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Thema: insolvenzmasse und gerichtskosten

  1. #11
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    Doch das ist schon seine komplette Schlussrechnung

  2. #12
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    Also es wären auf jeden Fall noch neben den Kosten für den IV etwa 300 EUR übrig. Dachte mal Gesamtkosten sind so 2.100.- Bedeutet ja das Gericht bekommt ca. 800.-

  3. #13
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    Hallo zusammen bei mir hat sich im Insolvenzverfahren etwas getan. Habe Post bekommen das mitte Dezember die Schlussanhörung/Schlusstermin ist? Wie lange dauert es dann noch in etwa bis das Verfahren beendet ist und ich sozusagen in der "WPV" bin?

    Durch den Freikauf meines Auto, Steuererstattung, Betriebskostenguthaben sind ca.2949,,03€ Masse zusammen gekommen. . In dem Beschluss steht das ein Massebestand von 239,66€ gegenübersteht. In einem weiteren Beschluss steht das der Insolvenzverwalter 1790,37€ aus der Masse entnehmen darf.
    Heißt also die Verwalterkosten belaufen sich auf 1790,37€ und die Gerichtskosten auf 919,00€? (2949,03€-1790,37€-239,66€= Gerichtskosten)? Habe leider kein Beschluss oder ähnliches was die Gerichtskosten betragen. Kann das von den Kosten so hinkommen. Ich finde die Insolvenzverwalter ziemlich hoch ist der Betrag normal?
    Ich hoffe das der Massebestand ausreicht damit ich meine Inso auf 5 Jahre verkürzen kann. Versteh ich das also richtig das 239,66€ auf die Gläubiger verteilt werden?

    Eine weitere frage. Ich bin ja ende März in ein anderes Bundesland umgezogen und ich habe meine Anschrift sofort meinen Insoverwalter mitgeteilt und dieser sagte mir das er meine neue Anschrift ans Gericht weiterleitet. Warum steht in den Beschlüssen meine alte Adresse? Weiß das jemand?

    Vielen Dank

  4. #14
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    Zitat Zitat von franzi28 Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen bei mir hat sich im Insolvenzverfahren etwas getan. Habe Post bekommen das mitte Dezember die Schlussanhörung/Schlusstermin ist? Wie lange dauert es dann noch in etwa bis das Verfahren beendet ist und ich sozusagen in der "WPV" bin?
    2 Woche, 2 Monate... oder Länger. So in dem Dreh

  5. #15
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    Zitat Zitat von franzi28 Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen bei mir hat sich im Insolvenzverfahren etwas getan. Habe Post bekommen das mitte Dezember die Schlussanhörung/Schlusstermin ist? Wie lange dauert es dann noch in etwa bis das Verfahren beendet ist und ich sozusagen in der "WPV" bin?
    Kann man schwer vorhersagen, wie man bereits in einigen Threads sehen kann. Ist von Gericht zu Gericht unterschiedlich.

    Zitat Zitat von franzi28 Beitrag anzeigen
    Durch den Freikauf meines Auto, Steuererstattung, Betriebskostenguthaben sind ca.2949,,03€ Masse zusammen gekommen. . In dem Beschluss steht das ein Massebestand von 239,66€ gegenübersteht. In einem weiteren Beschluss steht das der Insolvenzverwalter 1790,37€ aus der Masse entnehmen darf.
    Heißt also die Verwalterkosten belaufen sich auf 1790,37€ und die Gerichtskosten auf 919,00€? (2949,03€-1790,37€-239,66€= Gerichtskosten)? Habe leider kein Beschluss oder ähnliches was die Gerichtskosten betragen. Kann das von den Kosten so hinkommen. Ich finde die Insolvenzverwalter ziemlich hoch ist der Betrag normal?
    Ich hoffe das der Massebestand ausreicht damit ich meine Inso auf 5 Jahre verkürzen kann. Versteh ich das also richtig das 239,66€ auf die Gläubiger verteilt werden?
    Das kommt schon hin. Der Verwalter bekommt in der Regel 40% der Masse = ca. 1200. Dann Auslagenpauschale fürs erste Jahr 15% der Regelvergütung. Dann noch (meist) 2,80 € pro durchgeführter Zustellung. Und auf alles 19% Umsatzsteuer.
    Die Gerichtskosten dürften u.U. noch Kosten des Sachverständigen beinhalten.
    Die genauen Zahlen können Sie in der Gerichtsakte einsehen. Gehen Sie einfach zum Gericht und gucken in die Akte.

