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Thema: Insolvenz app vs Datenschutz

  1. #11
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    Zitat Zitat von Vulkanier Beitrag anzeigen
    Wenn dem so wäre frage ich mich aber warum da bisher keiner was gesagt hat hmm.
    Vielleicht weil es die App erst seit wenigen Wochen gibt?

    Zitat Zitat von Vulkanier Beitrag anzeigen
    Dann müssten alle mal an den Datenschutzbeauftragten schreiben.
    Es reicht EINER, der den https://www.datenschutz.rlp.de/de/kontakt.php anschreibt. Ich denke das übernimmst gleich mal du!

    Falls du den Geschäftsführer (siehe www.handelsregister.de) mal kennenlernen willst: https://www.xing.com/profile/Ulrich_Keil3

    DerKeiler GmbH ist mir schon mal datenschutzrechtlich aufgefallen. Das scheint zum Unternehmenszweck zu gehören.

  2. #12
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    Sind die denn besser als Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit ?

    Weil da hab ich mal nach über 1 Jahr eine Antwort bekommen.

  3. #13
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    Es ist imer die Datenschutzbehörde anzuschreiben in deren Einzugsbereich der Störer seinen Sitz hat.
    Lassen sich die Umstände nicht mehr ändern, dann sollte man die Einstellung zu Ihnen ändern.

    Wenn das Leben Dir Zitronen anbietet, frag nach Tequilla und Salz und ruf' mich an!

    Schuldnerzitat:"... teile ich mit, dass ich zur Abgabe der e.V. nicht erscheinen werde, denn ich besitze überhaupt nichts - nicht mal die Lust, den Termin wahrzunehmen."


    Im Übrigen ist dies keine Rechtsberatung im Sinne des § 1 RBerG, sondern nur das Mitteilen eigener leidvoller Erfahrungen.

  4. #14
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    Hi,
    die Meinungen zu den Löschungsfristen der InsOBekV sind da sehr unterschiedlich, wie hier recht gut zusammengefasst.
    Solmecke rechnet dagegen optimistisch mit "einem saftigen Bußgeld".

    Gruß
    Ingo

  5. #15
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    Das Speichern der Daten ist aus meiner Sicht nicht das Hauptproblem. Die SCHUFA speichert ja schon gefühlte Ewigkeiten die Daten aus den öffentlichen Bekanntmachungen und hat vermutlich bereits diverse Kontakte mit dem Datenschutzbeauftragten hinter sich.

    Ich sehe eher bei der ungeprüften Übermittlung der Daten ein Problem und vermisse in den von Ingo verlinkten Beiträgen eine Auseinandersetzung mit § 29 Abs. 2 BDSG. Demnach müsste ein berechtigtes Interesse des Datenempfängers glaubhaft gemacht werden. Das dürfte kaum der Fall sein, da die App jedem zahlenden Kunden ohne jegliche weitere Prüfung die Daten bereit stellt. Auch die Einbettung der Daten in eine Karte könnte problematisch sein.

  6. #16
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    Es dürfen ruhig mehrere das ganze Melden... das zeigt ÖFFENTLICHES INTERESSE.

    Ja das mit der Map ist echt heftig. Man sieht sofort wo die Leute wohnen etc.. Nachbarn Ausspionieren usw.

    Selbständige wie ich können sich von Aufträgen natürlich auch gleich verabschieden, obwohl die PI nicht zwingend bedeutet das man nicht Arbeitet bzw. Aufträge eben nicht Ausführt.


    Ergo wird die Insolvenz dadurch zu etwas das einem während des Verfahrens komplett Nackt macht und so weiter....


    Die SCHUFA ist zumindest etwas wo nicht jede Privatperson Zugriff bekommt für Auskünfte... vor allem muss man als Potentieller Kunde erstmal seine ZUSTIMMUNG ERTEILEN damit ein Unternehmen Schufa-Auskunft erhält...

    Und dann gibt es oftmals auch nur das SCOREing....


    Die SCHUFA dürfte ein berechtigtes Interesse gegen die App haben da viele kleinere Unternehmen nun relativ kostengünstig sehen ob potentielle Kunden evtl. nicht sooo gut bei Kasse sind... und das sogar ohne deren Einwilligung.

  7. #17
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    Hallo,

    ich bin zwar auch der Meinung das nicht jeder alles via Knopdruck über den anderen erfahren muss/sollte.
    Aber das man bei der Schufa seine Zustimmung zur Datenübermittlung geben muss ist mir jetzt echt neu.
    Auch glaube ich kaum das die Schufa sich für die App interessieren wird, denn es gibt ja jetzt schon Auskunfteien bei denen man sich sowohl als Privatperson wie auch als Unternehmen eine Jahresflat buchen kann, mit der man quasi ganz Deutschland überprüfen kann wenn man Lust dazu hat. Und das ganze grade mal für 99 Euro im Jahr und auch mit sehr aktuellen einträgen.

  8. #18
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    Zitat Zitat von Fragender01 Beitrag anzeigen
    Aber das man bei der Schufa seine Zustimmung zur Datenübermittlung geben muss ist mir jetzt echt neu.
    Dann versuch mal ein Bankkonto zu eröffnen oder ein Auto auf Raten zu Kaufen oder so... in der Regel wird da IMMER eine SCHUFA Klausel drin stehen welcher Du zustimmen musst.... manchmal auch durch extra ankreuzen... manchmal ist es einfach in den AGB enthalten...

    Und welches Unternehmen ist das, welches für 99 Euro im Jahr (immerhin eine höhere Schwelle als einmalige 3.- ....) anhand eines Namen ohne weitere Daten alles rausspuckt?


    PS: der Bundes-Datenschutzbeauftragte welchem ich schrieb, sieht die App übrigens auch kritisch, ist aber wie hier schon gesagt wurde nicht zuständig.
    Geändert von Vulkanier (25.07.2016 um 18:01 Uhr)

  9. #19
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    Wer ist denn zuständig?

  10. #20
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    http://www.bfdi.bund.de/SharedDocs/A...and-Pfalz.html

    Hab die App übrigens ausprobiert.

    Man braucht nur mal eine PLZ eingeben und sieht alles... hab eine Insolvenz aus 2012 z.B. in meiner Nachbarschaft.

    Scheint hier keine gute Gegend zu sein, viele Insolvenzen. Habe jetzt ein paar Namen und Adressen und könnte da jetzt mal Klingeln gehen und zum Thema Insolvenzen einen Erfahrungsaustausch anregen....

    Frage mich wozu die erweiterte suche gut sein soll... die normale Suche spuckt alles aus... PLZ reicht oder Straße oder der Name und man sieht alles... keine Kenntnisse des Amtsgerichtes oder so notwendig wie es bei der Offiziellen Seite der Fall ist.

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