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    Ich habe jetzt nochmal einen Antrag auf generelle Freigabe des Kontos gestellt, mit der Begründung aus #22 + "keine weiteren Einkünfte" etc.

    Mal sehen was ich da vom Gericht zurückbekomme.

  4. #24
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    Wenn ich mir das Thema hier so durchlese bist Du doch im eröffneten Verfahren.

    Da müsstest Du den Insolvenzverwalter ansprechen ob er Dein Konto komplett freigeben möchte.

    Abgesehen davon ist ja "keine weiteren Einkünfte" nicht richtig da ja - wie Du selber geschrieben hast - neben dem Gehalt noch einigermaßen regelmäßig weitere Geldeingänge auf dem Konto erfolgen. Ob diese nach Deinem Gefühl nicht in die Masse gehören spielt doch gar keine Rolle.

  5. #25
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    Eine Erstattung eines zu viel gebuchten Versicherungsbeitrages oder Rückerstattung von Amazon im Rahmen des 14 tägigen Widerrufsrechtes stellt ja keine Einkunft, sondern nur einen Eingang auf dem Konto da.

    Das ist kein gefühlter, sondern ein reeller Unterschied.

  6. #26
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    Zitat Zitat von Malak Beitrag anzeigen
    Eine Erstattung eines zu viel gebuchten Versicherungsbeitrages oder Rückerstattung von Amazon im Rahmen des 14 tägigen Widerrufsrechtes stellt ja keine Einkunft, sondern nur einen Eingang auf dem Konto da.

    Das ist kein gefühlter, sondern ein reeller Unterschied.
    Woher genau nimmst Du diese Rechtssicherheit?

    Obschon ich aus der reinen Logik betrachtet ganz bei Dir bin - ich bin mir da nicht ansatzweise so sicher wie Du. So etwas führt in der Praxis andauernd zu Ungemach. Im eröffneten Verfahren kommt es nämlich dem Grunde nach überhaupt nicht darauf an ob das Geld ursprünglich aus unpfändbarem Einkommen stammte. Es geht ausschließlich um den Zufluss. Streng genommen gehört es demnach in die Masse.

    Dies im Einzelfall zu beurteilen ist im eröffneten Verfahren aber ohnehin zunächst mal ausschließlich in der Verantwortung des Insolvenzverwalters und nicht in Deiner.
    Geändert von Caffery (05.01.2018 um 11:31 Uhr)

  7. #27
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    Dies im Einzelfall zu beurteilen ist im eröffneten Verfahren aber ohnehin zunächst mal ausschließlich in der Verantwortung des Insolvenzverwalters und nicht in Deiner.
    Und darum gehe ich nicht davon aus, dass vom Gericht eine Generalfreigabe erfolgen wird.

  8. #28
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    Zitat Zitat von Malak Beitrag anzeigen
    Eine Erstattung eines zu viel gebuchten Versicherungsbeitrages oder Rückerstattung von Amazon im Rahmen des 14 tägigen Widerrufsrechtes stellt ja keine Einkunft
    Insbesondere Erstattungen gehören der Insolvenzmasse an - auch zu viel gebuchte Versicherungsbeiträge. Ich hatte leider das gleiche Problem - Versicherung hatte einen Monat mehr abgebucht und dann zurücküberwiesen - darüber habe ich den IV in Kenntnis gesetzt und der wollte dann die dazugehörigen Unterlagen haben - nachdem ich sie ihm eingereicht habe hat er gesagt, dass das Geld der Masse zugehörig ist.

    So etwas ist erst ab der WVP (streng genommen erst, wenn es keine Rückerstattung mehr aus dem eröffneten Verfahren ist -> sonst Nachtragsverteilung) wieder dein Geld.

  9. #29
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    Zitat Zitat von tidus82 Beitrag anzeigen
    Insbesondere Erstattungen gehören der Insolvenzmasse an - auch zu viel gebuchte Versicherungsbeiträge.
    Yap, streng formal ist das leider richtig - obschon es natürlich in solchen Fällen vielen Regeln der Logik zu wider ist.

    Ich habe allerdings im Einzelfall schon Verwalter gesehen die sowas in Härtefällen im Sinne des Schuldners bewertet haben.

  10. #30
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    Die Rechtssicherheit ist bei mir relativ unbegründet, meine Partnerin ist Juristin und hier habe ich bisher doch feststellen müssen das Logik doch recht häufig mit dem Gesetz konform geht.

    Ich werde jetzt einfach abwarten was das Gericht schreibt und auch gleichzeitig meinen Insolvenzverwalter auf die Thematik ansprechen. Mal sehen was daraus wird.

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