Seite 3 von 6 ErsteErste 123456 LetzteLetzte
Ergebnis 21 bis 30 von 57

Thema: Unbekannte Forderung in Schufa Selbstauskunft gefunden

  1. #21
    Registriert seit
    11.12.2004
    Beiträge
    3.069

    Standard

    Bevor du den Anwalt darauf hinweist lies mal das http://www.ra-sonja-horn.de/blog/?p=43

  2. #22
    Registriert seit
    19.06.2017
    Beiträge
    21

    Standard

    Zitat Zitat von rike3 Beitrag anzeigen
    Bevor du den Anwalt darauf hinweist lies mal das http://www.ra-sonja-horn.de/blog/?p=43
    Zu Spät. Ich habe aber nur geschrieben das ich gehört hätte das eine Verjährung möglich sein soll und gefragt ob sich da wirklich nichts machen lässt.

    Nur eines ist klar. Die geforderte Summe zahle ich auf keinen Fall. Dann lasse ich es auf eine Privatinsolvenz für meine Frau ankommen. Nur wenn das Angebot vom Inkasso fühlbar unter den Kosten für eine Privatinsolvenz liegt würde ich es annehmen. Ansonsten gibt es gar nichts. Schon aus Prinzip. Ich zahle nicht die kompletten Schulden die der EX meiner Frau verursacht hat. Meine Frau müsste zwar theoretisch als Kontomitinhaberin dafür haften aber die hat nunmal wirklich nichts. Sollen die sich den Rest vom Verursacher holen.

  3. #23
    Registriert seit
    27.06.2009
    Ort
    NRW
    Beiträge
    5.553

    Standard

    Hi,
    Zitat Zitat von mepeisen Beitrag anzeigen
    Entweder 3 oder 13 Jahre. 10 Jahre ist einfach nur falsch.
    das sieht zumindest das OLG Hamm im Beschluss 31 W 82/15 vom 29. Dezember 2015 anders.

    Gruß
    Ingo

  4. #24
    Registriert seit
    19.08.2013
    Beiträge
    5.132

    Standard

    Ich bin einigermaßen irritiert. Denn eine Hemmung pausiert ja immer die normale Verjährung. Dass sich das OLG hier gar nicht auch §209 BGB bezieht, ist irritierend für mich.
    Auch widerspricht der BGH dieser Ansicht meiner Meinung nach. Az. XI ZR 201/09.
    Entgegen der Ansicht des Berufungsgerichts handelt es sich bei § 497 Abs. 3 Satz 3 BGB nF nicht um eine Sonderverjährungsvorschrift, sondern nach ihrem eindeutigen Wortlaut um eine Norm, die die Hemmung einer aufgrund anderer Vorschriften in Gang gesetzten Verjährung bewirkt. Die Rechtsfolge der Hemmung ist wie bei anderen Hemmungstatbeständen auch, dass gemäß § 209 BGB der Zeitraum, während dessen die Verjährung gehemmt ist, in die Verjährungsfrist nicht eingerechnet wird.
    Gibt es da unter den Gerichten also wirklich Diskussionsspielraum?

    Davon abgesehen, würden die drei Jahre bei nicht korrekt ausgelöstem Verzug trotzdem gelten. Ob nun zehn oder 13 Jahre mag also strittig sein (was für mich neu ist) aber für den TE ist die Frage wohl sowieso eher rein akademisch, denn ob 10 oder 13 Jahre bleibt sich für ihn gleich ;-)

  5. #25
    Registriert seit
    27.06.2009
    Ort
    NRW
    Beiträge
    5.553

    Standard

    Hi,
    Zitat Zitat von mepeisen Beitrag anzeigen
    Auch widerspricht der BGH dieser Ansicht meiner Meinung nach. Az. XI ZR 201/09.
    abgesehen davon, dass es sich hier um einen Altfall handelt, geht es hier wohl lediglich um die Hemmung. Weiter unten ist dann auch zu lesen:
    [36] Die Verjährung des Anspruchs auf Zahlung der am 15. Januar 1998 fälligen Darlehensrate nebst Zinsen war danach vom 1. Januar 2002 an bis zum 15. Januar 2008 (Ablauf der Höchstfrist von zehn Jahren ab Anspruchsentstehung) gehemmt. Die ab dem 16. Januar 2008 wieder laufende Verjährungsfrist wurde sodann durch die Klageerhebung am 2. Februar 2008 erneut gehemmt (§ 204 Abs. 1 Nr. 1 BGB).
    Gruß
    Ingo

  6. #26
    Registriert seit
    19.08.2013
    Beiträge
    5.132

    Standard

    Also ist zukünftig "3 oder 10 Jahre" die korrekte Lesart? Oder nichts genaues weiß man nicht?

  7. #27
    Registriert seit
    03.12.2010
    Beiträge
    1.772

    Standard

    Zitat Zitat von mepeisen Beitrag anzeigen
    Also ist zukünftig "3 oder 10 Jahre" die korrekte Lesart? Oder nichts genaues weiß man nicht?
    doch, man weiß Genaues: 10 Jahre Hemmung, dann beginnt die Verjährungsfrist von 3 Jahren zum Jahresende.

  8. #28
    Registriert seit
    19.08.2013
    Beiträge
    5.132

    Standard

    Also doch 13 Jahre?

  9. #29
    Registriert seit
    19.06.2017
    Beiträge
    21

    Standard

    Hallo Leute,

    danke erstmal für das Interesse. Die Verhandlungen laufen noch. Das Inkassounternehmen ist nicht sehr entgegenkommend. Ich habe jetzt quasi über die Anwältin ein letztes Angebot gemacht.

    Sollte das nichts werden dann strebe ich eine Privatinsolvenz für meine Frau an. Die Verfahrenskosten dürften etwas über meinem Angebot liegen aber wenn ich keinen finanziellen Vorteil zur Privatinsolvenz habe dann geht es ums Prinzip.

    Eine Frage stellt sich mir zur Zeit:

    Ich hatte gelesen das der Ehepartner nicht für Verfahrenskosten einer Privatinsolvenz aufkommen müsse wenn die Schulden entstanden sind bevor man sich kennen gelernt, bzw. geheiratet hat.

    Zitat Zitat von Anwaltswebseite
    Sie haben einen neuen Lebenspartner kennengelernt und geheiratet. Leider ist Ihre finanzielle Situation schwierig und Sie müssen in Insolvenz gehen. Ihr Lebenspartner steht finanziell gut da und hat ein pfändbares Einkommen. Er muss für die Kosten nicht aufkommen.


    Begründung:

    Da die Schulden vor der Ehe entstanden sind und nicht in Zusammenhang mit der ehelichen Gemeinschaft stehen muss der nicht insolvente Ehepartner, in diesem Fall, nicht für die Kosten aufkommen.
    Ist das korrekt?

    Gruß
    Manfred

  10. #30
    Registriert seit
    19.06.2017
    Beiträge
    21

    Standard

    Die Finanzielle Lage ist denen seit dem vorletzten Angebot bekannt. 10% ist bisher nicht machbar. Die sind, nach Abzug der verjährten Zinsen, von 3860€ zunächst auf 3600€ und zuletzt auf 3000€ runter gegangen. Mein letztes Angebot liegt natürlich noch weit darunter aber deutlich über 10%.

    Schaun wir mal.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •