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Thema: Sohn driftet ab....

  1. #51
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    Nein, aber selber schon in fiesen Situationen gewesen und genug Erfahrung mit Suchtkranken, um mir eine Meinung zu bilden. Muss ich Koch sein, um festzustellen, dass Salz am Essen fehlt?

    Um aber künftig zu vermeiden, dass Leute Zeit mit Deinen Beiträgen verschwenden, schreib doch einfach gleich dazu, von wem Du dir Antworten wünschst und von wem nicht.
    Wenn Ihr Fragen habt, stellt sie bitte im funktionierenden Forum: https://schuldner-community.de/

  2. #52
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    322

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    @Finlaure

    Würde der User Rosemarie seine Kommunikation im realen Leben und mündlich so führen wie diese Nachrichten hier so rüberkommen....von mir gäbe es schon längst ein Paar hinter die Löffel... :-)
    Ein unmögliches Benehmen bringt diese Person hier an den Tag.

    Aber wer weiß das schon....vielleicht ist Rosemarie ja ein komplett anderer Mensch im realen Leben......zu wünschen wäre ihr/ ihm das ja....

    Gruß Kolobok
    Geändert von Kolobok (17.10.2018 um 12:38 Uhr)
    fifteen and a half month remaining....

  3. #53
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    51

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    Für Suchtkranke mag deine Äusserung passend sein, aber selbst da auch nur eingeschränkt.

    Mein Neffe ist nicht suchtkrank.

    Er ist zur Förderschule gegangen und das beste Opfer für falsche Freunde, Leute die seine Dusseligkeit ausnutzen und wie grad passiert ner neuen Banktussie die ihn nicht kannte und ihm erstmal Versicherungen ohne Ende angedreht hat.

    Meine Exschwägerin (halbes Jahr krebsfrei) und ich haben nicht locker gelassen und der junge Mann hat jetzt auch eingelenkt und die Banktussie auch, diverse Sachen werden wohl stoniert bzw gekündigt.

    Es werden Grenzen erreicht gar kein Thema, aber solange wir helfen können als Familie tun wir es.

    Gruß
    Rosemarie

  4. #54
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    Banktussi? Wow. Und du bist dann die seltsame Forentussi?

  5. #55
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    Hallo,

    das Problem, das ich hier zunächst einmal sehe ist, dass über die konkrete Situation hier im Forum so gut wie nichts bekannt ist. Ich habe auch in älteren Beiträgen nachgeschaut, finden konnte ich die Information, dass ein 18jähriger einer rechtlichen Betreuung zugestimmt hat, nachdem er einen Computer für 2500 Euro sowie ein Auto gekauft und Handyverträge abgeschlossen hat. Nun wurde die Betreuung aufgehoben, und der Erwähnte hat nun erneut ein Auto gekauft und Versicherungen über die Bank abgeschlossen hat. Eine Suchtproblematik liegt nicht vor.

    Daneben wissen wir auch, dass er "ein Dussel" ist, der Opfer der "falschen Freunde" ist, die Bankberaterin eine "Banktussie", die Mutter "sechs Monate krebsfrei" ist , das "Drama von vorne anfängt". Aber Tante und Mutter "lassen nicht locker", der "junge Mann hat eingelenkt" und "die Banktussie" auch.

    Was wir nicht wissen, ist wie es denn nun um den Betreffenden steht; wir wissen, dass er eine Förderschule besucht hat. Warum, darüber kann man allerdings nur spekulieren. Er hat offensichtlich den Führerschein gemacht; das spricht zunächst einmal gegen eine Lern- oder geistige Behinderung.

    Wir wissen auch nicht, wie es bei dem Betreffenden tatsächlich finanziell aussieht. Allerdings leite ich daraus, dass nun ein Auto gekauft und Verträge mit der Bank abgeschlossen werden können ab, dass ein regelmäßiges Einkommen vorliegt, und auch vor Beginn der rechtlichen Betreuung keine Schuldensituation vorlag, denn es wäre ja zu erwarten, dass dies zu den hinreichend bekannten Spuren in den Datenbanken der Auskunfteien geführt hätte.

    Vor allem aber habe ich mir an dem Punkt Gedanken gemacht, an dem es um die Aufhebung der Betreuung ging, denn das passiert ja nicht einfach so, und liefert zumindest einen vagen Anhaltspunkt dafür, dass der Betreffende die Betreuung nicht wünscht.

    Sollte dem so sein, sollte dies vom Umfeld, also inbesondere der Mutter und der Tante, als deutliche Warnung dafür verstanden werden, dass nun der Punkt naht, an dem der Betreffende sagt, dass es das war, und sich die Wege trennen werden. Dies ist eine Möglichkeit, die man nicht unterschätzen sollte.

    Denn auch wenn man sich die bekannten Informationen noch einmal ansieht, sich das bildlich vorstellt, sieht man eben keine normale Familie, in der der gerade volljährig gewordene Sohn und Neffe über seine finanziellen Entscheidungen spricht, und dann Mutter und Tante ihre Ansichten dazu hinzufügen, bevor dann Sohn und Neffe vielleicht umdenkt, vielleicht auch nicht, und dann alle zur Tagesordnung übergehen, und da bleiben, bis es vielleicht ein tatsächliches Problem gibt: Rechnungen nicht gezahlt werden können, zum Beispiel. Dann sagt man vielleicht: "Hab' ich Dir doch gesagt", macht seinem Ärger Luft. Und hilft, so gut man kann.

    Die hier diskutierte Situation indes wirkt auf mich so, als spreche der Betreffende gar nicht mehr über seine Entscheidungen und Absichten, und als werde vom Umfeld mit aller Macht versucht, eigenständige Entscheidungen, mit denen Mutter / Tante nicht einverstanden sind, zu verhindern und zu torpedieren; auch wenn es hart klingt: So wirkt es auf mich. Selbstverständlich bespricht sich dann der Betreffende samt geeigneter Gesprächspartner in der Familie mit denjenigen, die ihm sonst am nächsten stehen: seinen Freunden.

    Dass man überhaupt auf die Idee kommt, einem gerade volljährig gewordenen Heranwachsenden, der allseits orientiert zu sein scheint, eine rechtliche Betreuung anzutragen, ist ein ausgesprochen drastischer Schritt, der in diesem Alter gerade dann, wenn die Betreuung durch einen Angehörigen übernommen wird (was, wie einschränkend gesagt werden muss, nicht bekannt ist) einer Zurückstufung in das Kindesalter und einer extremen Abhängigkeit vom Wohlwollen des Betreuers gleichkommt. Eine solche Betreuung in einer solchen Situation ist eine Maßnahme, die den allermeisten Bundesbürgern nicht einmal in den Sinn kommen würde, da sie im öffentlichen Empfinden auch heute noch weithin mit der abgeschafften Entmündigung gleich gesetzt wird. In Rosemaries Beiträgen hier im Forum taucht sie indes immer wieder mal auf: Wenn ich richtig gelesen hatte, stand oder steht der Ehemann ebenfalls unter Betreuung, an einem anderen Punkt forderte sie, bestimmte Personen müssten entmündigt werden.

    Ich möchte an dieser Stelle meinen völlig subjektiven eigenen Eindruck einbringen, dass es hier vor allem darum geht, Schulden zu vermeiden, mit allen Mitteln, und vielleicht steckt sogar auch die gute Absicht dahinter, Schaden von dem jungen Mann fernzuhalten, den sie als "Dussel" bezeichnet, obschon ich daran auf Grund der stets sehr herabwertenden Wortwahl großen Zweifel habe.

    Doch die Straße zur Hölle ist mit guten Absichten gepflastert, und nicht alles, was gut gemeint ist, ist auch gut, nicht alles, was jemand für richtig hält, wird vom anderen auch als richtig empfunden. Hilfe kann als Zwang, als Eingriff in die eigene Privatsphäre aufgefasst werden.

    Man sollte sich einen Moment zurück lehnen, die Augen schließen, und sich vorstellen, wie dieses Gespräch wohl abgelaufen sein mag, nachdem der junge Mann sich einen Computer und wohl auch ein Auto gekauft, ein Handy zugelegt hatte, und Rosemarie vielleicht mit, vielleicht ohne den Eltern, mit dem Begriff "Dussel" im Kopf ebendem mitteilte, dass er nun einer Betreuung zuzustimmen habe. Hat man ihm gesagt, dass er zu dumm ist, um finanzielle Entscheidungen zu treffen? Hat man ihm gedroht? "Wenn nicht..., dann sonst..." Vielleicht hat man ihm auch einfach nicht gesagt, was das genau bedeutet. Hauptsache, das Drama ist vorbei. Oder kann sich jemand vorstellen, dass ein 18jähriger sagt: "Betreuung? Ja klar, mache ich."

    Man sollte sich aber auch vorstellen, wie das Gespräch mit der Banktussie" wohl gelaufen sein mag, aber vor allem: Wie so etwas auf einen jungen Mann gewirkt haben mag. Ich hatte neulich einen Studenten, dessen Vater bei mir angerufen hat, um mit mir zu besprechen, welche Studienrichtung sein Sohn einschlagen sollte. Ich habe danach lange gebraucht, um den "kleinen" 20jährigen aus dem Erdboden zu befreien.

    Oder anders gesagt: Es erfordert schon einen wirklich netten "Dussel" um so etwas ohne Scham und Ärger zu ertragen.

    Aber: "...so lange wir helfen können als Familie tun wir es"

    Bevor man das tut, sollte man sich die Frage stellen, ob die Hilfe notwendig ist, und vor allem: ob sie erwünscht ist. Man kann damit auch Grenzen überschreiten, zumal es auch sehr wahrscheinlich ist, dass das Herablassende, das Herabsetzende, die offenkundige Geringschätzung des Betreffenden, die sich vielfach manifestiert, auch von diesem im echten Leben wahr genommen wird. Es ist, wie vorab bereits erwähnt, eine durchaus ernst zunehmende Möglichkeit, dass der Betreffende irgendwann seine Konsequenzen ziehen und gehen wird.

  6. #56
    Registriert seit
    06.07.2012
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    51

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    Ich habe meinen Neffen nicht als Dussel bezeichnet sondern von seiner Dusseligkeit geschrieben, das Wort defizite hätte wohl besser gepaßt.

    Jeder Schuldner weiß das Bankkauffrauen/männer nichts anderes als Versicherungsvertreter sind und nicht dein Freund.

    Er hat selber gemerkt, mmh da paßt doch was nicht, hab ein Autokredit ganz viele Versicherungen und kaum noch Geld zum leben.

    Wer darfs richten, Mama.

    Gruß
    Rosemarie

    @vac dein langer Text ist sowas von hohl. Schön alles aus dem Kontext reißen und los legen.

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