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Thema: Unbekannte Forderung in Schufa Selbstauskunft gefunden

  1. #11
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    Es ist leider auch nicht bekannt wann die Forderung überhaupt entstanden ist also ob und wann diese Verjährt ist.

    Der erste Eintrag der Schufa ist von 01.2013. Allerdings hatte ich gehört das die älteren Aktualisierungen auch gelöscht werden so das quasi immer nur die Aktualisierungen der letzten Jahre (hier wohl 4 Jahre) zu sehen sind. Ob das stimmt weiß ich nicht.

    Es kann auch sein das bei Eröffnung des neuen Kontos das alte Gemeinschaftskonto gar nicht im minus war. Nach der Trennung 2007, und der zeitnahen Eröffnung des neuen Kontos durch meine Frau, wurden die Unterhaltszahlungen für meine Frau von ihrem Ex auf das neue Konto überwiesen. Es gibt allerdings auch viele Zahlungen vom neuen Konto meiner Frau auf das alte Gemeinschaftskonto. Die Überweisungen von meiner Frau auf das Gemeinschaftskonto sind wohl entstanden als sie noch mal kurz mit ihrem Ex zusammen war. Dazu gibt es noch Online Banking Ausdrucke.

    Das neue Konto wurde auch schon vor Jahren gekündigt nachdem es ausgeglichen wurde. Auch da wurde nichts davon erwähnt das da noch Forderungen aus dem anderen Konto bestehen.

    Ich weiß ja nicht ob dieses Wissen hilfreich ist.

    Danke jedenfalls für eure Mühe bisher.

    Ansonsten klingt der Vorschlag von mpeisen (Posting #7) als gute Möglichkeit.

  2. #12
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    Ich weiß ja nicht ob dieses Wissen hilfreich ist.
    Bedingt hilfreich. Verwirkung ist ein weites Feld, da kann es auf diese Kleinigkeiten ankommen.

    Knackpunkt ist erst mal die Frage, wann der Dispo des Gemeinschaftskontos gekündigt war und wann bzw. ob es in Verzug gestellt wurde.
    Daher mein Vorschlag, erst mal Verjährungseinrede zu erheben.

    Alles andere sieht man dann, wenn klar ist, dass die Verjährung vom Tisch ist.

  3. #13
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    Hallo noch mal,

    wir haben das Inkasso Unternehmen mittlerweile Kontaktiert. Wir haben sie aufgefordert die Forderung wegen Verjährung und Verwirkung fallen zu lassen.

    Es hat zwei Tage gedauert und der Brief mit einer Forderung ist heute im Briefkasten. Angeblich hätten wir auf mehrfache Aufforderung nicht gezahlt und man möchte den Betrag ausgeglichen haben. Ratenzahlung wird angeboten. Eine Zahlungsaufforderung haben wir aber, wie erwähnt, nie gesehen.

    Die sind mit keinem Wort auf unseren Brief eingegangen. Das liest sich fast wie ein automatischer erstellter Standardtext.

  4. #14
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    Das kann sich auch einfach überschnitten haben, wenn euer Brief erst zwei Tage her ist. Vielleicht etwas abwarten. Ansonsten würde ich sowieso raten, einfach mal abzuwarten, was noch so kommt. Brieffreundschaften sind für Leute, die man mag... Und dazu gehören sicher keine Inkasso-Sachbearbeiter ;-)

    Wichtig sind ansonsten nur Gerichtsbriefe.

  5. #15
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    :-) Das hat sich nicht überschnitten. Unser Brief war eine Email.

    Lt. deren Brief soll ich bis 07.03.2018 zahlen. Ich habe jetzt trotzdem mal einen Anwalt kontaktiert um mich beraten zu lassen. Ich will die Sache in jedem Fall aus der Welt haben. Gesamtsumme ist zur Zeit im übrigen fast 5200€.

    Wenn sich was ergibt dann poste ich das gerne hier. Vielleicht kann ja dadurch jemand was mitnehmen.

  6. #16
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    Falls es für jemanden interessant ist.

    Der Anwalt hat sich mit dem Inkassounternehmen in Verbindung gesetzt. Er hat genau wie wir darauf hingewiesen das die Forderung unbekannt ist und um bittet um nähere Angaben, insbesondere dazu, ob die Forderung Tituliert ist. Außerdem war die Abtretungserklärung rechtlich wirkungslos.

    Als Antwort gab es eine Forderungsaufstellung und die Ankündigung einer gültigen Abtretungserklärung. Die Forderung ist nicht tituliert. Da es sich um einen Dispokredit handelt, von einem Konto welches 10.2009 geschlossen wurde, ist die Forderung nicht verjährt. Frist in dem Fall 10 Jahre.

    Der Anwalt wies das Inkassounternehmen darauf hin das die nicht titulierten Forderungen und die Zinsen 31.12.2014 verjährt sind und fordert eine neue korrekte Aufstellung. Diese dürfte bei ca. 3800€ liegen. Der Anwalt rät mir zu einem Vergleich.

    Das Ergebnis des Vergleichs kann ich noch bekannt geben. Mit der korrigierten Aufstellung lässt das Inkassounternehmen sich anscheinend viel Zeit.

  7. #17
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    Da es sich um einen Dispokredit handelt, von einem Konto welches 10.2009 geschlossen wurde, ist die Forderung nicht verjährt.
    Ähhhm. Sicher?

    Frist in dem Fall 10 Jahre.
    Nö. Ohne Verzug 3 Jahre, mit Verzug 13 Jahre.

    Gab es jemals eine Mahnung?

  8. #18
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    Zitat vom Anwalt:

    anliegend erhalten Sie Kopie eines Schreibens der accredis Inkasso GmbH & Co.KG vom 22.02.2018 nebst Anlagen sowie Kopie meiner E-Mail vom heutigen Tage. Die ursprüngliche Forderung in Höhe von 3404,34 € nebst Zinsen seit dem 01.01.2015 ist nicht verjährt. Für Verbraucherdarlehen gilt nicht die regelmäßige Verjährungsfrist von drei Jahren. Verjährung tritt vielmehr erst ein im Falle eines Dispositionskredites zehn Jahre ab Kündigung. Diese Frist ist noch nicht abgelaufen.
    In dem Inkassoschreiben findet sich eine Kopie des Girokontovertrags und eine Kopie des Schreibens von der Kündigung des Kontos. Ausserdem die Forderungsaufstellung. Irgendwelche Mahnungen haben wir (meine Frau und ich sind seit 01.2010 zusammen) nie erhalten. Meine Frau hat, wie ich durch das Schreiben jetzt gut nachvollziehen kann, nie an der Adresse gewohnt an die die Kündigungen und eventuelle Mahnungen gegangen sind. Das Schreiben hat also nur ihren Mann erreicht. Vermutlich auch die weiteren Mahnungen.

  9. #19
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    Zitat vom Anwalt:
    Wo auch immer der Anwalt diese Meinung her hat. Die stimmt nicht. Entweder 3 oder 13 Jahre. 10 Jahre ist einfach nur falsch.

    Ob man da nun ganz grundsätzlich mit der Verjährung probiert, weil auch nie Mahnungen zugegangen sind, das muss man für sich entscheiden. Ich jedenfalls würde es probieren.

  10. #20
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    Ich weise den Anwalt nochmals darauf hin. Wenn er das auch für möglich hält dann wäre folgendes egal.

    Heute kam nämlich das Angebot vom Inkasso. Forderungshöhe jetzt 3861€. Vergleichsangebot 3600€. Da habe ich dem Anwalt gleich gesagt das die das vergessen können. Die müssen schon deutlich unter den Kosten für eine Privatinsolvenz bleiben die für meine Frau kein Problem sein dürfte. Dann zahle ich lieber die Insolvenz. Da ich sämtliche Finanzen führe, Käufe usw. tätige (meine Frau kümmert sich wie bei ihrem EX nicht um solche Dinge) besitzt meine Frau in dem Sinne gar nichts.

    Allerdings hat sie eine Kontovollmacht für mein Gehaltskonto. Ich meinte mal gelesen zu haben dass das auch ein Problem sein kann.

    Ich berichte weiter

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