    Die 239,66€ werden normalerweise nicht verteilt, sondern für die Kosten der Wohlverhaltensperiode zurückgehalten.

    Die Kosten des Insolvenzverfahrens sind gedeckt. Wenn keine Beträge in der WVP aus ihrem Einkommen eingehen, entstehen pro angefangenen Jahr als Kosten 119.-€ Vergütung für den Treuhänder.Wenn diese gedeckt sind, geht das nach 5 Jahren. Ansonsten sollten Sie den restlichen Betrag so vor Ablauf der 5 Jahre einzahlen.

    Zitat Zitat von franzi28 Beitrag anzeigen
    Eine weitere frage. Ich bin ja ende März in ein anderes Bundesland umgezogen und ich habe meine Anschrift sofort meinen Insoverwalter mitgeteilt und dieser sagte mir das er meine neue Anschrift ans Gericht weiterleitet. Warum steht in den Beschlüssen meine alte Adresse? Weiß das jemand?

    Vielen Dank
    Eigentlich sollte da die neue Anschrift stehen. Wenn sie ja eh zum Gericht gehen, können sie gleich die neue Anschrift dort mitteilen . Ansonsten fernmündlich nachfragen.

  6. #16
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    Die Kosten des Insolvenzverfahrens sind gedeckt. Wenn keine Beträge in der WVP aus ihrem Einkommen eingehen, entstehen pro angefangenen Jahr als Kosten 119.-€ Vergütung für den Treuhänder.Wenn diese gedeckt sind, geht das nach 5 Jahren. Ansonsten sollten Sie den restlichen Betrag so vor Ablauf der 5 Jahre einzahlen.
    Vielen Dank für die ausführliche Antwort.
    Leider ist es mir nicht möglich im Gericht vorbeizugehen da dies ca 300km entfernt liegt.
    Das in der WPV was Pfändbares anfällt glaube ich bis jetzt noch nicht.
    Der Treuhänder bekommt dann jährlich seine Vergütung von 119€ nicht alles auf einmal? Wäre ja auch so wenn man die Inso nicht verkürzen würde.

    Vor einiger Zeit habe ich meinen Verwalter mal angeschrieben wieviel Geld sich in der Masse befindet wegen verkürzen auf 5 Jahre da bekam ich als Antwort. Die Kosten dürften gedeckt sein. Den Antrag auf vorzeitige Erteilung der Restschuldbefreiung (nach 5 Jahren) müssen Sie beim Amtsgericht stellen.

    Bekommt man vom Gericht bzw Verwalter keinen Beschluss/Bescheid welche Kosten bezahlt sind und welche noch offen sind?

  7. #17
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    Wie ist das jetzt mit den Kosten für den Treuhänder/Verwalter?
    Seine Vergütung für das Eröffnete Verfahren hat er sich ja aus der Masse entnommen und die Gerichtskosten sind davon auch gedeckt wüsste sonst noch wo die 919€ sein sollten.

    Wenn ich jetzt auf 5 Jahre verkürze dann bekommt der Treuhänder eine Jährliche Mindestvergütung von 119€ wenn nichts pfändbares anfällt.
    Wann muss man diese Vergütung bezahlen? Einmal im Jahr oder alles mit einmal?

    Vielen Dank

  8. #18
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    Ich würde es jährlich zahlen. Wenn Du eine wirksame Kostenstundung hast "müsstest" Du das zwar nicht - aber es macht ja irgendwie mehr Sinn wenn Du die Beendigung nach 5 Jahre im Blick hast - was ja auf jeden Fall Sinn macht.

    Aber bitte den Antrag auf Verkürzung dann auch nicht vergessen!
    Geändert von Caffery (14.11.2017 um 12:35 Uhr)

  9. #19
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    Danke für die Antwort.
    Dann steht der Verkürzung auf 5 jahren eigentlich nichts mehr im wege. Wann ich den Antrag auf verkürzung stelle ist ja eigentlich spätestens 3-4 monate vor ablauf der 5 Jahre. Richtig?

  10. #20
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    Ich sage meinen Leuten immer ca. 6 Monate vor Ablauf der 5 Jahre. So zumindest wurde das in Beraterkreisen in meinem Dunstkreis kommuniziert.

    Das ist aber alles noch ein Thema ohne harte Realitätsfakten denn es kann derzeit noch niemanden geben der das abschließend erlebt hat. Die Verkürzungsoption gibt es erst für Anträge ab dem 01.07.2014 und seit dem sind nunmal noch keine 5 Jahre rum

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